Unität Cambridge

Wer kennt sie nicht, diese “Studie der Universität Cambridge” die seit einigen Jahren durch’s Internet geistert und davon handelt, dass es eher unwichtig ist, in welcher Reihenfolge die Buchstaben eines Wortes vorliegen. Hauptsache erster und letzter Buchstabe sind korrekt, den Rest würde das geneigte Gehirn beim lesen dann richtig montieren und das Wort könne dann schnell und problemlos verstanden werden:

Aoccdrnig to a rscheearch at Cmabrigde Uinervtisy, it deosn’t mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoetnt tihng is taht the frist and lsat ltteer be at the rghit pclae. The rset can be a toatl mses and you can sitll raed it wouthit porbelm. Tihs is bcuseae the huamn mnid deos not raed ervey lteter by istlef, but the wrod as a wlohe.

Oder auch in deutscher Sprache:

Luat eienr Stduie der Cambrdige Unievrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whctige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbaen stmimt. Der Rset knan In eienm völilegen Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden. Gunrd ist, dsas das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset.

Tolle Geschichte. Hat nur einen kleinen Makel. Stimmt so nicht ganz.

An und für sich nicht weiter schlimm. Wenn ich allerdings beschließe, diese “Studie” in meinem Vortrag zu erwähnen, sollte ich schon ein bisschen Recherche investieren um das Ganze zu verifizieren. Die Geschichte der “Studie” aber ungeprüft als bare Münze zu verkaufen…welchen Eindruck macht das wohl auf die werte (informierte) Zuhörerschaft?

Küchendienst

Küchendienst 11.2008

Obwohl ‘nur’ für vier Leute gekocht wurde. Irgendwie haben wir nicht genug Abstellflächen. Und zwar in Größenordnungen. ;(

Zu warm.

Hallo, Herr oder Frau November!
Ein bisschen mehr Kälte, also weniger Wärme, dürfte es schon gerne sein. Mithin ist eh…November. Da kommt gleich der Dezember hinterher und es gab noch nicht mal Frost. Was soll denn das?
Ich bin auf ‘kalt’ eingestellt und ziehe mich jeden Morgen (Lernresistenz) viel zu warm an. Wenn ich dann an der Firma vom Rad steige, habe ich dann meistens dieses Sauna-Gefühl.
Ganz großes Kino.

40 km/h

Dass meine Regionalbahn morgens mal wieder zu spät war und selbiges selbstverständlich auch auf meinen Anschlusszug zutraf, ist ja mittlerweile nicht mehr der Rede wert.
Aber es gibt noch ganz andere Abgründe.
Okay, der abendliche IC ab Bonn war pünktlich. Unfassbar. Er fuhr pünktlich in Bonn ab, kam pünktlich in Koblenz an, fuhr pünktlich in Koblenz ab und kam pünktlich in Mainz an. Halleluja!
Dann kam die RB zu spät. Naja. Kein weiterer Anschlusszug und mein Bus vom Darmstädter Hbf fährt alle 15 Minuten.
Die RB kam also zu spät und fuhr demzufolge auch zu spät ab. Wenige Minuten, nicht erwähnenswert. Direkt hinter dem Mainzer Hbf gibt es einen Tunnel. Fast dreizehnhundert Meter. Genug Platz also für ein paar so nicht vorgesehene Zwischenstopps.
Das sah dann so aus, dass der Zug in regelmäßigen Abständen stoppte um dann ein paar Sekunden zu stehen und weiterzufahren. Das Ganze 4-5 Mal.
Die Leute wurden unruhig. Irgendwann kam dann das Ende des Tunnels mit der direkt davorliegenden Station Mainz - römisches Theater. Man schaffte es, auf den hundert Metern zwischen Tunnelausgang und Bahnhof nochmal einen Zwischenstopp einzulegen.
Und so ging es weiter. Der Zug kam in der Folge des Öfteren teilweise sehr ruckartig zum Stehen um kurz darauf mit relativ geringer Geschwindigkeit weiterzufahren.
Bei insgesamt zehn Mal habe ich aufgehört zu zählen. Irgendwann kam eine Durchsage des schwer geschafft klingenden Zugbegleiters, dass der Zug leider nicht mehr schneller wie (sic!) 40 km/h fahren könne. Die Technik spiele verrückt.
Naja. Solange das nicht auch der Lokführer tun würde…
Es ging dann allerdings gefühlt schneller vorwärts als mit 40 km/h, jedoch nicht so schnell wie gewöhnlich. Die anhaltenden Stopps auf freier Strecke erhöhten die Durchschnittsgeschwindigkeit sicherlich auch nicht unbedingt.
Die Ankunft in Darmstadt erfolgte dann laut Anzeige auf dem Bahnhof mit ‘ca. 20 Minuten’ Verspätung, tatsächlich waren es eher dreißig.

