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	<title>nutzlose gedanken &#187; irrenhaus</title>
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		<title>Is klar&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/foto5upw.png" alt="" /></p>
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		<title>Ostern</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 19:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<title>Taxi!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 04:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte meinen, dass Menschen die ihr Geld mittel- oder unmittelbar mit ihrem Fahrzeug verdienen, besonders darauf bedacht sein müssten, die Voraussetzungen für ihren Verdienst zu erhalten. Das sind im Wesentlichen dann ihr Führerschein und ihr Fahrzeug. Allerdings ist merkwürdigerweise das Gegenteil der Fall. Allgemeine Verkehrsregeln scheinen für Fahrer von Dienstwagen (markiert oder unmarkiert), Handwerkersärgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte meinen, dass Menschen die ihr Geld mittel- oder unmittelbar mit ihrem Fahrzeug verdienen, besonders darauf bedacht sein müssten, die Voraussetzungen für ihren Verdienst zu erhalten.<br />
Das sind im Wesentlichen dann ihr Führerschein und ihr Fahrzeug.<br />
Allerdings ist merkwürdigerweise das Gegenteil der Fall.<br />
Allgemeine Verkehrsregeln scheinen für Fahrer von Dienstwagen (markiert oder unmarkiert), Handwerkersärgen (Sprinter etc.) und ganz besonders Taxis (&#8216;Taxen&#8217;?) nicht zu gelten.<br />
Das ist natürlich stark pauschalisiert, aber es sind eben immer wieder diese Fahrzeuge, die auffallen.<br />
Ganz besonders absurd (und gehäuft auftretend) erscheint mir die Sache bei den Taxis. Wenn ein Angestellter der einfach viel fahren muss das nicht mehr darf, dann nimmt er eben Taxi, Bus, Bahn, Flugzeug, Fahrrad, Fähre, Tretboot, wasauchimmer. Er kann dann noch immer zum Ziel kommen. Auch ein Handwerker wird Mittel und Wege finden, zu seinem Arbeitsort zu gelangen.<br />
Für einen Taxifahrer ist das Taxi der Arbeitsort. Er muss es benutzen dürfen.<br />
Trotzdem wird dort gefahren, als säße der Teufel am Steuer.<br />
Blinker, Sperrlinien, Überholverbote, Tempolimits? Das ist wohl nur was für Sonntagsfahrer!<br />
Pauschalisiert, aber eben signifikant auffällig.</p>
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		<title>Reizüberflutung</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/reizuberflutung/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 14:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze da so in diesem Wellnessdings und warte auf meinen Maniküretermin. Im Wartebereich liegt das aktuelle Darmstädter Echo, was schön ist. Wir hatten den Bezug dieser Publikation vor geraumer Zeit aus Zeitmangel aufgekündigt und ich fühle mich seitdem ein wenig von der lokalen Berichterstattung abgehängt. Ich lese also. Aus der Tiefe der Einrichtung kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze da so in diesem Wellnessdings und warte auf meinen Maniküretermin. Im Wartebereich liegt das aktuelle Darmstädter Echo, was schön ist. Wir hatten den Bezug dieser Publikation vor geraumer Zeit aus Zeitmangel aufgekündigt und ich fühle mich seitdem ein wenig von der lokalen Berichterstattung abgehängt.<br />
Ich lese also.<br />
Aus der Tiefe der Einrichtung kommt eine mittelalte Dame herangestoppelt. Das tut sie, weil verschiedene ihrer Zehen mit einer Art Abstandhalter versehen sind. Die Frau kann in den deswegen verwendeten sogenannten Flip-Flops nur noch eine Art Watschelgang aufführen.<br />
Sie muss wohl warten (vielleicht auf Godot) und setzt sich neben mich, was nicht so schön ist.<br />
Ihren Füßen entsteigen intensive olfaktorische Reize, die jeden Klebstoffschnüffler in Verzückung hätten verfallen lassen.<br />
Mir wird ganz komisch im Kopf. So stelle ich mir das vor, wenn man diverse Einheiten Terpentin oral genossen hat.<br />
Ich versuche mich weiterhin an der Lektüre der Zeitung, bis sich leicht pulsierende Kopfschmerzen einstellen. Ich kann nicht weg, bin doch gleich dran.<br />
Aus der voluminösen Handtasche des Nagellackmodels ertönt ein gleichermaßen lauter wie schrecklich kindischer Mobiltelefonbenachrichtigungston.<br />
Diese Art von tüdülü, bei der man sofort eine/n Zwölfjährige/n mit einem hippen Händie hinter der nächsten Ecke erwartet.<br />
Eine große Wühlaktion in der Handtasche startet. (Wahrscheinlich ist jeder, aber auch wirklich jeder der vielen tausend Gegenstände darin un-be-dingt notwendig. Eher ist die Tasche noch zu klein &#8211; so viel Zeug musste zuhause bleiben!)<br />
Nach einer Weile kommen die Schürfergebnisse ans Tageslicht. Ein Mobiltelefon und eine Brille.<br />
Doch auch unter Zuhilfenahme von Zweiterer lassen sich die vermaledeiten viel zu kleinen (!) Zeichen auf Ersterem nicht deuten.<br />
Ich denke kurz daran, beim Entschlüsseln der Nachricht behilflich zu sein, verwerfe den Gedanken aber gleich wieder. Man sollte nicht ungebeten in anderer Leute Privatsphäre eindringen. Außerdem ist mir noch immer ganz merkwürdig schwurbelig im Kopf.<br />
Kapitulation. Die Frau wählt eine Nummer, nimmt das Telefon ans Ohr und spricht bei hergestellter Verbindung: &#8221; Duhu, hast du mir grad eine Nachricht geschickt? &#8211; Nicht? &#8211; Okay, Schüssi!&#8221;<br />
Sie wählt eine zweite Nummer.<br />
Ich frage mich ob das noch normal, oder ein Ergebnis von jahrelangem Nagellackschnüffeln ist. Außerdem stelle ich mich auf eine lange Reihe von ähnlichen Gesprächen ein.<br />
