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	<title>nutzlose gedanken &#187; geldgeldgeld</title>
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		<title>Deutsche Panzer rollen wieder</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 03:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundessicherheitsrat hat nichts gegen den Verkauf von 200 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2A7+ an Saudi Arabien. Die Bundesregierung (per Definition bestehend aus Kanzler/-in und allen Minister/-innen) hat nichts dagegen (Kunststück, besteht doch der Bundessicherheitsrat auch nur aus Kanzler/-in, Kanzleramtschef und sieben Ministern &#8211; das sind also weitgehend die gleichen Hansel). Die Bundesregierung hat allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundessicherheitsrat hat nichts gegen den Verkauf von 200 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2A7+ an Saudi Arabien. Die Bundesregierung (per Definition bestehend aus Kanzler/-in und allen Minister/-innen) hat nichts dagegen (Kunststück, besteht doch der Bundessicherheitsrat auch nur aus Kanzler/-in, Kanzleramtschef und sieben Ministern &#8211; das sind also weitgehend die gleichen Hansel).<br />
Die Bundesregierung hat allerdings etwas dagegen, dass das Volk von dieser Art Geschäften erfährt. Das Volk, das nach Aktenlagen noch immer der Souverän ist. So theoretisch.<br />
Das Volk wird vertreten durch das Parlament. Und der Bundessicherheitsrat unterliegt keiner parlamentarischen Kontrolle.<br />
Heißt: Der Bundessicherheitsrat kann frei entscheiden, welchen Wahnsinnigen welche Waffen in die Hand gedrückt werden. Und muss es niemandem sonst sagen. Schon gar nicht den gewählten Volksvertretern.<br />
Trotzdem kommen hier und da kleine Geschäfte mit Waffenexporten ans Tageslicht. Geschäfte, deren Existenz die Bundesregierung lieber nicht öffentlich diskutiert wissen möchte.<br />
Wie der Verkauf eben jener Kampfpanzer an Saudi Arabien. Saudi Arabien ist eine absolutistische Monarchie. Ein Gottesstaat, der die Scharia in der Verfassung verankert hat. Nicht eben das, was man sich hier in der Bundesrepublik an Werten so vorstellt. Das Geld der Saudis ist allerdings gut. Denn schon im alten Rom wusste man: Pecunia non olet. Geld stinkt nicht.<span id="more-2798"></span><br />
Dass die deutsche Rüstungsindustrie mit ihren Produkten in der Welt einen guten Ruf besitzen, ist Segen und Fluch zugleich. Die Leute wollen den Kram haben, sichern damit deutsche Arbeitsplätze und bescheren nicht zuletzt erhebliche Steuereinnahmen.<br />
Aber so mancher Käufer ist nicht eben populär. Saudi Arabien hat jüngst vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings und im Einvernehmen mit dem Golfkooperationsrat Truppen nach Bahrein geschickt, um die dortige Ordnung zu schützen. Eine Ordnung, die dem Volk offenkundig nicht mehr so richtig gut gefällt.</p>
<p>Wie man sieht gibt es allerhand Gründe, dieses Rüstungsgeschäft kritisch zu betrachten. Das Ergebnis kann trotzdem eine Zustimmung sein. Auch am Stammtisch. Unsere Wirtschaft und damit das ganze Land hängen nach wie vor am Erdöltropf. Und Saudi Arabien ist dort einer der maßgeblichen Exporteure. Wir brauchen dieses Öl. Werte sind schon und edel, aber im Zweifelsfall wird dem deutschen Michel auch hier das Hemd näher sein als die Hose. Verständlicherweise.</p>
<p>Die Geheimniskrämerei der Bundesregierung ist allerdings auch verständlich. Zu weit klaffen ihr eigenes politisches Selbstverständnis (Demokratie, Menschenrechte und das ganze G&#8217;lump) und ihre Aktionen auseinander. Das will sich dort niemand eingestehen. Und das Volk soll das nicht auch noch unbedingt aufs Brot geschmiert bekommen.</p>
<p>Umso absurder wird das Gehampel, als dass es jährliche Rüstungsexportberichte gibt. Schaut man sich den letzten verfügbaren Bericht (für 2009) an, tauchen dort als Kunden nicht nur lupenreine Demokratien auf.<br />
So auch Saudi Arabien. Die haben 2009 für 167.953.616 EUR in Deutschland eingekauft. Und das sind nur die genehmigungspflichtigen Sachen. (Wer weiß, was man unter dem Begriff &#8216;Dual Use&#8217; so alles verstecken kann&#8230;)<br />
Interessanter Aspekt aus dieser Tabelle: Libyen hat 2009 für 53.154.423 EUR &#8220;Kommunikationsausrüstung, Störsender<br />
und Teile für Kommunikationsausrüstung&#8221; gekauft. Genehmigt durch den Bundessicherheitsrat und damit de facto durch die Bundesregierung. Und Gaddafi war schon 2009 kein Saubermann.</p>
<p>Selbstverständlich würde auch der aktuelle Leopard-Deal in diesem Bericht auftauchen. Irgendwann. Wenn es sowieso niemanden mehr interessiert.</p>
<p>Und um ganz ehrlich zu sein &#8211; die BILD-Leser hierzulande wollen es wohl auch gar nicht wissen. Dass der Liter Super knapp unter 1,60 EUR pendelt, ist deutlich erregender. DAS sind die echten Probleme zwischen Passau und Flensburg. Und deswegen werden Leute wie der Hosenanzug auch immer wiedergewählt.</p>
<p>Man kommt dann auch bald zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Leute es wohl auch nicht anders verdient hat.<br />
Blöd nur für den Rest, der demokratiebedingt auch mit drin hängt.</p>
