Voll verkabelt

Monday, November 29th, 2010 | Author: Administrator

Immer wieder interessant zu sehen, wenn sogenannte ‘Journalisten’ Meldungen aus der englischen Sprache übertragen.
Und dabei fleißig übersetzen. Das jedoch, diesen Eindruck erhält man, unter Zuhilfenahme eines Wörterbuches, mit dem schon Kaiser Wilhelm anno 1905 arbeitete.

Da erfahren längst vergessen geglaubte Wörter unerwartete Renaissancen, dass es einen graust.
Aktuell veröffentlichte Wikileaks jede Menge (Geheim-)’Depeschen‘ und ‘Kabel‘.
Dass da in den US-amerikanischen Botschaften sicher niemand sitzt und einzelne Buchstaben, als lange oder kurze Töne kodiert, durch ein Kabel nach Washington schickt, sollte halbwegs klar sein.
Dass man im englisschprachigen Raum trotzdem weiter mit Wörtern wie ‘cable’ oder ‘wire’ etc. hantiert, hat damit nichts zu tun. Die Wörter haben sich eben im Laufe der Zeit so eingebürgert und mit der eigentlichen wörtlichen Bedeutung nur noch entfernte Gemeinsamkeiten.

Bis Deutsche kommen. Und knallhart wörtlich übersetzen.

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Maniküre

Wednesday, June 02nd, 2010 | Author: Administrator

Vor einer kleinen Weile gewöhnte mir meine damalige Verlobte, rechtzeitig zur Hochzeit, das unwillkürliche manische Abkauen meiner Fingernägel ab.
Immer wieder hatte ich das vorher schon selber versucht und immer wieder Rückfälle erlitten. Grund dafür ist vermutlich ein Trauma aus meiner Kindheit, vielleicht wurde ich im Alter von wenigen Wochen mal im Zug vergessen, habe einen Honecker-Witz gehört oder sonstwas.
Jedenfalls kaue ich seit ein paar Jahren meine Fingernägel nicht mehr ab.
Das wäre grundsätzlich eine tolle Sache. Ich müsste meine Finger nicht mehr beschämt unter der Tischplatte oder sonstwie verstecken.
Müsste.
Denn in der Praxis sind die Nägel jetzt (fast) immer zu lang. Und zwar deutlich. Mehr so in eine Richtung, die Frauen mit viel Mühe anstreben.
Abkauen konnte ich immer und überall. Schneiden/feilen braucht Werkzeug. Das ich nicht immer dabei habe. Von der Gelegenheit es einzusetzen, ganz zu schweigen.
Und natürlich denke ich an die Nagelpflege bei einer verfügbaren Gelegenheit in Tateinheit mit ebenso verfügbarem Werkzeug nicht.
Die Dinger brechen auch nicht von alleine ab, jedenfalls nicht bevor ich damit Leute erstechen könnte. Die Gattin jammert immer mal wieder, dass ihre Nägel brechen und feilt dann um akute Kanten zu glätten.
Ich kann derweil mit bloßen Fingernägeln Schrauben festdrehen.

Category: k, stuff | Leave a Comment

EL RON DE CUBA

Sunday, April 25th, 2010 | Author: Administrator

Da geht sie hin…die letzte Flasche des mitgebrachten dreijährigen Havana Club. Pflichtbewusst aufgegangen in der Zubereitung unzähliger Cuba Libre.

Jetzt müsste man da eigentlich nochmal hinfliegen…und das müsste man der Gattin irgendwie beibringen… ;(

Category: essenmarken, geldgeldgeld, k | Leave a Comment

Kuba, Tag 13; Katamaran, Cayo Blanco, Delphinarium

Wednesday, December 23rd, 2009 | Author: Administrator

Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna
Kuba, Tag 2; Havanna
Kuba, Tag 3; Valle de Viñales
Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe
Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad
Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand
Kuba, Tag 7; El Cubano, Wasserfall, Beachvolleyball, Rum
Kuba, Tag 8; Schuhnotstand, Sanitäre Katastrophen, Zuckerfabrik, Hershey-Express
Kuba, Tag 9; Paradisus Princesa del Mar
Kuba, Tag 10; Pool, Markt Varadero
Kuba, Tag 11; Strand, Pool, Sandals Royal Hicacos, Ron Collins
Kuba, Tag 12; Pool, Ron Collins, Teppanyaki

01.12.2009
Heute würde es mit dem Katamaran zur Cayo Blanco und zum Delphinarium gehen.
Der Bus holte uns um 09:20 Uhr (aaaahhhh…’früh’ aufstehen) ab. Das war ein bisschen albern, befand sich unser Hotel doch fast am äußersten Zipfel der Halbinsel. Wie auch der Hafen. Nach wenigen hundert Metern Fahrt entstiegen wir also direkt am Anleger dem Bus. In der morgendlichen aber kaum noch (er)frisch(enden) Brise lagen etliche der weißen Doppelrumpfboote vor Anker. Für insgesamt einige Millionen Euro in Frankreich gekauft, wie uns unser Kapitän später erzählte. Wie (fast) alles gehörten auch die Katamarane natürlich dem kubanischen Staat. Und der lässt sich nicht lumpen wenn es darum geht, mit harter Währung ausgestatteten Touristen etwas zu bieten.
Unsere Gruppe bestand aus knapp 40 Leuten, der Katamaran war für doppelt so viele ausgelegt. entsprechend großzügig konnten wir uns verteilen.
Und dann ging’s auch schon los. Mit Motorkraft aus dem Hafen raus. Das mit dem Motor blieb auch die ganze Zeit so. Obwohl der Katamaran über eine adäquate Segelanlage verfügte. Auf dem Rückweg wurde die benutzt und spannte sich auch ganz ordentlich im Wind – die Hauptarbeit verrichtete aber weiterhin ein dumpf bullernder Dieselmotor im Bauch des Bootes.




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Category: freizeit/urlaub | One Comment

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