Aber mein stummes Flehen wird erhört. <span style="text-decoration: line-through;">Auf einem Blitz kommt einer der apokalyptischen Reiter (Es ist der zweite. Der für Krieg und Gewalt und so.) hernieder und fällt die Frau mit seinem riesigen Schwert wie ein Bauer mit der Sense einen Getreidehalm.</span> Schon der zweite Versuch ereilt den Absender der Nachricht.<br />
&#8220;Hast du mir grad eine Nachricht geschickt? &#8211; Ach so! &#8211; Nein, ich bin nicht arbeiten, mir geht&#8217;s heute nicht so gut.&#8221;<br />
Natürlich nicht, denke ich. Wenn du dir hier ungefilterte Verdünnung auf ex reinziehst, geht es dir sicher nicht so gut. Auf jeden Fall nicht gut genug um zur Arbeit zu gehen.<br />
Ich hole Luft um ausfallend zu werden, muss dann aber der jungen Dame folgen, die mich nun zu meinem Termin ruft. Sie hat viele dunkle Locken und zeigt noch mehr Dekolleté. Ich weiß gar nicht wo ich hinschauen soll. Irgendwas war gerade noch&#8230;</p>
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		<title>Freudscher Verhörer</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 13:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kasse im real,- Ich packe meinen Kram ein, die Kassiererin scannt den letzten Artikel und fragt: &#8220;Haben Sie einen an der Murmel?&#8221; Ich: &#8220;Wie bitte?&#8221; Sie: &#8220;Ob Sie die Murmeln sammeln!?&#8221; Die Wahrheit schmerzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kasse im real,-<br />
Ich packe meinen Kram ein, die Kassiererin scannt den letzten Artikel und fragt: &#8220;Haben Sie einen an der Murmel?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Wie bitte?&#8221; <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/ugly2.gif' alt=':ugly2:' class='wp-smiley' /><br />
Sie: &#8220;Ob Sie die <a href="http://www.real.de/murmelfieber">Murmeln</a> sammeln!?&#8221;</p>
<p>Die Wahrheit schmerzt. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>R/L</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 06:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, da klappt gar nichts. Und Abends kennt man dann auch den Grund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, da klappt gar nichts.<br />
Und Abends kennt man dann auch den Grund.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/fotobsy0.jpg" alt="socks" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sie haben Post(er)</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/sie-haben-poster/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 17:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Keller jüngst eine Portion gerollter Poster aus meiner Junggesellenwohnung (bis 22 oder so) gefunden. Die Gattin erschien damals auf der Bildfläche und das Zeug war plötzlich irgendwie weg. Das ist ja dann auch so eingetreten. Kommentar der Gattin (damals wie heute und sinngemäß): Des is blöd. Blöd! Blö-hö-d! Bei manchen Postern frage ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Keller jüngst eine Portion gerollter Poster aus meiner Junggesellenwohnung (bis 22 oder so) gefunden.<br />
Die Gattin erschien damals auf der Bildfläche und das Zeug war plötzlich irgendwie weg. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/upara.gif' alt=':upara:' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0692s8cv.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0697xkrh.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0703mjob.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0706qkst.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0708qmnt.jpg" alt="" /><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/t2-tage/">Das ist ja dann auch so eingetreten. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' />  </a></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0705hmnx.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0702rk0b.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_07007k48.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/img_0695zj2b.jpg" alt="" /><br />
Kommentar der Gattin (damals wie heute und sinngemäß): Des is blöd. Blöd! Blö-hö-d! <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei manchen Postern frage ich mich schon, was das wohl mal sollte. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/ugly.gif' alt=':ugly:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Deutsche Panzer rollen wieder</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/deutsche-panzer-rollen-wieder/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/deutsche-panzer-rollen-wieder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 03:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundessicherheitsrat hat nichts gegen den Verkauf von 200 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2A7+ an Saudi Arabien. Die Bundesregierung (per Definition bestehend aus Kanzler/-in und allen Minister/-innen) hat nichts dagegen (Kunststück, besteht doch der Bundessicherheitsrat auch nur aus Kanzler/-in, Kanzleramtschef und sieben Ministern &#8211; das sind also weitgehend die gleichen Hansel). Die Bundesregierung hat allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundessicherheitsrat hat nichts gegen den Verkauf von 200 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2A7+ an Saudi Arabien. Die Bundesregierung (per Definition bestehend aus Kanzler/-in und allen Minister/-innen) hat nichts dagegen (Kunststück, besteht doch der Bundessicherheitsrat auch nur aus Kanzler/-in, Kanzleramtschef und sieben Ministern &#8211; das sind also weitgehend die gleichen Hansel).<br />