<p>Man sollte da mal seinen eigenen Staat aufmachen. Wie schon der große Philosoph <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bender_%28Futurama%29">Bender</a> thematisch ähnlich gelagert sagte: &#8220;Yeah, well &#8230; I&#8217;m gonna go build my own theme park. With blackjack. And hookers. In fact, forget the park!&#8221;</p>
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		<title>Post</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 15:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[(Vermerk des Absenders) Was sagt uns das über den Zustand der deutschen Post?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/kein_geldypyw.jpg" alt="" /><br />
<em>(Vermerk des Absenders)</em></p>
<p>Was sagt uns das über den Zustand der deutschen Post? <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Jahresgehalt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Jobs erhält von Apple bekanntermaßen ein Jahresgehalt in Höhe von einem Dollar. Der Glückspilz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs erhält von Apple <a href="http://mobiles-internet.buemo.net/2011/03/aktuelles-zum-gehalt-von-steve-jobs/">bekanntermaßen</a> ein Jahresgehalt in Höhe von einem Dollar.</p>
<p>Der Glückspilz!</p>
<p><a href="http://www.abload.de/img/0011jnnh.jpeg"><img src="http://www.abload.de/img/arm_trotz_arbeit_klein0hvw.jpg" alt="" /></a></p>
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		<title>Kinderkram</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 17:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[familiär]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Familienministerin Kristina Köhler Schröder ist schwanger. Juhu! Ein Hoch auf die Geburtenrate und die moderne Frau, die Kind und Karriere &#8216;unter einen Hut&#8217; bringt, wie es immer so schön heißt. Alleine die Tatsache, dass diese Schwangerschaft, einer durchs Dorf getriebenen Sau gleich, in vielen Medien als &#8216;Nachricht&#8217; verkleidet daher kommt, ist bedenklich. Letztes Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familienministerin Kristina <span style="text-decoration: line-through;">Köhler</span> Schröder ist schwanger.<br />
Juhu!<br />
Ein Hoch auf die Geburtenrate und die moderne Frau, die Kind und Karriere &#8216;unter einen Hut&#8217; bringt, wie es immer so schön heißt.<br />
Alleine die Tatsache, dass diese Schwangerschaft, einer durchs Dorf getriebenen Sau gleich, in vielen Medien als &#8216;Nachricht&#8217; verkleidet daher kommt, ist bedenklich. Letztes Jahr wurden knapp über 650.000 Kinder in diesem Land geboren. Nicht von Ministerinnen, klar.</p>
<p>Wenn man jetzt aber die Verhältnisse von Frau <strike>Köhler</strike> Schröder mit denen einer normalsterblichen Schwangeren vergleicht, erkennt man schnell, wie wenig diese Nachricht eine Nachricht ist.</p>
<p>Was ist das mit Kind und Karriere denn?<br />
Einerseits will frau nach der Zeit, die so ein Kind an intensiver Betreuung anfangs beansprucht, wieder arbeiten. (Die Gebärmaschinen, die sich durch fortwährendes Werfen von immer neuen Kindern dauerhaft in ihrer Elternschaft einrichten, sollen mal außen vor bleiben.)<br />
Vom Arbeitgeber möglicherweise schon bei der Einstellung als mögliches schwangerschaftsbedingtes Ausfallrisiko betrachtet, gibt es da sicher nicht immer einen nahtlosen Übergang bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz.<br />
Frau <strike>Köhler</strike> Schröder wird wohl eher nicht zurücktreten und Hausfrau werden, sondern erst von der nächsten Bundestagswahl ihres Amtes enthoben.<br />
Außerdem: Geld.<br />
Ein Kind produziert neben mitunter übelriechender und mühsam zu entfernender Fugenschmiere auch Kosten. Und zwar in nicht unerheblichem Umfang. Das Elterngeld beträgt momentan 67% des vorherigen Gehaltes, maximal aber 1.800 EUR. 67% sind eine Verschlechterung, denn sie sind nicht 100%.</p>
<p>So ein Ministerposten in der Bundesregierung wird mit einer Menge Schotter vergolten. Es ist <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-05/minister-mehr-geld">ganz nett fünfstellig</a>.<br />
Frau <strike>Köhler</strike> Schröder wird nun leider nur den Höchstsatz und nicht 67% ihres vorherigen Gehaltes bekommen. Trotzdem darf man getrost davon ausgehen, dass im Hause <strike>Köhler</strike> Schröder kein Mangel herrschen wird.<br />
Wird der stolze Kindsvater&#8230;also&#8230;mindestens der Ehemann (das mit der Vaterschaft kann ja auch ganz anders sein) doch auf der Gehaltsliste des Innenministeriums als parlamentarischer Staatssekretär geführt und dürfte nicht eben mittellos sein.<br />
Und mit Geld kann man Dinge kaufen. Dinge wie Windeln, Babybrei und Spielzeug. Aber auch Reinigungs- und Betreuungspersonal. Effektiv kann man Zeit kaufen. Nämlich Zeit, in der man sich zum Beispiel mit der Karriere beschäftigen kann.<br />
Während normale Menschen also den im ganzen Zimmer verteilten und mit Kinderkotze angereicherten Möhrenbrei entfernen müssen anstatt einem schlechtbezahlten Job nachzugehen während Oma auf&#8217;s Bobbele aufpasst, könnte Frau <strike>Köhler</strike> Schröder ins Ministerium fahren oder in ihrem natürlich vollständig ausgestatteten Heimbüro arbeiten. Während das Schlachtfeld im Esszimmer vom Personal gesäubert wird.<br />
