Zur heutigen Ziehung der Haftstrafen begrüßt Sie Lottokobold Richter P.

Wednesday, October 31st, 2007 | Author: Christian

(Oder so ähnlich.)

Was ist eigentlich los mit dieser Welt?
Schlimm genug dass Menschen andere Menschen aus religösen oder sonstwelchen Überzeugungen heraus töten. Wie im März 2004 in Madrid geschehen.
Aber was um alles in der Welt sind das für Gerichtsurteile? Haftstrafen ‘zwischen 34.000 und 43.000 Jahren’.
Hallo? Wie ist denn die Lebenserwartung eines Menschen? Was soll das?
Selbst wirklich lebenslänglich, also eine echte lebenslange Freiheitsstrafe wäre länger als die effektive Haftzeit.
Denn in Spanien darf man höchstens 40 Jahre lang inhaftiert sein.
Und davon wird der Rest nach Verbüßung der Hälfte vermutlich sowieso zur Bewährung ausgesetzt…

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Khan

Wednesday, October 31st, 2007 | Author: Christian

Gestern Abend.

Hinterher war mir so schlecht wie schon lange nicht mehr. Das kommt davon wenn man so viel frisst isst. Buffet. All you can mampf. Und entgegen der explizit mongolischen Ausrichtung der Lokalität, findet man alles was der gut sortierte Chinese (Oder Asiate generell) auch im Angebot hätte.
Geblatenel Leis, Nudeln, Soßen, Leis, Suppen, gebackenes/flittieltes Gemüse, Flühlingslollen, Fleisch und Fisch in schalfer Soße, Galnelen, etc. pp.
(Tut mir leid, um das ‘l’/'r’-Klischee kam ich grad nicht herum.)
Ich weiß nicht mehr wie oft ich zum Buffet gegangen bin. Auf jeden Fall zu oft.
;(
Ein bisschen laut war es allerdings. Weil: Voll wie sonstwas. Hätte ich nicht gedacht. So unter der Woche…
Ich saß direkt vor einem Aquarium – Nemo hat mir also schon wieder beim verspeisen seiner Familie zugeschaut. Tut mir leid, Kleiner.

Ach ja – in die Tische war Chinatown eingebaut. Also eh…die Tische hatten alle eine furchtbar dicke Platte. Beim näheren hinsehen zeigte sich dass in der Mitte eine ca. 10 Zentimeter tiefe Vertiefung (je nach Tischform rund oder eckig) befand, in der ein kleines Dorf nachgebaut worden war. Mit Hütten, Wegen und Pflanzen aus Holz und so.
Oben drauf lag eine zentimeterdicke Glasplatte. Hatte ich so auch noch nicht gesehen.

Die Raucher hatte man hinter eine Glastür verbannt, von dort aus sandten sie ohnmächtige Schauer körnigen Eises…oh…Ostern ist ja schon vorbei. Also die Raucher konnten von dort aus dem gefräßigen Treiben böse Blicke zuwerfen. Und umgekehrt.
Erwähnte ich bereits, dass ich das Rauchverbot unheimlich gut finde?

Wie dem auch sei – der 10-Minuten-Fußweg nach Hause hat das Verhältnis von Energiezufuhr und -verbrauch an diesem Abend nicht mehr nennenswert entzerrt.
Heut morgen standen wie immer viel zu viele Kilos auf der Waage.
Kleine Sünden straft der Herr sofort.
;(

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Gerüchteküche

Tuesday, October 30th, 2007 | Author: Christian

Das Internet ist nicht nur für die Darstellung von sexuellen Inhalten zu gebrauchen. Wer hätte das gedacht!

