Friday, March 05th, 2010
Aldi, Kasse.
Vor mir hat eine Frau ein paar Bananen und zwei Packungen tiefgefrorene Hähnchenschenkel (oder ähnlichen Quatsch) auf dem Band. Diese beiden Packungen liegen aufeinander. Also eine auf der anderen. Sie kommen, wie gesagt, aus dem ewigen Eis, allerhand Feuchtigkeit die sich bis dato in der Luft vergnügt hat, sammelt sich an der kalten Pappe. Die wird dadurch ein wenig rutschig.
Das Band läuft ruckartig an, die obere der beiden Packungen kriegt das nicht auf die Reihe und rutscht nach hinten auf den Warentrenner, der dicht dran liegt.
Die Frau legt die Packung wieder auf die andere.
Kurz darauf läuft das Band erneut an, die obere Packung rutscht wieder runter.
Die Frau legt die Packung wieder auf die andere.
Kurz darauf läuft das Band…
Vier Mal.
Sie hat das vier Mal gemacht.
Das Schauspiel wurde beendet, weil die Kassiererin das Zeug an sich nahm und scannte.
Nach dem zweiten Mal hätte ich die Sachen neben- oder hintereinander gelegt. Spätestens.
Aber wer bin ich schon…
Category: essenmarken, geldgeldgeld, irrenhaus |
Leave a Comment
Friday, March 05th, 2010
Zu keinem anderen Ergebnis muss man kommen, betrachtet man das Gebaren der überwiegenden Mehrheit der Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen.
Daß sich die Fahrer von Firmenwagen jeglicher Art einen feuchten Kehrricht um ihren Verbrauch kümmern, ist nicht verwunderlich und möglicherweise sogar verständlich. Menschen sind eben auch nur Menschen. Und das Geld anderer auszugeben, ist einfach.
Um so verwunderlicher, wenn es deutlich erkennbar private Fahrzeuge sind. Die höchstwahrscheinlich aus der eigenen Tasche versogt werden müssen. Da wird auf den hundert Metern bis zur roten Ampel mit Vollgas beschleunigt, dass es eine Art hat. Um dort dann mit Nachdruck zu bremsen.
Halsbrecherisch und mit röhrendem Motor wird kurz vor dem Ortseingang (vor dem ich dann langsam schon den Fuß vom Gas nehme) überholt um dann nach zweihundert Metern in die heimische Einfahrt einzubiegen.
Abends am Stammtisch geht’s dann hoch her, über die Benzinpreise. Darüber, dass der Verbrauch des eigenen Gefährts künstlich hochgehalten wird, denkt niemand nach.
Das mit dem Nachdenken steht aber allgemein nicht besonder hoch im Kurs, in diesen Tagen. Warum sollte es hier eine Ausnahme geben.
Category: automobil, geldgeldgeld, irrenhaus |
Leave a Comment
Wednesday, March 03rd, 2010
19:03:22 darph: Irgendein Homofürst hat meine Bohnen aufgegessen.
(Via Jabber.)
Category: essenmarken, irrenhaus |
Leave a Comment
Wednesday, March 03rd, 2010
Männer mit Bartstoppeln haben Besseres zu tun, als sich jeden Tag zu rasieren. In ihrem Leben ist kein Platz für Nebensächlichkeiten.
Category: stuff |
3 Comments
Wednesday, March 03rd, 2010
Man hat hierzulande einen schweren Stand, hält man sich an die geltenden Verkehrsregeln.
Category: automobil, irrenhaus |
2 Comments
Monday, March 01st, 2010
Gäste.
Xynthia.
Neun Stunden kein Strom.
Kein Licht.
Keine Heizung.
Kein Herd/Ofen.
Kerzen.
Ein Gaskocher im Keller.
Category: essenmarken |
2 Comments
Monday, March 01st, 2010
Xynthia hat auch im nördlichen Odenwald diverse Bäume geknickt. So viele, dass die Feuerwehr nicht alle Straßen gleichzeitig freimachen konnte. Verständlich.