Jedenfalls so in der Richtung, man erkennt das Problem.</p>
<p>Viel Erfolg dann bei der Karriere.</p>
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		<title>Brüderles Billigbenzin</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 15:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
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		<description><![CDATA[Welche Qualifikation ist hierzulande nötig, um Wirtschaftsminister zu werden? Sieht man sich die jüngsten geistigen Ergüsse des aktuellen&#8230;Menschen in diesem Amt an &#8211; dann scheint die Latte diesbezüglich nicht eben hoch zu liegen. Die Discounter sollten angesichts des hohen Benzinpreises doch bitte in den Handel mit den begehrten Kohlenwasserstoffen einsteigen. Das habe doch in Österreich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Qualifikation ist hierzulande nötig, um Wirtschaftsminister zu werden?<br />
Sieht man sich die <a href="http://www.google.de/#hl=de&#038;source=hp&#038;q=br%C3%BCderle+benzin+discounter&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;fp=d098792690001b40">jüngsten geistigen Ergüsse</a> des aktuellen&#8230;Menschen in diesem Amt an &#8211; dann scheint die Latte diesbezüglich nicht eben hoch zu liegen.</p>
<p>Die Discounter sollten angesichts des hohen Benzinpreises doch bitte in den Handel mit den begehrten Kohlenwasserstoffen einsteigen. Das habe doch in Österreich, wo die Aldi-Tochter Hofer den Sprit für 99 Cent/Liter angeboten habe, auch funktioniert.<br />
Die Preise würden vom Markt gemacht. Wenn es nun mehr Anbieter gäbe, so der Minister, würde das zwangsläufig auch mäßigende Auswirkungen auf den Preis haben.</p>
<p>Auch ohne Inhaber einer Tankstelle zu sein kann man jetzt wissen, dass die Marge beim Sprit klein ist. Da ist nicht so richtig viel zu holen.<br />
Und dass das eigentliche Geschäft in den Tankstellenshops gemacht wird. Mit Brötchen, Zigaretten und Frostschutzmittel.</p>
<p>Diese 99 Cent da in Österreich waren auch nur ein zeitlich begrenztes Angebot, um die Sache an sich bekannt zu machen. Die Tankstellen werden von einer Firma auf dem Gelände von Hofer betrieben, also nicht mal vom Discounter selber. Und der reguläre Preis pro Liter liegt (nach eigenem Anspruch) um bis zu zwei Cent unter dem der Konkurrenz.<br />
Das haben wir allerdings jetzt schon bei freien Tankstellen sowie Einrichtungen von bft, Jet &#038; Co.</p>
<p>Pro Liter Benzin (Normal, Super) fallen momentan übrigens rund 65 Cent an Steuern nach dem Energiesteuergesetz an.<br />
Aldi müsste das Zeug also für 30 Cent kaufen können, um da irgendeinen Gewinn zu erzielen.<br />
Aktuell kostet ein Barrel Rohöl 90 Dollar, das sind knappe 57 (Dollar)Cent bzw. 43 (Euro)Cent pro Liter.<br />
0,43 € + 0,65 € = 1,08 €<br />
Nur das Öl. Roh. Ohne Kosten für Exploration, Transport, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raffination">Raffination</a> und den ganzen Scheiß.</p>
<p>Ich hätte dann mal Interesse an dem Posten als Wirtschaftsminister. Also&#8230;nicht an dem Posten selber, aber an den Bezügen und Pensionsansprüchen die man durch das Vorbringen von solchen und ähnlichen Vorschlägen erlangen kann.<br />
Das schaffe ich aus dem Stand.<br />
Zum Beispiel könnten die Bürger doch auch mit einer Pumpgun einkaufen gehen. Das würde den Preis an der Kasse drastisch reduzieren.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/a1-osfmLfNQ?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/a1-osfmLfNQ?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Odeur</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/odeur/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 12:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[70,50 EUR in Klein- und Kleinstmünzen gezählt und gerollt. Von wegen, Geld stinkt nicht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>70,50 EUR in Klein- und Kleinstmünzen gezählt und gerollt.<br />
Von wegen, Geld stinkt nicht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Martin</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/martin/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 09:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heiligte Martin war offenbar, man muss es schon mal sagen, ein Depp vor dem Herrn. Zwei Personen, ein Mantel: Einer friert. Zwei Personen, zwei halbe Mäntel gleichmäßig auf die Personen verteilt: Beide frieren. Mal ganz zu schweigen von der Thematik, wie der Mantel denn nun zu teilen sei. Horizontal, vertikal, diagonal&#8230;? In jedem Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heiligte Martin war offenbar, man muss es schon mal sagen, ein Depp vor dem Herrn.</p>
<p>Zwei Personen, ein Mantel: Einer friert.<br />
Zwei Personen, zwei halbe Mäntel gleichmäßig auf die Personen verteilt: Beide frieren.</p>
<p>Mal ganz zu schweigen von der Thematik, wie der Mantel denn nun zu teilen sei.<br />
Horizontal, vertikal, diagonal&#8230;? In jedem Fall kann man keinen der resultierenden Stofffetzen noch irgendwie sinnvoll anziehen.</p>