Die Bundesregierung hat allerdings etwas dagegen, dass das Volk von dieser Art Geschäften erfährt. Das Volk, das nach Aktenlagen noch immer der Souverän ist. So theoretisch.<br />
Das Volk wird vertreten durch das Parlament. Und der Bundessicherheitsrat unterliegt keiner parlamentarischen Kontrolle.<br />
Heißt: Der Bundessicherheitsrat kann frei entscheiden, welchen Wahnsinnigen welche Waffen in die Hand gedrückt werden. Und muss es niemandem sonst sagen. Schon gar nicht den gewählten Volksvertretern.<br />
Trotzdem kommen hier und da kleine Geschäfte mit Waffenexporten ans Tageslicht. Geschäfte, deren Existenz die Bundesregierung lieber nicht öffentlich diskutiert wissen möchte.<br />
Wie der Verkauf eben jener Kampfpanzer an Saudi Arabien. Saudi Arabien ist eine absolutistische Monarchie. Ein Gottesstaat, der die Scharia in der Verfassung verankert hat. Nicht eben das, was man sich hier in der Bundesrepublik an Werten so vorstellt. Das Geld der Saudis ist allerdings gut. Denn schon im alten Rom wusste man: Pecunia non olet. Geld stinkt nicht.<span id="more-2798"></span><br />
Dass die deutsche Rüstungsindustrie mit ihren Produkten in der Welt einen guten Ruf besitzen, ist Segen und Fluch zugleich. Die Leute wollen den Kram haben, sichern damit deutsche Arbeitsplätze und bescheren nicht zuletzt erhebliche Steuereinnahmen.<br />
Aber so mancher Käufer ist nicht eben populär. Saudi Arabien hat jüngst vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings und im Einvernehmen mit dem Golfkooperationsrat Truppen nach Bahrein geschickt, um die dortige Ordnung zu schützen. Eine Ordnung, die dem Volk offenkundig nicht mehr so richtig gut gefällt.</p>
<p>Wie man sieht gibt es allerhand Gründe, dieses Rüstungsgeschäft kritisch zu betrachten. Das Ergebnis kann trotzdem eine Zustimmung sein. Auch am Stammtisch. Unsere Wirtschaft und damit das ganze Land hängen nach wie vor am Erdöltropf. Und Saudi Arabien ist dort einer der maßgeblichen Exporteure. Wir brauchen dieses Öl. Werte sind schon und edel, aber im Zweifelsfall wird dem deutschen Michel auch hier das Hemd näher sein als die Hose. Verständlicherweise.</p>
<p>Die Geheimniskrämerei der Bundesregierung ist allerdings auch verständlich. Zu weit klaffen ihr eigenes politisches Selbstverständnis (Demokratie, Menschenrechte und das ganze G&#8217;lump) und ihre Aktionen auseinander. Das will sich dort niemand eingestehen. Und das Volk soll das nicht auch noch unbedingt aufs Brot geschmiert bekommen.</p>
<p>Umso absurder wird das Gehampel, als dass es jährliche Rüstungsexportberichte gibt. Schaut man sich den letzten verfügbaren Bericht (für 2009) an, tauchen dort als Kunden nicht nur lupenreine Demokratien auf.<br />
So auch Saudi Arabien. Die haben 2009 für 167.953.616 EUR in Deutschland eingekauft. Und das sind nur die genehmigungspflichtigen Sachen. (Wer weiß, was man unter dem Begriff &#8216;Dual Use&#8217; so alles verstecken kann&#8230;)<br />
Interessanter Aspekt aus dieser Tabelle: Libyen hat 2009 für 53.154.423 EUR &#8220;Kommunikationsausrüstung, Störsender<br />
und Teile für Kommunikationsausrüstung&#8221; gekauft. Genehmigt durch den Bundessicherheitsrat und damit de facto durch die Bundesregierung. Und Gaddafi war schon 2009 kein Saubermann.</p>
<p>Selbstverständlich würde auch der aktuelle Leopard-Deal in diesem Bericht auftauchen. Irgendwann. Wenn es sowieso niemanden mehr interessiert.</p>
<p>Und um ganz ehrlich zu sein &#8211; die BILD-Leser hierzulande wollen es wohl auch gar nicht wissen. Dass der Liter Super knapp unter 1,60 EUR pendelt, ist deutlich erregender. DAS sind die echten Probleme zwischen Passau und Flensburg. Und deswegen werden Leute wie der Hosenanzug auch immer wiedergewählt.</p>
<p>Man kommt dann auch bald zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Leute es wohl auch nicht anders verdient hat.<br />
Blöd nur für den Rest, der demokratiebedingt auch mit drin hängt.</p>
<p>Man sollte da mal seinen eigenen Staat aufmachen. Wie schon der große Philosoph <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bender_%28Futurama%29">Bender</a> thematisch ähnlich gelagert sagte: &#8220;Yeah, well &#8230; I&#8217;m gonna go build my own theme park. With blackjack. And hookers. In fact, forget the park!&#8221;</p>
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		</item>
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		<title>Katholiken&#8230;</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/katholiken/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 14:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;sind schon komische Wesen. Preisfrage: Was soll der Priester mit der Blutgruppe? Wo der Herr es doch schon richten wird&#8230; Und: Wer hat so eine kurze Adresse? Wenn hier allerdings wirklich nur ein Pfaffe gerufen wird, ist das wohl dann einfach. Adresse: &#8220;Friedhof&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sind schon komische Wesen.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/katholik_01bik7.jpg" alt="katholik_01" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/katholik_02eh1c.jpg" alt="katholik_02" /></p>
<p>Preisfrage: Was soll der Priester mit der Blutgruppe? Wo der Herr es doch schon richten wird&#8230; <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/upara.gif' alt=':upara:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und: Wer hat so eine kurze Adresse?<br />
Wenn hier allerdings wirklich nur ein Pfaffe gerufen wird, ist das wohl dann einfach.<br />