So blieb auch die Straße zwischen Ernsthofen und Hoxhohl (sic!) unpassierbar und ward abgesperrt.
Eine Straße, die ich nach dem morgendlichen Abliefern der Gattin an ihrer Grundschule regelmäßig befahre. Heute nicht. Kein Problem, direkt vor der Ansperrung ging’s links zu einer Zusammenrottung von Häusern rein. Noch asphaltiert. Da würden sicherlich irgendwelche wilden Feld- und Waldwege weiterführen. Wenn man sich nur weit genug von der durch das Navigationsgerät befohlenen Strecke entfernt, hört jenes auf, eine Umkehr zur eigentlich geplanten Strecke zu fordern und sucht einen anderen Weg.
Tat es dann nach einer kleinen Weile auch hier.
Ein Weg der dann über sieben Berge, vorbei an sieben Zwergen und über einspurige Straßen führte.
Anfangs noch asphaltiert, später nur noch nass und schlammig. So sieht das Auto jetzt auch aus.
Jedenfalls kam ich da so an eine Stelle an der rechts von mir ein kleiner Graben in Tateinheit mit einem Gebüsch neben der Straße dahintrottete. Links sah es grundsätzlich nicht anders aus, allerdings zweigte dort grad ein Weg ab, so daß sich die Fahrbahn temporär verbreiterte. Links, wohlgemerkt. Nicht auf meiner Seite.
Und von vorne kam eine Dame in einem Golf. Ich hielt an, auf daß sie Platz hätte, weit genug in besagte Nische auf ihrer Seite zu fahren und mich passieren zu lassen. Theoretisch ganz einfach und völlig logisch.
Sie fuhr dann so weit nach rechts, dass sich unsere Autos halbversetzt gegenüber standen, und glotze mich an.
Ich deutete mit einer freundlichen Handbewegung an, was sie zu tun hätte.
Sie schüttelte den Kopf.
Hinter mir lagen hunderte Meter unbedingt einspuriger Straße. Es gab keine Alternative.
Ich fragte mich kurz, ob meine Analyse der Situation einen Fehler aufwies, doch die Sache war klar. Ich hatte keine Möglichkeit auszuweichen, sie schon.
Ich lehnte mich zurück. Das Gesicht meiner Kontrahentin nahm einen grimmigen Zug an. Es sagte sowas wie “WENN ICH DICH MAL OHNE AUTO ERWISCHE, FAHR ICH DICH TOT DU ARSCH!”.
Rückwärtsgang. Sie hätte 2, vielleicht 3 Meter zurückstoßen müssen, fuhr aber mindestens das fünffache zurück um sich dann in Schrittgeschwindigkeit in die Nische zu tasten. Und zwar keinen Millimeter zu weit. Ich kam soeben knapp vorbei.
Was geht in solchen Leuten vor? Oder: Ob?
In der Folge begegneten mir dann weitere Fahrzeuge (Mit Fahrern und Fahrerinnen – es geht hier nicht darum, dass ‘Frauen nicht fahren können’
) die diese ‘Umleitung’ in der Gegenrichtung befuhren. Je nach Situation habe ich Platz gemacht oder mir wurde Platz gemacht. Alles wunderbar.
Mit den großen Problemen wird man fertig. Es sind die vielen kleinen Dinge, die zermürben.
Category: automobil, irrenhaus |
Leave a Comment
Monday, March 01st, 2010
Die Gattin unterichtet vier Klassen an einer Grundschule. Und vermerkt für jede Stunde Leistungen und/oder Verhalten eines jeden Schülers. Und besondere Vorkommnisse.
Auf daß spätere Bewertungen, Benotungen und Beurteilungen Hand und den einen oder anderen Fuß haben.
Aus einer 1. Klasse…

Category: irrenhaus, k |
One Comment
Letzte Kommentare