<p>Mit ein bisschen Nachdenken hätte Martin eine Mantelfabrik gebaut und den mantellosen Mann sowie ein paar seiner Freunde eingestellt.</p>
<p>Ergebnis:</p>
<p>Martin wird reich wie Bolle.<br />
Die vormals mantellosen Leute haben eine Erwerbsarbeit und können sich nicht nur Mäntel sondern auch allerhand andere Konsumgüter wie Hosen, Schuhe, Hemden, Jacken, Mikrowellenherde und iPads leisten.<br />
Die ganze Region profitiert von der aufblühenden Mantelindustrie.</p>
<ul></ul>
<p>Heitere Glückseeligkeit, wohin man blickt.</p>
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		<title>Protest</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/protest/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 17:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Polizisten im Wendland Demonstranten wegtragen mussten, während anderswo echte Straftaten ungeahndet bleiben&#8230;damit muss man sich dann wohl mal abfinden. Von Atomkraft kann man auch halten was man will &#8211; die Meinungen gehen da auseinander. Ich wohne selber nur 25km neben einem Atomkraftwerk. Und nicht neben irgendeinem. Biblis ist immer wieder für allerhand Sicherheitsschlagzeilen gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Polizisten im Wendland Demonstranten wegtragen mussten, während anderswo echte Straftaten ungeahndet bleiben&#8230;damit muss man sich dann wohl mal abfinden.<br />
Von Atomkraft kann man auch halten was man will &#8211; die Meinungen gehen da auseinander. Ich wohne selber nur 25km neben einem Atomkraftwerk.<br />
Und nicht neben irgendeinem. Biblis ist immer wieder für allerhand Sicherheitsschlagzeilen gut und verfügt im Block A über den ältesten deutschen Reaktor.</p>
<p>Nun ist die Branche für die die AKWs benötigt werden, nicht mit hoheitlichen Aufgaben betraut. Der Staat hat dort also grundsätzlich keine Karten.<br />
Dort fallen allerdings gewisse Endprodukte an, deren Verbleib problematisch ist.<br />
Die Polizei muss die Transporte mit zehntausenden Beamten schützen. Kosten in Höhe von 50 Millionen Euro stehen für den letzten Transport im Raum. Steuergelder. Mal abgesehen von der Tatsache, dass jede einzelne Person dieser Einsatzkräfte natürlich so oder so bezahlt wird und &#8216;lediglich&#8217; Mehrkosten in Form von Zuschlägen für Nacht- oder sonstige Arbeit, Abnutzung von Knüppeln sowie der Verbrauch von Tränengas und Wasser anfallen.</p>
<p>Warum werden nicht die Verursacher der Abfälle zur Kasse gebeten? Entweder habe ich da eine Wissenslücke, oder niemand denkt auch nur im Traum daran, dass die Stromkonzerne für den von ihnen verursachten Müll und dessen Transport geradestehen.<br />
Möglicherweise gibt es auch irgendwelche wilden Vertrags- und Regelungskonstrukte die dem Staat als Ausführendem da letztendlich den schwarzen Peter zuschieben. Das wäre auch so ganz sinnlos nicht, sonst fände man alte Brennstäbe vermutlich irgendwann auf einer Hausmülldeponie wieder.<br />
Trotzdem sollten die Verursacher für die Kosten geradestehen.</p>
<p>Letztendlich müssen wir es natürlich so oder so bezahlen. Entweder in Form von Steuern oder durch die Strompreise.</p>
<p>Was wiederum die Frage nach dem Sinn der Castorblockade aufwirft.<br />
Tausende Blockierer haben, und das muss man auch sagen dürfen, Kosten verursacht. Ob sie jetzt gegen Atomkraft generell oder gegen die Lagerung in ihrer Nachbarschaft sind &#8211; an der Tatsache ändert das nichts.<br />
Haben auch alle diese Leute ihre (den Regierungsparteien angehörenden) Bundestagsabgeordneten im Vorfeld der jüngst beschlossenen Laufzeitverlängerung mit Anfragen zu ihrem Abstimmungsverhalten genervt?<br />
Eine abstrakte Demonstration ist eine Sache. Die ganz konkrete Bedrohung des eigenen MdB-Status&#8217; eine ganz andere. Fraktionszwang hin oder her &#8211; jeder Abgeordnete ist irgendwie darauf angewiesen, von den Leuten seines Wahlkreises gewählt bzw. wiedergewählt zu werden.</p>
<p>Widerstand in allen Ehren. Aber man kann trotzdem versuchen das Kind zu fangen. Und nicht erst zu schreien, wenn es im Brunnen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachbesserung</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/nachbesserung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Schreiben meiner depotführenden Bank: Sehr geehrter Herr Dings, in einem gerichtlichen Spruchstellenverfahren wurde am 03.09.2010 entschieden, dass die Deutsche Telekom im Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit des Umtauschverhältnisses bei der Verschmelzung der T-Online auf die Deutsche Telekom AG eine bare Zuzahlung in Höhe von 1,15 EUR je Aktie zzgl. Zinsen an ehemalige T-Online-Aktionäre leisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schreiben meiner depotführenden Bank:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Sehr geehrter Herr Dings,<br />
in einem gerichtlichen Spruchstellenverfahren wurde am 03.09.2010 entschieden, dass die Deutsche Telekom im Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit des Umtauschverhältnisses bei der Verschmelzung der T-Online auf die Deutsche Telekom AG eine bare Zuzahlung in Höhe von 1,15 EUR je Aktie zzgl. Zinsen an ehemalige T-Online-Aktionäre leisten muss.