Adresse: &#8220;Friedhof&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die digitale Unterwelt &#8211; Das verborgene Netz der Internet-Verbrecher</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/die-digitale-unterwelt-das-verborgene-netz-der-internet-verbrecher/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 04:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[So heißt es auf dem Titel der aktuellen Spiegels. Was folgt, ist ein mehr oder weniger reißerischer und kunterbunt durchmischter Artikel. Es entsteht der Eindruck, dass jeder, aber auch wirklich jeder Internetnutzer ohne Weiteres Opfer fieser &#8220;Fakeshop&#8221;-Verbrecher und anonymer Hackergruppen werden kann. Es beginnt mit der Schilderung des Falles eines Hamburger Taxifahrers. Der bestellte einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So heißt es auf dem Titel der aktuellen Spiegels.<br />
Was folgt, ist ein mehr oder weniger reißerischer und kunterbunt durchmischter Artikel. Es entsteht der Eindruck, dass jeder, aber auch wirklich jeder Internetnutzer ohne Weiteres Opfer fieser &#8220;Fakeshop&#8221;-Verbrecher und anonymer Hackergruppen werden kann.</p>
<p>Es beginnt mit der Schilderung des Falles eines Hamburger Taxifahrers. Der bestellte einen Fernseher für sagenhafte 406 EUR bei einem Händler im Internet. Das gleiche Gerät sollte &#8216;im Laden&#8217; mehr als das Doppelte, nämlich 1000 EUR kosten.<br />
Natürlich war der Händler ein Betrüger, natürlich hatte der Kunde (augenscheinlich &#8211; deutlich erwähnt wird das nicht) vorab bezahlt und natürlich kam der Fernseher nie an. Der Händler stellte sich tot, der Kunde erhielt sein Geld nicht zurück.<br />
Überraschung!<br />
<span id="more-2783"></span><br />
Dass Waren, explizit Waren technischer Art, im Internet immer unter den Preisempfehlungen der Hersteller und immer auch deutlich unter den Preisen von lokalen Einzelhändlern angeboten werden, ist kein Geheimnis.<br />
Aber ab einem gewissen Preisvorteil darf der geneigte Kunde schon stutzig werden.<br />
Das Angebot kann allerdings trotzdem plausibel erscheinen.<br />
Für eine weitere Prüfung hält das Internet dann eine Vielzahl von Bewertungsportalen bereit. Kunden die bereits gekauft haben, schildern ihre Erfahrungen. Händler werden mit Punkten, Sternen, etc. bewertet.<br />
Exemplarisch sei hier www.geizhals.net genannt. Listen mit Angeboten für einzelne Artikel, dazu die Nutzerbewertung des jeweiligen Händlers in Form einer Schulnote und einem Smiley.<br />
Dieses System hat Schwachstellen, ganz klar. Aber keine, die nicht mit wenigen Klicks und wenig Leseaufwand umschifft werden können.<br />
Ist mein gewählter Artikel beim Händler x am billigsten, schaue ich mir die Bewertung an. Die Anzahl der Bewertungen wird genannt. Ich kann die Bewertungen auch einzeln nachlesen.<br />
Ein Händler, dessen gute Bewertung sich aus wenigen, ohne größeren zeitlichen Abstand erfolgten Einzelbewertungen zusammensetzt, kann da schon mal verdächtig sein. Es ist wohl leicht, schnell ein paar positive Bewertungen zu verfassen, um dem eigenen Geschäft auf die Sprünge zu helfen.<br />
Besteht nun also ein Verdacht, kann der Kunde seine Bestellung zur letzten ultimativen Absicherung per Nachnahme tätigen. Das kostet natürlich Nachnahmegebühren und die sind zugegebenermaßen recht happig.<br />
Ein Händler ist in seiner Preisgestaltung für Nachnahmesendungen offenkundig ziemlich frei, ein kurzer Blick auf die Versandkosten bei einem beliebigen Produkt offenbart Versandkosten bei Nachnahme von bis zu 15 EUR. Dazukommt noch die Gebühr der Post, in Höhe von zwei EUR.</p>
<p>Um beim Spiegel-Artikel zu bleiben: Hätte der Kunde einen Versand per Nachnahme gewählt, wäre der Fernseher durch die erwartete Ersparnis noch immer lächerlich günstig gewesen.</p>
<p>Vielleicht bot der Händler diese Versandmethode nicht an.<br />
Trotzdem und dann noch per Vorkasse zu bestellen, ist geradezu sträflich naiv und hat keinerlei Mitleid verdient.</p>
<p>Die Einnahmen der bösen Menschen, denen der Hamburger Taxifahrer auf den Leim ging, belaufen sich nach bisherigen Ermittlungen auf über 20 Millionen EUR, rund 100.000 Kunden wurden geprellt.<br />
Hunderttausend vertrauensselige Tölpel. </p>
<p>Der Spiegel zeichnet dann ein düsteres Bild von der allgemeinen Gefahrenlage. Die Täter hinterlassen &#8216;keine&#8217; Spuren, und sind nicht zu ermitteln. Konventionelle Verbrechen wie Raub und Erpressung seien rückläufig, die Computerkriminalität &#8220;explodiert&#8221; hingegen. Finanzieller Schaden 2010 in Deutschland: 61,5 Millionen EUR.<br />
Eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom wird zitiert. Nach ihr fühlen sich 85% der Befragten (wer diese Befragten sind, bleibt offen) &#8220;von Internetkriminalität bedroht&#8221;. Bei etwa 7 Millionen Deutschen seien bereits &#8220;Zugangsdaten zu E-Mail-Diensten oder Bankkonten&#8221; ausspioniert worden. Fast doppelt so viele wie 2009.<br />
Außerdem seien auch Firmen Ziele. Sony, Google und die Citigroup werden genannt.<br />
Was nun wieder, laut Spiegel, Regierungen aller Welt &#8220;alarmiert&#8221; habe.<br />
Spätestens seit Stuxnet, der das iranische Atomprogramm maßgeblich verzögerte, müssten auch Staaten mit virtuellen Angriffen auf ihre Infrastruktur rechnen.</p>
<p>Ein interessantes Beispiel. Sind doch die Urheber von Stuxnet noch immer unbekannt, werden aber beim israelischen Geheimdienst vermutet. Der finanzielle Aufwand, der für die Entwicklung betrieben wurde, wird auf einen siebenstelligen Dollarbetrag geschätzt. Nichts, was der Hacker von nebenan mal eben zusammenklickt.<br />
Sprich: Staaten müssen nicht nur mit solchen Angriffen rechnen, sie führen sie mutmaßlich auch schon mal aus.</p>