Immerhin ist der Zug nicht irgendwo zwischen Posemuckel und Hintertupfingen liegengeblieben oder explodiert.

Man kann eben nicht immer ganz vorne mit dabei sein.

Die Schwägerin der Gattin will sich vermählen. Also nicht nur sie selber sich. Auch die Beteiligung eines jungen Mannes ist wohl vorgesehen.

Und der soll das Ganze bezeugen.
Man glaubt es nicht.

Melibokus

Hochgeklettert.
Auf einem sich ungefähr drölfhundert Mal um den Berg windenden Weg. Als wir noch auf dem Weg zurück (also wieder runter) waren, wurde es schon reichlich duster. Zum Glück hatten wir ja einen versierten Bergführer dabei.
Scheiß Verhältnis zwischen Helligkeit und Dunkelheit, momentan. ;(

Melibokus 11.2008

Småland

Vorhin bei einer Fahrt auf der A5 festgestellt, dass sich im Umkreis von 60 km um die herrschaftliche Wohnung drei (3) Filialen von ikea befinden. ~40, ~60 und ~45 km Entfernung.
Neben Berlin wohl die Gegend mit der höchsten blaugelb-Dichte in diesem Land.
Kein Wunder, dass die ganze Bude voller Schwedenmöbel steht.

Gummiparagraph

Wenn nicht noch viel mehr und viel größere Scheiße in diesem Land passieren würde, könnte man ‘Scheinminderjährige’ direkt zum Unwort des Jahres erwählen.

Es geht um § 184c StGB. Ab heute in seiner ganzen vielseitigen Interpretierbarkeit gültig.

§ 184 c [Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften]

„(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften),

1. verbreitet,

2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder

3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt, einem anderen den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

(3) In den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, und die jugendpornographischen Schriften ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

(4) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben oder wer solche Schriften besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche jugendpornographische Schriften, die sie im Alter von unter 18 Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.

(5) § 184b Abs. 5 und 6 gilt entsprechend.”

Wohl das Ende für allerhand Publikationen wie Bravo, Lolita, Unmengen von Mangas (Nachdem die Straftäterkartei “Kinderpornographie” der “Anti-Terror-Datei” zugeführt wurde, sollte man vielleicht darüber nachdenken, Japan auf die Achse des Bösen zu setzen…) und so weiter.

50 Minuten

Sollte mein IC zu spät sein. Er fuhr dann in Bonn mit (laut Ansage) 52 Minuten Verspätung ab. Nach Koblenz waren es 54. In Mainz hielt der Zug dann eine gefühlte Ewigkeit. Da ich dort ausstieg, konnte ich die neuerliche Verspätungsansage nach der Weiterfahrt nicht mehr hören. Vermutlich lag sie bei über einer Stunde.
Zum Glück fährt mein Anschlusszug von Mainz nach Darmstadt stündlich (zumindest bis 23:49 Uhr, dann noch eine S-Bahn um 00:02, dann erst wieder was ab vier Uhr), so dass ich zumindest in Mainz nicht übermäßig viel warten musste. Und in Bonn nur 52 Minuten. ;(

Ein ICE der schon in Bonn mit 30 Minuten Verspätung losfahren sollte, kam in Mainz nicht mehr an. Triebwagenschaden hinter Bingen, so die Ansage in Mainz. Der Zug würde zwischen Bingen und Nürnberg (!!!) ausfallen. War also im ganzen Rhein-Main-Gebiet kurzfristig kein anderer ICE-Triebwagen (ohne Achse des Bösen) oder ein IC oder sonstwas aufzutreiben.