Nein, es funktioniert auch sehr schön als Gerüchteküche. Und zwar besonders gut wenn es von der Sache um die das Gerücht geht, keinerlei validierte Informationen gibt. Dann lässt sich ein ganz besonders schönes Gerüchtesüppchen kochen.
Hier: Apple.
Genauer gesagt: Das neue MacBook.
Oder doch nicht? Oder doch? mit welcher Ausstattung? Oder nur neues Design? Oder beides? Oder gar nichts?
Fragen über Fragen und Apple schweigt in gewohnter Manier.
Und heizt damit den Hype um die Apfelprodukte weiter an. Kein Marketing ist auch Marketing. Vielleicht ist es sogar viel besser.
Einen Wermutstropfen hat die Sache freilich. Für Außenstehende bleibt der Hype halbwegs verborgen. Die meisten Menschen benutzen nach wie vor Windows mit entsprechender Hardware. Für sie ist der Verkaufsstart von Apples neuestem Betriebssystem OSX Leopard am 26.10.2007 keine weltbewegende Neuigkeit. Sie interessiert nicht, dass man Treiber in besagtem Betriebssystem gefunden hat, die für die aktuelle Hardware von Apple nicht nötig sind. Dass sich daran eine Mac-News-(oder vielmehr ‘Gerüchte-’)Seite nach der anderen hochzieht…
Das Problem dabei: Einer verweist auf den Anderen. Niemand weiß etwas. Ein Netz aus Gerüchten, Wunschträumen, Vermutungen und Spekulationen.
Man kann irgendwo anfangen und findet Links und Links und Links und Links und Links
Das Ganze ist vermutlich ziemlich weit fortführbar.
Und ich werde ganz langsam wahnsinnig.
;(

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Hans-Martin

Monday, October 29th, 2007 | Author: Christian

Ikea Wallau. Wir kürzen auf dem Weg zum Restaurant (mit seinen sanitären Einrichtungen) durch die Abteilung mit den Kinderspielsachen ab. Da hängt ein Schaukelstuhl an einem Betonträger an der Decke. So eine Symbiose aus Hängematte und Korbstuhl.

Drin hockt ein kleiner Junge. Vielleicht sechs oder sieben Jahre alt. Und schaukelt. Und ruft in Richtung eines mittelalten Paares.
“Papa!”
Papa reagiert nicht. Der Junge ruft nochmal.
“Papa!”
Papa reagiert noch immer nicht, aber der Junge weiß natürlich wie die Mama und/oder andere Leute die Aufmerksamkeit von Papa auf sich ziehen:
“Hans-Martin!”

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Ruf! Mich! An!

Thursday, October 25th, 2007 | Author: Christian

Die Servicenummer von Acer beginnt mit 0180 und endet mit 20.
Nach minutenlanger Warteschleifenmusik gab ich entnervt auf. Ein paar Minuten später nutze ich leichtsinnigerweise nicht die Wahlwiederholungsfunktion, sondern tippte die Nummer neu ein.
Dachte ich.
Es meldete sich ein Tonband, das mir sofort heißen Telefonsex offerierte wenn…wenn ich vermutlich drangeblieben wäre. Ich habe selbstverfreilich aufgelegt und dann nochmal die Historie der gewählten Rufnummern angeschaut.
Die Nummer war die gleiche wie beim ersten Versuch. Bis auf die letzte Stelle.
Statt ‘20′ hatte ich ‘22′ eingetippt.

Ich würde mal Bedacht und Methode unterstellen. Eine Telefonsexnummer so dicht an einer Hotlinenummer die vermutlich ab und zu von einer größeren Menge Leuten benutzt wird. X-(

Ach ja, der Kostenvoranschlag wäre dann ungefähr eine Woche nach Versand des Notebooks bei mir. Und wenn ich der Reparatur zustimme, habe ich das Gerät dann in nochmal einer Woche zurück.
Die Welt ist schlecht.
;(

Category: geldgeldgeld, nerd | 3 Comments

Falling Down

Thursday, October 25th, 2007 | Author: Christian

Zwei Tage nachdem ich mein Reservenotebook mit einem eh…experimentellen Betriebssystem betraut habe, muss natürlich das andere, das täglich verwendet wird, das mit aller nötigen Software und Einstellungen versehen ist…also das muss natürlich heute morgen prompt den Dienst verweigern. Herrlich!
Einschalten lässt es sich, allerhand LEDs am Gehäuse leuchten und blinken fröhlich, aber der Bildschirm bleibt schwarz. Nein, es hat nicht nur die Hintergrundbeleuchtung dahingerafft. Soviel kann ich schon mal sagen.

Ist das jetzt ein Zeichen? 1,5 Tage vor Leopard und vor einer möglicherweise neuen MacBook-Serie?
Will das fliegende Spaghettimonster mir damit etwas sagen?