</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die ehemaligen Aktionäre der T-Online International AG haben die Möglichkeit, mit beiliegendem Formular die Gutschrift der Nachbesserungsszahlung zu veranlassen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Bitte senden Sie beiliegendes Nachbesserungs-Formular vollständig ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens 12.11.2010, 22:00 Uhr an uns zurück.</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230;</p>
<p>ICH BIN REICH! <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/(y).png' alt='(y)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Krönung</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/kronung/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 14:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem letzten Dienstag bin ich stolzer Besitzer eine Krone. Der letzte Schritt, also die Aufzementierung der Multi-Millionen-EUR-Anfertigung lief erstaunlich schmerzlos ab. Der Empfang der Rechnung wird das dann wieder ausgleichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem letzten Dienstag bin ich stolzer Besitzer eine <a href="http://blog.oktolyt.net/kronung-vorstufe/">Krone</a>.<br />
Der letzte Schritt, also die Aufzementierung der Multi-Millionen-EUR-Anfertigung lief erstaunlich schmerzlos ab.</p>
<p>Der Empfang der Rechnung wird das dann wieder ausgleichen. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flurbereinigung</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/flurbereinigung/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 08:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Firma nebenan hat eine ca. 150-200*10 Meter große Fläche auf der ein relativ unberührtes Konglomerat aus kleineren Bäumen, Büschen und Wiesenflächen ein fröhliches Dasein hatte, durch eine Gartenbaufirma &#8216;bereinigen&#8217; und &#8216;schön&#8217; bepflanzen lassen. Heißt: Erstmal alles weg und auf der dann &#8216;sauberen&#8217; Fläche einige quadratische Beete mit genau abgezählter und geometrisch ausgerichteter Bepflanzung anlegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma nebenan hat eine ca. 150-200*10 Meter große Fläche auf der ein relativ unberührtes Konglomerat aus kleineren Bäumen, Büschen und Wiesenflächen ein fröhliches Dasein hatte, durch eine Gartenbaufirma &#8216;bereinigen&#8217; und &#8216;schön&#8217; bepflanzen lassen.<br />
Heißt: Erstmal alles weg und auf der dann &#8216;sauberen&#8217; Fläche einige quadratische Beete mit genau abgezählter und geometrisch ausgerichteter Bepflanzung anlegen.<br />
(An das einzige größere Gewächs, nämlich eine 20-Meter-Tanne, haben sie sich nicht rangetraut. Oder keine Genehmigung für eine Fällung bekommen.)</p>
<p>Sicher, ein Auftrag für eine mittelständische Firma &#8211; andernorts wäre das Geld letztendlich vermutlich an die sogenannten Aktionäre ausgeschüttet worden.<br />
Aber vorher sah&#8217;s angenehmer aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geheimtipp</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/geheimtipp/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 09:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie Lust darauf haben, nach der Bestellung mindestens 90 Minuten auf ihr lauwarmes Essen zu warten, und der Espresso danach wiederum laaange dauern soll, dann sollten Sie unbedingt die Trattoria Toscana in Heidelberg besuchen. In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz, direkt neben der Kirche. Dort können Sie gleichzeitig auch sehen, für wie viele Tische (nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie Lust darauf haben, nach der Bestellung mindestens 90 Minuten auf ihr lauwarmes Essen zu warten, und der Espresso danach wiederum laaange dauern soll, dann sollten Sie unbedingt die Trattoria Toscana in Heidelberg besuchen. In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz, direkt neben der Kirche.<br />
Dort können Sie gleichzeitig auch sehen, für wie viele Tische (nämlich deutlich zu viele) man eine einzelne Person im Service einsetzen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Krönung (Vorstufe)</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/kronung-vorstufe/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgeschichte. In der Folge dann (aufgeschoben erst durch unseren, dann des Zahnarztes&#8217; Urlaub) einmal Abformung des Oberkiefers und gestern dann Vorbereitung für die Krone. Die Gattin war janz uffjerecht als ich vor dem Termin heimkam um mich einer letzten Dentalreinigung zu unterziehen. Ob ich denn keine Angst hätte? Hatte ich nicht. In der letzten Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.oktolyt.net/a-world-of-pain/">Vorgeschichte.</a></p>
<p>In der Folge dann (aufgeschoben erst durch unseren, dann des Zahnarztes&#8217; Urlaub) einmal Abformung des Oberkiefers und gestern dann Vorbereitung für die Krone.</p>
<p>Die Gattin war janz uffjerecht als ich vor dem Termin heimkam um mich einer letzten Dentalreinigung zu unterziehen. Ob ich denn keine Angst hätte?<br />
Hatte ich nicht.<br />
In der letzten Zeit hatte man mich über Gebühr oft in der Praxis angetroffen, ich hatte dort diverse Ebenen des Schmerzes durchlitten &#8211; was sollte jetzt noch kommen&#8230;?</p>
<p>Vorweg &#8211; es kam noch was, aber&#8230;was soll man machen&#8230;? Es hilft ja doch nichts, sich vorher noch zu ängstigen&#8230;</p>
<p>Ich saß um 16 Uhr auf dem Stuhl und der Dentist kam herein. Fröhlich verkündete er, dass wir ja heute den Zahn für die Krone abschleifen und auch sonst in jeder Hinsicht vorbereiten wollten! Hurra!<br />