(Morgens in Darmstadt stand der ICE ‘Bad Oldesloe’ mit sprichwörtlich offener Haube (wahrhaftig eine Klappe, der Motorhaube eines PKW an Form und Ort nicht unähnlich) im Rangierbereich vorm Darmstädter Hbf rum. Mal nichts an den Achsen, sondern am eh…Motor?
Der war am Abend vermutlich schon wieder über alle Berge und nicht mehr im Bereich Rhein-Main zu finden. Wobei - wer möchte schon in einem Zug namens ‘Bad Oldesloe’ fahren… ;(   )

Börsengang, anyone?

Ist es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass sich die Menschen am liebsten mit Dingen befassen, von denen Sie keine Ahnung haben? Vielleicht tun die das deswegen so gerne weil sie da mangels Kenntnis der Materie selber nicht so viel denken müssen. Von der Blöd-Zeitung hinreichend mit falschen Fakten, tendenziösen Berichten und einer Meinung ausgestattet, lässt es sich gar fabelhaft fabulieren. Über alles und jedes.
Aktuell gerne über die Finanzkrise und heute früh im Zug speziell über die jüngsten Kurssprünge der VW-Aktie.
Und zwar über zwei Sitzreihen hinweg. Entsprechend lautstark waren die geistig eher leisen Ergüsse, die so durch den Wagen torkelten und jedem Menschen mit einem halbwegs normalen Verstand eiskalte Schauer über den Rücken trieben. Mir auch.
Ich war so kurz davor, einen der beiden Delinquenten mal zu befragen wie er denn zu seinen grobschlächtigen Ansichten käme, wenn er noch nicht mal mit der Sauberkeit seiner Hose fertig würde.
Seine ganze Erscheinung ließ darauf schließen, dass er eine Börse noch nicht mal auf einem Foto von außen gesehen hatte.

Es war nicht schön.

Um mein sonniges Gemüt nicht zu verlieren, stopfte ich mir dann alsbald (Warum hatte ich das nicht schon eher getan?) die Ohrstöpsel des iPods in die Ohren und startete ein Kontrastprogramm.
Auf der Rückseite des Gerätes steht “Längerer Gebrauch dieses Gerätes bei voller Lautstärke kann zu Hörschäden führen.” (Hinzugefügt, nachdem ja, genau: US-Amerikaner die Dinger voll aufgedreht und dann Hörschäden bekommen hatten - wer hätte es gedacht…).
Ich drehte die Lautstärke hoch. Leider konnte ich die Ausführungen der beiden nächsten Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften erst bei voller Lautstärke nicht mehr hören. Hoffentlich gibt’s keine Hörschäden.

Dafür gab’s eine neue interessante Entdeckung. Ich stellte fest, dass man gestikulierte. Und zwar vogelwild. War mir vorher, als ich noch hören musste was gebrüllt wurde, gar nicht aufgefallen.
Jetzt, im Stummfilmmodus, kam das wilde Gefuchtel erst richtig zur Geltung und machte mich mit jeder Minute nervöser. Einer von denen, die bei einem gebrochenen Arm unter einer Sprachstörung leiden.

Zum Glück habe ich nicht komplett mitbekommen, wie man die weltweite Finanzkrise wirksam bekämpfen und gleichzeitig eine Wiederholung vermeiden kann.
Vermutlich hat es was mit wilder Gestik zu tun.

MacGyver

Tee soll gekocht werden. Zur Verfügung steht eine Küche mit einem funktionierenden und jüngst entkalktem Wasserkocher und einer Mikrowelle.
Ein Teebeutel, eine Tasse und ausreichend Wasser sind auch vorhanden.

Was tun?

Richtig! Wasser in die Tasse, ab damit in die Mikrowelle, wellen bis es überblubbert und die ganze Welle überschwemmt. (Dann den Teebeutel rein.)

Warum einfach wenn es auch kompliziert geht…

Die Einkaufsempfehlungen von Amazon funktionieren meistens ziemlich gut. Jedenfalls der Vorschlag tut das. Ich habe allerdings noch nie etwas auf so eine Empfehlung gekauft. Aber da ist ja dann wohl was bei mir im Kopf kaputt. Es wäre nicht das einzige.