Wobei hier mal auf die Wahl der Mittel geachtet werden sollte! Zeichen gut und schön – aber muss es gleich so ein teures sein? (Das Notebook ist 2 Jahre und 8 Monate alt. Kostenpflichtige Reparatur ahoi!) Biervulkan und Stripperfabrik hin oder her – was zu weit geht, geht zu weit. Da fällt man doch vom Glauben ab!
;(

Category: nerd | 4 Comments

Herbst

Tuesday, October 23rd, 2007 | Author: Christian

Da geht es hin, das Jahr. Wie die Zeit vergeht…jedes Jahr das Gleiche. Man blickt zurück und fragt sich warum das Jahr plötzlich schon so weit fortgeschritten ist.
Es wird kalt und früh dunkel. Und spät hell. Aber auch kalt.
Die letzten Balkonaktivitäten.
Stühle und Tische bekommen die letzte Ölung (vor ihrem Gang nach Canossa in den Keller).

Oelung

(Nicht ohne diverse Rutschpartien meinerseits, denn das eine oder andere Tröpfchen Öl patscht dann doch auf den Boden und glättet eben jenen nicht unerheblich.)

Dann der Igel.

Palmengezuecht

Die Gattin sagt, es sei eine Phönixpalme. Ich halte das Gewächs eher für ein verkapptes Stacheltier. Nach eiserner Inkaufnahme diverser Stech- und Schneidattacken durch das Grünzeug, gelang eine achsnahe Zentrierung des ausufernden Breitenwachstums. Auch hier: Ab in den Keller. Hoffentlich reicht das Licht. Und die wöchentliche rituelle Begießung wird nicht vergessen.
;(

Schließlich Miss Hibiscus.
Diese Pflanze schafft es, den nahenden Herbst gänzlich zu verdrängen. Nicht wahrnehmen bedeutet nicht stattfinden. Jawohl.
Das Ding blüht als gäbe es kein Morgen.

Hibiscusgezuecht

Momentan nur drei aktive Blüten, das muss der Negativrekord sein. Aber am Ende eines jeden Astes warten mindestens zwei neue Blüten auf ihren Auftritt.

dings

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Aber es beruhigt ungemein

Monday, October 22nd, 2007 | Author: Christian

Guten Tag
haben Sie heute Morgen auch die Scheiben Ihres Autos frei gekratzt? Es ist klirrend kalt und der Winter naht mit großen Schritten. Wer denkt da nicht an eine Standheizung im Auto oder an einen Urlaub in der Südsee, mit Sonne und Strand. Diese Träume und vieles mehr können sich jetzt wieder einmal zwei langjährige Kunden von Tipp24.de verwirklichen. Ein treuer Kunde knackte den heiß begehrten Lotto-Jackpot mit einem Vollsystemschein, der andere Kunde darf sich bei Super 6 über den Höchstgewinn freuen. Wir gratulieren den glücklichen Gewinnern
Viel Glück wünscht Ihnen
Ihr Team von Tipp24.de

Ich habe zwar kein Eis kratzen müssen (und werde das dank Tiefgarage auch auf absehbare Zeit nicht tun müssen), trotzdem ist so eine Mail nicht unbedingt angebracht, liebe Leute von Tipp24.de.
Ich will sowas nur lesen wenn ich einer der beiden Gewinner bin. Oder einer ich und einer meine Frau.
Sonst nicht.

Neid? Nein. Ich will nur das haben, was die haben. ;(

PS.
Ja, ich weiß dass man eher vom Blitz beim scheißen getroffen wird, als im Lotto zu gewinnen. :ugly2:

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Hoffnungslos

Sunday, October 21st, 2007 | Author: Christian

Wenn auch nur 5% dieser Artikulationsschwälle eine ungefähre Nähe zur Wahrheit haben und als halbwegs repräsentativ anzusehen sind, dann wäre der Klimawandel mit abschließender Tilgung der Menschheit von diesem Planeten irgendwie konsequent.

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Absicht

Sunday, October 21st, 2007 | Author: Christian

Irgendeine, das Universum beherrschende, Entität scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, mir mit aller Konsequenz auf die Sacknaht zu gehen. Und selbst den winzigsten Anlass für diess Vorhaben zu verwenden.

So Dinge wie andauernden leichten Regen wenn ich mir vorgenommen habe, die Sommer- mit den Winterreifen des Automobils zu vertauschen.

Das ginge zwar auch in der Tiefgarage, die dem Fahrzeug ein lieber Aufenthaltsort geworden ist, allerdings herrscht dort ein Schummerlicht, welches lediglich durch Illumination beseitigt wird, wenn an prägnanten Stellen Bewegung zu verzeichnen ist. Stellen, die sich nicht mit denen decken, an denen ich mich zum wechseln der Räder aufhalten würde.

Category: automobil, irrenhaus | Leave a Comment

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