Ich erwiderte, dass ER das wolle. ICH hingegen könnte mir vorstellen, jetzt auch einfach heimzugehen. Wenn es danach ginge.<br />
Lachend hielt er mir die Hand zur Verabschiedung hin und meinte, dass man das auch tun könne, er würde nicht im Wege stehen. (Eine Alternative die mich auch nicht zur Zahlung von knapp über tausend Euro verpflichten würde.)<br />
Jaja, und morgen splittert mir der Rest auch noch weg&#8230;ach, bringt ja nichts. Ich blieb sitzen und es ging los.</p>
<p>Zeitliche Orientierung: Mein Termin war um 16 Uhr, ich kam pünktlich dran und verließ die Praxis gegen halb sieben.</p>
<p>In diesen zweieinhalb Stunden wurde gepiekst, gebohrt, geraspelt und geblutet dass es eine Art hatte. Die ersten Dinge erledigte man für mich, für Letzteres war ich selber verantwortlich.</p>
<p>Wie mitunter beim Zahnarzt, tat es gar nicht mal so sehr weh. Da die Wurzel weitgehend tot war, herrschte ein Gefühl des Unbehagens vor. Man kennt das. Es ist unangenehm. Die hohen Geräusche die die Werkzeuge machen, das Gefühl dass da am Zahn mechanische Arbeiten durchgeführt werden&#8230;mir läuft&#8217;s da mitunter kalt den Rücken runter.</p>
<p>Nach einer gefühlten Ewigkeit war alles was weg sollte, weg. Ein Metallstift war in die stärkste Wurzel eingedreht und mit einem Aufbaumaterial umbaut worden. Ein Faden wurde rings um den Zahn-/Kronenrohbau ein Stück unters Zahnfleisch geschoben (ich glaube damit das später einfacher abzulösen und auf die Krone zu pappen sei &#8211; so genau hab ich nicht zugehört).</p>
<p>Das Ergebnis sah dann vor dem Überstülpen eines Provisoriums bis zur Fertigstellung der Krone so aus:</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/010cs_119vl8.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/011cs_12t74p.jpg" alt="" /></p>
<p>Bei dieser Gelegenheit bat ich noch um die anderen lustigen Bilder, die von meinen Beschädigungen da in meiner Akte gespeichert sind.<br />
Beim gemeinsamen Betrachten der Bilder wies der Zahnarzt auf eines und meinte schmunzelnd: &#8220;Karies, mein Arbeitgeber.&#8221; <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/usweet.gif' alt=':usweet:' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Falls also Material gesucht wird, um den schwindenden Elan bei der täglichen Zahnreinigung (Wobei das nicht alles ist. Man kann auch hin und wieder ganz fett Pech und keinen Einfluss auf die Sache haben.) wieder zu befeuern:<br />
Komm&#8217;se ran, schaun&#8217; se her, wer hat noch nicht, wer will noch mal.<br />
Aber sagen Sie später nicht, dass ich Sie nicht gewarnt hätte&#8230;<br />
<span id="more-2220"></span><br />
Szenen einer Reparatur:</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/020cs_04fwbo.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/021cs_01ajgq.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/022cs_03dj23.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/023cs_02kwfi.jpg" alt="" /></p>
<p>Ab hier ohne Reihenfolge und Zusammenhang:</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/cs_05cw3i.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_06ywok.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_0768pp.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_13zv9u.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_145jio.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_15jwm9.jpg" alt="" /><br />
(Der ovale helle Fleck im oberen Bildbereich sei eine mit feinstem Eiter gefüllte Wurzel, erfuhr ich.)</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/cs_163jyx.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_17hkt6.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_08y8cu.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/cs_09pj3l.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>rabiat</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/rabiat/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es Untersuchungen darüber, inwiefern das Auftreten von Menschen in gekennzeichneten Firmenwagen im Straßenverkehr Auswirkungen auf ihre potentiellen Kunden hat? Die handelsübliche Knalltüte auf der Autobahn sehe ich in der Regel nie wieder. Wer drängelt, schneidet, schleicht oder sonstwie Unmut erregt, ist irgendwann hinter der nächsten Kurve oder im Rückspiegel verschwunden. Die Uniformität der heutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es Untersuchungen darüber, inwiefern das Auftreten von Menschen in gekennzeichneten Firmenwagen im Straßenverkehr Auswirkungen auf ihre potentiellen Kunden hat?<br />
Die handelsübliche Knalltüte auf der Autobahn sehe ich in der Regel nie wieder. Wer drängelt, schneidet, schleicht oder sonstwie Unmut erregt, ist irgendwann hinter der nächsten Kurve oder im Rückspiegel verschwunden. Die Uniformität der heutigen Fahrzeuglandschaft (Es gibt durchaus andere Farben als schwarz und silber/grau, liebe Leute. Aber das ist ein anderes Thema.) lässt da auch keine große Wiedererkennung zu. Und wer merkt sich da schon Nummernschilder. Bei der Anzahl der Anlässe kommt man schnell an seine Grenzen.<br />
Anders verhält es sich mit Markierungen, die Fahrzeuge und ihre geistesgestörten (man bekommt diesen Eindruck&#8230;) Fahrer eindeutig Firmen/Institutionen zuordnen.<br />
Generell fällt hier auch die absolute Sorglosigkeit im Umgang mit der Motorleistung der Fahrzeuge auf. Na klar &#8211; die Fahrer müssen den Sprit ja nicht selber bezahlen.<br />