Was soll allerdings bedeuten, dass mir neben der DVD ‘I am legend’ (Naja. Würde ich nicht unbedingt kaufen wollen, aber anschauen schon.), der Audio-CD ‘The Katie Melua Collection’ (Ja, gerne!) und ‘Über die Ausgeglichenheit der Seele’ von Seneca (Von dem alten Römer auf jeden Fall sehr zu empfehlen: Die Kürze des Lebens/De brevitate vitae) ein Babykostwärmer und ein Janosch-Badethermometer empfohlen wird?
Ohne dass ich mir thematisch ähnlich gelagerte Produkte angeschaut habe und auch vorher nie bei ‘Leute die x gekauft haben, haben auch y gekauft/angeschaut’ derartige Artikel gesehen habe.
Die Wege der Amazon-Computer sind unergründlich.

Andrerseits fragt man sich ja schon: Wissen die etwas??

Heute Abend mal ein erstes Gespräch mit der Gattin führen.

Unheimlich

Das wird es so langsam.
Unheimlich.
Mein Bummel-Zubringerzug hatte gestern 10 Minuten Verspätung. Das ist genau die Zeit, die ich in Mainz zum umsteigen Zeit habe. Passenderweise komme ich auf dem gleichen Gleis an, von dem es dann auch weitergeht.
Und um dem physikalischen Gesetz, dass zu einem Zeitpunkt nur eine Sache an einem Ort sein kann (und nicht zwei, hier Züge), Geltung zu verschaffen, war der IC runde 12 Minuten zu spät dran.
Aber das sind wohl die berüchtigten Peanuts, angesichts des aktuellen ICE-Achsen-Chaos’.

Bleibt zu erwähnen, dass der Bummelzug zurück am Abend mit einer kaum wahrnehmbaren Verspätung von 3 Minuten in Mainz losfuhr.
Aber die Bahn wäre nicht die Bahn, wenn dieser Zug es nicht geschafft hätte, auf der Strecke Mainz - Darmstadt noch weitere 3-4 Minuten Verspätung hinzuzufügen.
Man könnte meinen, die machen das alles immer zum ersten Mal. Also so einen Zug auf dieser Strecke bewegen…

§2 Abs. 2 StVO

Ist es eigentlich irgendwie eine Frage der Ehre, auf der Autobahn kei-nes-falls die rechte Spur zu benutzen wenn diese kilometerlang frei ist? Bei vier Spuren sind offensichtlich die rechte und die zweite von rechts tabu. Mindestens. ;(

Noch mehr Urlaub

Rauschberg 10.2008
Königssee 10.2008
Jenner 10.2008

Uhrenvergleich

Vier Uhren in der Küche. Radio, Mikrowelle, Wanduhr, Ofen. (Darüber, ob Ofen und Mikrowelle eine Uhr haben müssen lässt sich streiten. Mir persönlich ist das ja egal, aber vielleicht gibt es Leute denen das wichtig ist.)
Jedenfalls gibt es wenige Tage nachdem die Uhren gestellt werden, vier verschiedene Uhrzeiten. Diese Menschheit fliegt zum Mond, spaltet Atomkerne und kann sich ohne Dingens eh…GV im Labor fortpflanzen.
Aber sowas lächerliches wie ‘ne Uhr funktioniert natürlich nicht.

Urlaub

Ein paar Impressionen aus dem jüngst dahingeschiedenen Urlaub. ;(

Inzell 10.2008
Froschsee 10.2008
Herbst 10.2008
Herbst 10.2008

Hermes

Wer findet den Fehler?

Man meint, man wär nur von Verrückten umgeben. ;(

Beetzsee

Beetzsee 10.2008

Anfang Oktober. Schifffahrt auf dem Beetzsee im Rahmen einer Zusammenkunft größer Familienteile mit dem Ziele einer überraschenden Überraschung anläßlich eines 80sten Geburtstages.
Auf dem Schiff hatte ich unter anderem Schwarztee mit Rum bestellt. Es kam in der Tat ein Teeglas mit einer gelblich-brauen Flüssigkeit. Tee mit Rum. Also wenig Tee mit viel Rum. Eigentlich nur Rum. Aber in einem Teeglas.
Hat zumindest schön gewärmt. Mit ‘kalt’ ließ sich die Witterung auf dem See nur unzureichend beschreiben. Und dann der Wind noch. Man konnte es den meisten meiner Verwandten nicht verdenken dass sie sich die meiste Zeit im geschlossenen Teil des Dampfers aufhielten.