<p>Weiter wird der Besuch des deutschen Innenministers HP Friedrich beim BKA geschildert. BKA-Beamte hätten in einem Vortrag über &#8216;Internetverbrecher und ihre Methoden&#8217; informiert. Der Spiegel schreibt: &#8220;Immer wieder schüttelte der Minister ungläubig den Kopf, der Schrecken schien ihm ins Gesicht geschrieben, als die Beamten ihren Vortrag beendeten.&#8221;<br />
Super.<br />
Der oberste Verbrechensbekämpfer weiß also nicht mal, was in seinem Fachgebiet so alles abläuft. Auf diesem Nährboden aus Unwissenheit gedeihen natürlich alle möglichen unsinnigen Gesetze besonders gut. Keine Ahnung von der Sache, Hauptsache irgendwie (re)agieren.<br />
Da fühlt man sich doch gleich gut aufgehoben.</p>
<p>Nach einem kleinen Exkurs zum I-love-you-Virus kommt der Spiegel zu folgendem Schluss:</p>
<p>&#8220;Seitdem ist das nahezu perfekte Verbrechen möglich, ein Delikt, das scheinbar ohne Täter, Tatort und Waffen auskommt und Schäden verursacht, die meistens viel zu spät und manchmal überhaupt nicht bemerkt werden. Es ist nicht einfach, sich dagegen zu schützen. Wer es versuchen will, muss wissen, mit wem er es zu tun hat, und seine Methoden verstehen.&#8221;</p>
<p>Ja, nein, ja, nein, ja, nein.<br />
Es ist so einfach nicht.</p>
<p>Nach kleinen Abstechern über die Geschichten von zwei jugendlichen Internet-Kriminellen wird auch kino.to erwähnt. Die Streaming-Seite, die jüngst medienwirksam geschlossen und deren Betreiber verhaftet wurden. Um den Volkszorn passend zu befeuern, war und ist in den Medien, so auch hier, immer wieder davon die Rede, dass auch &#8220;mehrere Luxuswagen&#8221; und 2,5 Millionen EUR beschlagnahmt wurden.<br />
Die Rechtslage beim Urheberrecht ist maximal verzwickt. Bei diesbezüglichen Streitereien haben etliche Anwälte ihr Auskommen gefunden. Kino.to war nicht die erste Seite dieser Art und wird auch nicht die Letzte sein. Die Angaben über die Benutzerzahlen pro Tag schwanken zwischen 400.000 und 4.000.000.<br />
Ganz offensichtlich gab es hier einen gigantischen Markt, der von den Rechteinhabern der angebotenen Filme nicht bedient wurde und nicht wird.<br />
Selbstverständlich haben die Betreiber gegen Gesetze zum Schutz von Urheberrechte verstoßen. Und ja, sie haben das für ihren eigenen finanziellen Vorteil getan.<br />
Allerdings erfolgte aus Kundensicht eine veritable Gegenleistung.<br />
Die Rechteinhaber des Angebotes haben es bis heute nicht geschafft, irgendein wie auch immer geartetes akzeptables Vertriebsmodell zu etablieren. Die Nachfrage ist, wie man sieht, da.<br />
Aber der Anreiz Anwälte zu bezahlen ist wohl größer, als mit den eigenen Werken Geld zu verdienen.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; der Spiegel steckt kino.to fröhlich zu den &#8216;richtigen&#8217; Kriminellen, die ohne jede Gegenleistung tätig sind und gegen den Willen ihrer Opfer agieren.<br />
Das macht alles auch viel einfacher.</p>
<p>Wenige Zeilen werden Anonymous gewidmet. Die hatten die Webseiten von Visa und PayPal mit DDoS-Attacken lahmgelegt, nachdem beide Firmen die Zusammenarbeit (hier: die Weitergabe von Spendengeldern) mit WikiLeaks eingestellt hatten.<br />
Mithin lediglich eine verschärfte Form der Meinungsäußerung.<br />
Im gleichen Atemzug werden Erpresser genannt, die von Firmen oder Einrichtungen hohe Geldbeträge als Gegenleistung dafür verlangen, dass sie deren Webseiten nicht angreifen. Quasi Schutzgelderpressung im Internet.</p>
<p>Weiter geht es zu den &#8220;Tatwaffen&#8221;.<br />
Dass der geneigte Anwender sich in einschlägigen Foren mit allerhand Keyloggern, Trojanern, Viren etc. eindecken kann, ist nicht neu.<br />
Auch dass dieser Anwender seine Einkäufe nutzen kann um ein Botnet zu betreiben, ist nicht eben eine Neuigkeit.</p>
<p>Und im Abschnitt &#8220;Handlanger und Hintermänner&#8221; wird es richtig lustig. Wir kommen wieder zurück zu dem Hamburger Taxifahrer vom Anfang. Spiegel schreibt sehr richtig: &#8220;Irgendwann müssen online ergaunerte Waren oder Euro zu den Tätern gelangen.&#8221;<br />
Das ist natürlich richtig.<br />
Hierbei wird eine dritte Person mit einem Konto benötigt. Dieses Konto ist das Konto auf das die Vorkassebeträge überwiesen werden. Der Inhaber des Kontos wurde damit geködert, dass er einen gewissen Anteil am Geldeingang behalten dürfe, den Rest aber entweder auf ein anderes Konto in einer obskuren Bananenrepublik, oder anonym mittels Diensten wie Western Union oder Ukash an den Auftraggeber weiterleiten solle.</p>
<p>Was das bedeutet, ist klar. Der Drahtzieher ist nicht zu ermitteln und dem weiterleitenden Kontoinhaber wird der Arsch wegen Geldwäsche aufgerissen. Denn auch ohne aktive Ermittlung durch die Justiz gehen bei der Bank des Kontoinhabers sofort die roten Lichter an. Dort gibt es komplizierte Mechanismen, die Geldbewegungen einwandfrei als Geldwäsche identifizieren können. Erst ist das Konto weg, dann gibt es Post vom Staatsanwalt.</p>
<p>Auch hier trifft man wieder auf diese unglaublich Naivität und Gutgläubigkeit, die auch schon der Hamburger Taxifahrer an den Tag legte.<br />
Wer ernsthaft glaubt, dass irgendjemand ein über das Internet akquiriertes Konto unter Zahlung einer stattlichen Provision für legale Zwecke benötigt, hat vermutlich Durchzug im Oberstübchen.</p>
<p>Nach einem länglichen Abriss über private Initiativen, die in Foren mit Aufklärung gegen Betrug im Internet kämpfen (Lobenswert, aber ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und: Warum tut das niemand mit entsprechenden Ressourcen? Eine Behörde zum Beispiel&#8230;ach&#8230;ich vergaß. Die müssen ja im Auftrag der GVU die gemeinen Urheberrechtsverletzer zur Strecke bringen.)</p>