Wenn nun der Transporter von Heizungsbau A mit brüllendem Motor auf der Autobahn vorbeizieht, unmittelbar vor mir einschert und mich abrupt ausbremst weil er die Ausfahrt erwischen will&#8230;also wenn ich dann mal eine Heizung brauche &#8211; wer steht dann wohl nicht ganz oben auf der Liste?<br />
Auch sehr rabiat sind oft die Fahrer von Kurier- und Paketdiensten unterwegs. Keine Zeit, immer in Eile. Wenn ich zweihundert Meter vor&#8217;m Ortseingangsschild von so einem Paketmann mit hundertvierzig überholt werde, der dann unmittelbar vor mir rapide verzögert weil er in eine Straße die hinter dem Schild abzweigt, einbiegen will&#8230;und dann lese ich in metergroßen Lettern für wen Pakete transportiert werden&#8230;wenn meins da mal drin liegt, klebt der vielleicht am nächsten Baum. Da verschicke ich lieber mit einem anderen Anbieter&#8230;</p>
<p>Nicht auszunehmen sind hier natürlich auch viele Anzugträger in dunklen Mittel- und Oberklasselimousinen mit viel Hubraum. Die (Autos) haben oft an den gleichen Stellen mehr oder weniger kleine Aufkleber die ihren Besitzer (oder Leasingnehmer) identifizieren.</p>
<p>Angehörige von großen ehemaligen Staatskonzernen erkennt man (in ansonsten nicht gekennzeichneten Fahrzeugen) neben den charakteristischen Buchstaben auf dem Nummernschild auch an der kleinen Zeile auf der unteren Kante des Nummernschildrahmens. Dort steht dann der leicht auf den Konzern zurückzuführende Name des unternehmenseigenen Fuhrparkmanagements.</p>
<p>Wenn die Leute die im Supermarkt die Regale einräumen, mir immer mal wieder mit dem Hubwagen in die Hacken fahren oder meinen Einkaufswagen anrempeln, geh ich da vielleicht irgendwann nicht mehr einkaufen.</p>
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		<title>Glücksspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso schießen momentan Casinos (aka Spielhallen) aus dem Boden, wie Pilze nach einem warmen Regen? Im letzten halben Jahr in meiner näheren Umgebung drei Stück, davon zwei in extra für diesen Zweck neu gebauten Gebäuden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso schießen momentan Casinos (aka Spielhallen) aus dem Boden, wie Pilze nach einem warmen Regen?<br />
Im letzten halben Jahr in meiner näheren Umgebung drei Stück, davon zwei in extra für diesen Zweck neu gebauten Gebäuden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fuck capitalism!</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/fuck-capitalism/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/fuckcapitalism43fi4.jpg" alt="" /></p>
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		<title>&#8230;aber mit Erbsen und Bohnen.</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/aber-mit-erbsen-und-bohnen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 19:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/abermiterbsenundbohnedrdf9.jpg" alt="" /></p>
<p>Geht auch. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/(y).png' alt='(y)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Stühle, eine Meinung</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/zwei-stuhle-eine-meinung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Toom.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/zweisthletelh7.jpg" alt="" /></p>
<p><em>Ein</em> Toom.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gesundheitsreform</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/gesundheitsreform/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal mehr zeigt sich, dass das Wort &#8216;Reform&#8217; im finanzpolitischen Kontext auf Dauer verbrannt ist. Was gewisse Protagonisten der herrschenden Kaste nicht davon abhält, es exzessiv zu benutzen. Möglicherweise in einem (wie und warum auch immer) fehlgeleiteten hysterischen Irrglauben, dass hier und dort tatsächlich der große Wurf gelungen ist. Eins vorweg &#8211; ist er nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Einmal mehr zeigt sich, dass das Wort &#8216;Reform&#8217; im finanzpolitischen Kontext auf Dauer verbrannt ist. Was gewisse Protagonisten der herrschenden Kaste nicht davon abhält, es exzessiv zu benutzen. Möglicherweise in einem (wie und warum auch immer) fehlgeleiteten hysterischen Irrglauben, dass hier und dort tatsächlich der große Wurf gelungen ist. Eins vorweg &#8211; ist er nicht.<br />
Ist er bisher eigentlich nie.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wobei das alles sicher eine Frage der Perspektive ist.<br />
Das mit der Solidargemeinschaft war nach meiner Auffassung eigentlich so gedacht, dass starke Schultern mehr tragen können. Nämlich einen Teil von dem, was schmalere Schultern nicht schaffen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Was beinhaltet diese glorreiche &#8216;Gesundheitsreform&#8217;?</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Beitragserhöhung</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"> Ja nun. Der Beitrag wird zunächst in Prozent vom Bruttoeinkommen bemessen. Das ist bis hierhin in Ordnung. Dass die Kosten hoch sind, vermutlich zu hoch, steht auf einem anderen Blatt.<br />
Prozent vom Bruttoeinkommen heißt: Starke Schultern tragen mehr.<br />
Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich den Beitrag. Nicht zur Hälfte. Selbstverständlich. Es sind je 8,2 und 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil ist fix.<br />
Sprich: Morgen wird man den Arbeitnehmeranteil auf 10, 15, 20 Prozent erhöhen. Der Arbeitgeberanteil bleibt bei 7,3.<br />
Jaja, die bösen Lohnnebenkosten. Und die armen Unternehmen.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Künftige Ausgabensteigerungen tragen die Versicherten</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"> Gleiche Kerbe wie oben. Der Arbeitgeberanteil ist fix.<br />