Herbstwetter

Olé olé. Ganz großes Kino. ;(

Schön dass du meine Steuergelder anbietest, um irgendwelche unfähigen Banken zu sanieren, Angela. Finde ich richtig gut. Ich würde das auch gerne in Anspruch nehmen, wenn ich mal eine Firma gründe und dann  leichtfertig an die Wand fahre. Ganz großes Kino.

Braune Schuhe.

Sind wärmer als hohe. (nach M. S. aus HH)

Der Zug kommt, nach einigen Halten in Ortschaften mit Namen wie Groß Gerau, Weiterstadt und Nauheim, in Darmstadt an. (21:30 Uhr, und das bedeutet: Verspätung. Ganz normal, also.) Doppelstockwagen der DB Regio. Es sind einige Leute drin. Wie ich hinterher feststellte: Eine ganze Menge Leute.
Jedenfalls kommt der Zug zum stehen und ich gehe zur Tür. Dort steht auch schon der Schaffner Zugbegleiter. Schichtwechsel oder was weiß ich. Er hat einen Pilotenkoffer dabei.
Der Zug hält. Der Zugbegleiter drückt auf den Türen-öffnen-Knopf. Nichts passiert. Mehr Leute stehen im Vorraum bei der Tür. Der Zugbegleiter drückt wieder auf den Knopf. Wieder passiert nichts.
Die Leute schauen sich an. Auf dem Bahnsteig sind nur die Leute, die den Zug gerne betreten und mit ihm weiterfahren würden. Die, die noch drin sind, bleiben dort erst mal. Die Türen bleiben auch, aber zu.
Eine Ansage ertönt: ” Lokführer, bitte Türen freigeben!”. (Ist wohl noch ein anderer Zugbegleiter im Zug.
Der Zugbegleiter an meiner Tür drückt auf den Knopf. Nichts passiert. Ich sehe den H-Bus vor meinem geistigen Auge wegfahren und mich in einem roten Doppelstockwagen der DB Regio verdursten.
Nachdem auch wiederholtes Knopfdrücken keine Ergebnisse bringt, betätigt der Zugbegleiter die Notentriegelung der Tür. Ein gellendes Alarmsignal ertönt und wird mittels eines Vierkants zum Schweigen gebracht. (Mein bisheriges Gefühl dass man alles in und um so einen Zug mit einem Vierkant betätigen kann, wird bestärkt. Vermutlich kann man die Lok damit auch starten und fahren…)
Die Tür geht auf und wir steigen aus. Angeführt vom Zugbegleiter mit seinem Koffer. Vorne schaut der Lokführer aus der Lok.
Das deutet zumindest auf seine Anwesenheit und körperliche Gesundheit, aber auch auf einen technischen Defekt hin.
Der dann wohl mal so hingenommen wird. Denn weder der entschwindende Zugbegleiter noch der Lokführer machen Anstalten, irgendetwas an dem Türproblem zu tun.
Die Leute im Zug strömen auf die einzige offene Tür zu. Vor der sich auch die Einsteigewilligen sammeln. Nach dem Aufenthalt geht’s dann wohl mit Notentriegelungstüröffnung weiter nach Aschaffenburg.
Lokführer und Zugbegleiter müssen eh bis zum Schluss drin bleiben. Was kümmert’s sie also… (?) ;(

Reservierung

Ob ich den Tag wohl noch erlebe, an dem niemand auf meinem reservierten Platz sitzt, weil er denkt er hätte den gepachtet?
Das ist von mir aus kleinlich oder spießig oder was weiß ich. Wenn ich für den verdammten Platz bezahlt habe, dann will ich ihn auch nutzen!

Urlaub

t-9 Tage.
Zieht euch warm an, liebe bayrische Mitbürger. :uevil:

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