<p>Dann kommt’s. Und es heißt beim Spiegel &#8220;Was tun?&#8221;.<br />
Leider wird in diesem Land wenig getan. Eigentlich nichts, gemessen an Aufwand und Ressourcen, die für andere Dinge zur Verfügung stehen.<br />
Der Innenminister hat soeben das &#8220;Nationale Cyber-Abwehrzentrum&#8221; in Bonn eröffnet. Klingt toll. Klingt modern, klingt nach High Tech. Sind aber in der grauen deutschen Realität &#8220;wenige Mitarbeiter [...] (in) ein paar Behördenbüros, an denen große Papierkarten wie aus dem Erdkundeunterricht an die Wände drapiert waren; auf den Karten sind die deutschen Elektrizitäts- und Gasnetze zu erkennen.&#8221;<br />
Dazu schmückt der Spiegel die Sache noch genüsslich mit ein paar Zahlen:<br />
&#8220;Nach einer aktuellen Studie der internationalen Virenschutz-Firma Symantec liegt Deutschland in puncto verseuchter Computer im europäischen Spitzenfeld. Rund 22 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland hatten binnen eines Jahres mit bösartigen Computerinfektionen zu kämpfen, so eine Studie des europäischen Statistikamtes Eurostat. Demnach wären mehrere 100000 Rechner der gut sechs Millionen SPIEGELLeser derzeit  infiziert, die damit möglicherweise zu ahnungslosen Mittätern im digitalen Untergrund werden.&#8221;</p>
<p>Aber es wird noch besser. Einer der im Cyber-Abwehrzentrum tätigen Beamten wird näher vorgestellt:<br />
&#8220;Der Kommissar ist einer von Deutschlands führenden Cyber-Cops, in seinem Büro flimmern acht Bildschirme, auf denen er und ein Kollege Spuren der Gangster verfolgen.&#8221;<br />
Acht Bildschirme. Hört, hört! Das sagt natürlich etwas aus.<br />
So ein Mann muss zwangsläufig gut sein! Ein Teufelskerl!</p>
<p>Am Ende des Artikels wurde eine Frage vom Teilnehmer einer Konferenz an ihn gerichtet. Das sei ja jetzt schon alles sehr bös und bedrohlich. Was der Beamte &#8220;als Profi&#8221; denn nun empfehle. So präventiv.<br />
&#8220;(Der Polizist) dachte nach. Er selbst sei schon Opfer von Online- Kriminellen geworden, sagte er, 12 000 Dollar habe er verloren. Seither gebe es bei ihm zu Hause zwei Rechner. Einen nutzt er zum Surfen im Internet. Der andere ist ausschließlich für Bank- und Kaufgeschäfte reserviert.&#8221;</p>
<p>Spätestens hier bleibt man mit offenem Mund zurück. Ist das der Rat an die Bürger? Zwei Rechner zu benutzen? Wirklich?<br />
Abgesehen vom ökonomischen Blödsinn dieser Aussage &#8211; rein praktisch &#8211; wer will sich denn bitte zwei Computer auf den Tisch stellen?<br />
Wenn das die Lösung sein soll, dann gute Nacht.</p>
<p>Zunächst einmal sollte man hier unterscheiden. Es gibt Dinge, gegen die man wenig bis nichts tun kann. Wie zum Beispiel Sturmfluten, Blitzschläge und Florian Silbereisen.<br />
Oder DDoS-Attacken. Jeder war schon in der Situation, bei einer Hotline niemanden zu erreichen. Ständig besetzt. Man hatte eine valide Frage. Aber die anderen Leute eben auch. Nichts anderes ist eine DDoS-Attacke. Nur, dass die Anfragen an einen Computer gehen und eben nicht sinnvoll sind, aber das System blockieren.<br />
Kann man nichts machen. Erst während der Attacke lassen sich mehr oder wenige wirkungsvolle Maßnahmen treffen.<br />
Diese Art von Angriff erfolgt aber wohl ausschließlich gegen Firmen, Behörden und Institutionen. Damit hat man privat nichts zu tun.</p>
<p>Mit dem Rest kann man umgehen. Und dazu muss man kein Informatiker sein. Ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht.<br />
Dinge wie einen aktuellen (!) Virenscanner zu verwenden. Nicht auf Spam-Mails reagieren. Nirgendwo (außer auf den dafür bekannten Seiten der jeweiligen Bank/Einrichtung) PINs und/oder TANs eingeben. Keine Passwörter weitergeben.<br />
Würde man auf der Straße einem Unbekannten Geld geben wenn der verspricht, nächste Woche die Ware zu bringen? Die auch noch nur ein Drittel vom üblichen Marktpreis kosten soll?<br />
Im Internet scheint dieses Modell für unheimlich viele Leute akzeptabel zu sein. Umso größer ist die Verblüffung hinterher, wenn der Betrüger mit dem Geld weg ist.<br />
Tut mir leid, aber: Selber Schuld. Wenn die Leute ihr Gehirn nicht benutzen, müssen sie es eben auf die harte Tour lernen.</p>
<p>Jetzt mag man einwenden, dass nicht jeder Nutzer von Internet &#038; Co. über das Wissen verfügt, um sich zu schützen.<br />
Tja, Pech. Dann lautet der Rat: Lernen oder Finger weg!<br />
Und das mit dem Lernen: Möglichst, bevor das Kind im Brunnen ist. Der erwähnte Polizist hat es anders herum gemacht. Kein gutes Beispiel.</p>
<p>Und der Spiegel ist hier auch nicht hilfreich. Im ganzen Artikel wird nur eine mehr oder weniger diffuse Angst geschürt. Kein Wort darüber, was man als Anwender tun kann.<br />
Nicht sehr hilfreich.</p>
<p>Aktuell bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angst-vor-Betrug-bei-Online-Banking-waechst-1275650.html">heise.de</a>: Ein Viertel der Deutschen verzichtet auf finanzielle Transaktionen im Internet. 2010 waren es 20%.<br />
Das sind aber laut Artikel nicht alles Leute, die im Internet schon abgezogen wurden.<br />
Das sind Leute, die aufgrund nebulöser Berichterstattung &#8220;Angst&#8221; haben.<br />
Hilfreicher wäre es, nachzudenken. Und zwar weiter als bis zu dem Brett vorm Kopf. Konsequenzen bedenken. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.</p>