Nun ist es so, dass ich durchaus bereit bin, einen Arzt angemessen zu bezahlen. Auch Krankenschwestern, Laboranten und ähnliches Personal darf gerne einen Verdienst erhalten, der der Arbeit entspricht.<br />
Was wir nicht brauchen, sind Verwaltungswasserköpfe bei Krankenkassen, dubiose &#8216;Rabatt&#8217;verträge zwischen Kassen und Pharmafirmen (Laut OECD gibt Deutschland rund ein Fünftel mehr für Medikamente aus als der Durchschnitt der Industrieländer.) und so weiter.<br />
Diese Ausgabensteigerungen sind unabhängig vom Einkommen und von der jeweiligen Kasse festzulegen.<br />
Sprich: Wenn ein Anzugträger dafür, dass er eine Firma (mit seinem an einer privaten Eliteuni erworbenem Wirtschafts&#8217;wissen&#8217;) in Grund und Boden wirtschaftet, monatlich 50.000 EUR (was sicherlich in diesen Kreisen eher belächelt würde) netto erhält, dann muss er genauso 20 EUR Zusatzbeitrag zahlen, wie die Friseuse, die mit ihrem Nettogehalt soeben über (oder unter) ALG2-Niveau liegt.</span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Deckelung der Zusatzprämie</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"> Die Zusatzprämie darf maximal 2 Prozent des Einkommens betragen.<br />
Dazu eine <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,705010,00.html">Beispiel</a>rechnung:<br />
&#8220;Angenommen, das Defizit der Krankenkassen würde 2012 zwölf Milliarden Euro betragen. Dann würde eine Behörde zunächst berechnen, wie viel jeder der rund 50 Millionen Beitragszahler über eine Zusatzprämie theoretisch im Monat zur Schließung des Finanzlochs beitragen müsste: 240 Euro pro Jahr oder 20 Euro im Monat.<br />
Wer etwa 800 Euro Rente bezieht, muss maximal zwei Prozent davon als Prämie zahlen, also 16 Euro. Liegt die Mini-Kopfpauschale der eigenen Kasse aber bei 25 Euro, bekommt der Rentner nur die vier Euro als Sozialausgleich erstattet, die zwischen 16 (Zwei-Prozent-Regel) und 20 Euro (Rechnerische Prämie) liegen. Die verbliebenen fünf Euro müsste er aus eigener Tasche zahlen.&#8221;<br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der arme 50.000-EUR-Mann müsste die Zusatzprämie komplett selber zahlen.<br />
Die Friseuse auch, denn der Sozialausgleich wird vom &#8216;Steuerzahler&#8217; bezahlt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Wort &#8216;Reform&#8217; kann in diesem Kontext allgemein drei Dinge bedeuten.<br />
</span></p>
<ul>
<li> <span style="color: #000000;">Alle haben hinterher weniger. Manche viel weniger, andere nicht so viel weniger.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"> Die, die soieso schon wenig haben, haben hinterher noch weniger.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"> Beides zusammen.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Mehr netto vom brutto. So hieß es vor der Wahl. Na klar! Sie haben nicht gesagt, für wen&#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Smokey my friend, you&#8217;re entering a world of pain.</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/a-world-of-pain/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/a-world-of-pain/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 14:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich am letzten Sonntag während des Verzehrs eines eher knusprigen Brötchens ein Teil des Zahnes unter Abgabe eines ungut knirschenden Geräusches abgespalten hatte und ich ob des ziemlich unkuhl abstehenden und unten noch am Zahnfleisch hängenden Teiles beim zahnärztlichen Notdienst (der einen Teil der Füllung aus der Lücke zwischen Zahn und Abspaltung entfernte woraufhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich am letzten Sonntag während des Verzehrs eines eher knusprigen Brötchens ein Teil <a href="http://blog.oktolyt.net/essenmarken/rien-ne-va-plus/">des Zahnes</a> unter Abgabe eines ungut knirschenden Geräusches abgespalten hatte und ich ob des ziemlich unkuhl abstehenden und unten noch am Zahnfleisch hängenden Teiles beim zahnärztlichen Notdienst (der einen Teil der Füllung aus der Lücke zwischen Zahn und Abspaltung entfernte woraufhin man beides wieder zusammenklappen konnte) war, kam am Dienstag der sowieso geplante Gang zu meinem Zahnarzt.<br />
Weiter hinten war vor einer kleinen Weile schon ein seitlicher Teil einer Füllung abgebrochen, hier sollte nach zwischenzeitlichen Arbeiten die finale Reparatur erfolgen. Tat sie auch, nach Behandlung des neuen Zahnpatienten. Der passenderweise nur zwei Positionen weiter vorne residiert.<br />
Zunächst drückte man mir einiges an Narkotikum ins Zahnfleisch, das die Abspaltung noch hielt. Sonst wurde ich immer gefragt ob ich möchte, meistens möchte ich nicht. Dass der Arzt hier von sich aus und ohne zu fragen betäubte, ließ schon Böses ahnen.<br />
Daraufhin wurde der Separatist vom Zahnfleisch abgelöst. Das ging mit ordentlich Blut vonstatten. Das ins Becken gegurgelte Spülwasser war schön hellrot, das Zahnfleisch laut Zungenfühlung gut geschwollen.<br />
Vorhandene scharfe Kanten von Zahn und Füllung wurden gerundet und ich mit der Aussicht auf eine Krone entlassen. Der Behandlungsplan käme mit der Post und müsse dann zur Krankenkasse.</p>
<p>Er kam dann auch am Donnerstag und verhieß nach Abzug der gigantischen Kassenleistung (;() eine Eigenbeteiligung von rund elfhundert Euro. Krone mit keramischer Verblendung, Honorar, Labor.<br />
(Ein Mixer ist billiger.)</p>
<p>Das gibt sicher noch viel Spaß.</p>
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