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		<title>Wir dienen Deutschland.</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat die Bundeswehr bei der Findung ihres neuen &#8216;Solgans&#8217; auf die gleichen Knalltüten zurückgegriffen, die schon Schleckers &#8220;For you. Vor Ort.&#8221; verbrochen haben? Bundeswehr: Ja, was denn sonst? Captain Obvious lässt grüßen. Oder war das bisher anders? Wurde bisher stets der amtierende Verteidigungsminister angebetet? Oder ein goldenes Kalb? Schlecker: Spätestens seit Douglas die Leute mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat die Bundeswehr bei der Findung ihres neuen &#8216;Solgans&#8217; auf die gleichen Knalltüten zurückgegriffen, die schon Schleckers &#8220;For you. Vor Ort.&#8221; verbrochen haben?</p>
<p>Bundeswehr:<br />
Ja, was denn sonst? Captain Obvious lässt grüßen. Oder war das bisher anders? Wurde bisher stets der amtierende Verteidigungsminister angebetet? Oder ein goldenes Kalb?</p>
<p>Schlecker:<br />
Spätestens seit Douglas die Leute mit &#8220;Come in and find out&#8221; aufgefordert hat, reinzukommen und wieder rauszufinden, würde ich als Werbestratege mit fremdsprachigen Botschaften die auch nur ansatzweise falsch oder gar nicht verstanden werden könnten, ganz vorsichtig sein. Selbst wenn es verstanden wird, klingt es vielleicht unendlich blöde.</p>
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		<title>Lärm</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 05:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle möglichen und unmöglichen Stellen bevormunden und regulieren heutzutage was das Zeug hält. Meistens geht es um Quatsch, der nicht reguliert werden muss. Um die geistig verödeten Knalltüten, die ihre Autoradios aufdrehen als gäbe es keinen Morgen, kümmert sich niemand. Diese Leute, die unbedingt die Umwelt an ihrem Lärm teilhaben lassen müssen und noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle möglichen und unmöglichen Stellen bevormunden und regulieren heutzutage was das Zeug hält. Meistens geht es um Quatsch, der nicht reguliert werden muss.<br />
Um die geistig verödeten Knalltüten, die ihre Autoradios aufdrehen als gäbe es keinen Morgen, kümmert sich niemand. Diese Leute, die unbedingt die Umwelt an ihrem Lärm teilhaben lassen müssen und noch nie etwas von der Erfindung des Kopfhörers gehört (Ha!) haben.<br />
Warum könnte man hier nicht mal eine maximal zulässige Lautstärke festlegen? Der TÜV hält für die Hauptuntersuchung von Kraftfahrzeugen jede Menge mehr oder weniger unvernünftige Regeln bereit. Warum nicht noch eine vernünftige hinzufügen?</p>
<p>Absatz zwei des zweiten Artikels des Grundgesetzes sagt: &#8220;Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.&#8221;</p>
<p>Nun.<br />
Das Recht auf Ruhe und Seelenfrieden wird hier aufs Gröbste verletzt. Man kann und sollte nicht jeden Scheiß durchgehen lassen. Wenn die Menschen untereinander mit so etwas Antiquiertem wie &#8220;Rücksicht&#8221; nichts mehr anfangen können, sollte man es ihnen diktieren und durchsetzen.</p>
<p>There are rules.</p>
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		<title>Fehlerfortpflanzung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 05:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Weshalb eben nicht der Redaktionsschimpanse die Nachrichten bearbeiten (aka Agenturmeldungen kopieren und einfügen) sollte: &#8230;8 Ergebnisse (0,11 Sekunden)&#8230; /Edit &#8230;Ungefähr 53 Ergebnisse (0,18 Sekunden)&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weshalb eben nicht der Redaktionsschimpanse die Nachrichten bearbeiten (aka Agenturmeldungen kopieren und einfügen) sollte:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764460,00.html"><img src="http://www.abload.de/img/verletzt_verwundetw7pw.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://www.google.de/#sclient=psy&#038;hl=de&#038;biw=1220&#038;bih=767&#038;source=hp&#038;q=%22mindestens+drei+Menschen+seien+verletzt+und+Dutzende+verwundet+worden%22&#038;aq=&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;pbx=1&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&#038;fp=5a4a001e44ffdadc">&#8230;8 Ergebnisse (0,11 Sekunden)&#8230;</a></p>
<p>/Edit<br />
<a href="http://www.google.de/#sclient=psy&#038;hl=de&#038;biw=1220&#038;bih=767&#038;source=hp&#038;q=%22mindestens+drei+Menschen+seien+verletzt+und+Dutzende+verwundet+worden%22&#038;aq=&#038;aqi=&#038;aql=&#038;oq=&#038;pbx=1&#038;fp=1&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&#038;cad=b">&#8230;Ungefähr 53 Ergebnisse (0,18 Sekunden)&#8230;</a></p>
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		<title>Denk mal!</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/denk-mal/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 15:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen starb in Australien ein junger Mann beim planking. Sich in einer Höhe von sieben Stockwerken irgendwie auf einem Balkon(geländer?) ablegen zu wollen, ist alleine für sich schon dämlich genug. Das Ganze allerdings besoffen zu tun, ist an Idiotie nicht mehr zu überbieten. Die Sache schlägt jetzt Wellen. Offenbar ist planking in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,762633,00.html">Vor ein paar Tagen starb in Australien ein junger Mann beim planking.</a><br />
Sich in einer Höhe von sieben Stockwerken irgendwie auf einem Balkon(geländer?) ablegen zu wollen, ist alleine für sich schon dämlich genug. Das Ganze allerdings besoffen zu tun, ist an Idiotie nicht mehr zu überbieten.</p>
<p>Die Sache schlägt jetzt Wellen. Offenbar ist planking in Australien besonders &#8216;beliebt&#8217;, deshalb rufen Behörden und Institutionen dort jetzt dazu auf, &#8216;gefährliche&#8217; Aktionen zu unterlassen.</p>
<p>Ich muss gestehen, dass ich das nicht verstehe. Diese ganze Thematik der Bevormundung geht mir schon lange ziemlich auf die Nerven.<br />
Wenn ich betrunken auf einem Balkongeländer rumklettere, muss ich damit rechnen, abzustürzen. Das ist eine ganz logische Konsequenz die jedem Menschen bewusst sein sollte. Ich finde schon, dass man das voraussetzen kann. Ausnahmen sind hier sicherlich kleine Kinder, die die Tragweite ihrer Handlungen eben noch nicht beurteilen können.<br />
Diese Entschuldigung entfällt aber spätestens mit dem Verlassen der Grundschule.</p>
<p>Wenn ein Mensch auf etwas klettert, kann er herunterfallen. Mit einem Messer kann er sich schneiden. Mit einem Fahrrad kann er stürzen. Alles Dinge, die klar auf der Hand liegen.<br />
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten.<span id="more-2722"></span></p>
<p>1. Gewisse Dinge einfach nicht tun.<br />
2. Gewisse Dinge tun, aber für den eigenen Schutz sorgen. Durch die Verwendung eines Fahrradhelms beim radfahren, zum Beispiel.<br />
3. Gewisse Dinge tun. Trotzdem. Warum auch immer. Mit den Konsequenzen leben. Oder eben nicht mehr.</p>
<p>In diese letzte Kategorie fällt der junge tote Australier. Der hatte für sich sicher gute Gründe. Weil er sich (oder Dritten) etwas beweisen wollte vielleicht. Weil er an Selbstüberschätzung litt. Weil er im Suff die Risiken nicht mehr beurteilen konnte. Oder alles zusammen.</p>
<p>Jetzt könnte man argumentieren, dass Menschen in alkoholisiertem Zustand vermindert zurechnungsfähig sind und sich deshalb quasi außerhalb ihrer Verantwortung bewegen.<br />
Aber: Einen Scheiß tun sie! Jedes Mal wenn ich höre, dass bei einer Straftat eine alkohol- bzw. allgemein drogenbedingte &#8216;verminderte Zurechnungsfähigkeit&#8217; (o.ä.) als mildernder Umstand geltend gemacht wird, geht mir der Hut hoch.<br />
Dass gewisse Fähigkeiten unter Drogeneinfluss nachlassen und ein entsprechendes Maß an Selbstüberschätzung vorliegt, ist kein Geheimnis. Das weiß jeder, bevor er das erste Bier leert.<br />
Wer bis zum Verlust der Muttersprache säuft, sich dann zum schlafen auf Eisenbahngleise legt und prompt überfahren wird, ist nicht Opfer eines &#8216;tragischen Unfalls&#8217;, sondern Opfer seiner eigenen Blödheit. Hier würde ein bisschen weniger Alkohol sicher das letale Ende verhindern.<br />
Und die Entscheidung, noch ein Bier zu trinken oder eben nicht &#8211; das zeichnet uns als Menschen aus. Wir können uns entscheiden.</p>
<p>Ich fahre derzeit viel Rad. Zur Firma, nach Hause. Die gleiche Strecke wird auch von der Bahn und teilweise parallel von der Straßenbahn bedient. Die jeweils natürlich auf Schienen, die wiederum in einem Gleisbett liegen, fahren. Die Gleise der Bahn sind oft schon räumlich leidlich gut abgeschottet. Im Stadtbereich sowieso, außerhalb säumt mitunter dichtes Gehölz die Strecke. Ab und zu gibt es Über- bzw. Unterführungen. Mindestens an diesen Stellen weisen dann Schilder darauf hin, dass man da an der Seite nicht hoch- oder runterklettern (und so aufs Gleisbett gelangen) soll. Das wäre gefährlich.<br />
Die Gleise der Straßenbahn sind relativ neu und verlaufen &#8216;einfach so&#8217; zwischen den Feldern. Es gibt Wege, auf denen man in wenigen Metern Entfernung von der Straßenbahn überholt wird. Es gibt Übergänge, meistens ohne Schranken, lediglich mit Signalanlagen. Entlang der Strecke haben besorgte Menschen nun in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Schilder aufgestellt. Dass das Betreten der Gleisanlagen verboten sei. Es wäre gefährlich. Außerdem würden die Oberleitungen der Straßenbahn Strom führen. (Ach!?) Das wäre auch gefährlich. (Wirklich!?)</p>
<p>Wes Geistes Kind muss man sein, von den Gefahren bei der Überqueren von Gleisanlagen nicht zu wissen?<br />
Kleine Kinder die noch keine Ahnung haben, können die Schilder sowieso nicht lesen.<br />
An wen sind sie also gerichtet?</p>
<p>Gewiss wird ein Gericht den Betreiber einer derartig gefährlichen Einrichtung wie einer Straßenbahnlinie in Grund und Boden geißeln, wenn da ein Trottel überfahren wird und keine Schilder aufgestellt waren.<br />
Aber wer wäre hier Schuld?<br />
Doch wohl der Tote selber. Was hatte er auf den Schienen zu suchen?</p>
<p>Anderes Beispiel. Das zu meinem Haushalt gehörende Fahrzeug weist eine Höhe von knappen 168 cm auf. Das ist schon mal höher als die Gattin ist, und auch für mich nicht eben niedrig.<br />
Wir transportieren bisweilen Fahrräder auf dem Dach. Zusammen mit den Grundträgern (die ihrerseits auch eine gewisse Höhe haben) muss man sich da dann ganz schön strecken um die Zweiräder auf dem Dach regelkonform zu vertäuen.<br />
Jedenfalls erwarb ich jüngst einen kleinen Klapphocker aus dickem Plastik für primär genau diesen Zweck.<br />
Dieser Hocker lässt sich bis auf wenige Zentimeter flach zusammenfalten. Beim aufklappen müssen einige Teile ineinandergreifen und gewährleisten so die Stabilität des Produktes.<br />
Nach einem kurzen Blick auf den Hocker war mir das klar. Mir war in der Folge auch klar, dass diese Stabilität nur gegeben ist, wenn der Hocker vollständig aufgeklappt ist.<br />
Trotzdem lag ein Zettel mit allerlei Hinweisen bei. Dort gebot man, den Hocker auf jeden Fall nur im vollständig aufgeklappten Zustand zu verwenden. Und ihn nicht mehr zu benutzen, wenn er kaputt wäre.<br />
Dinge, die für jeden halbwegs normal denkenden Mensch glasklar auf der Hand liegen und völlig selbstverständlich sind.<br />
Trotzdem wird ein Baum getötet, Tinte verschwendet und ein absolut überflüssiger Zettel beigelegt.</p>
<p>Können die Leute nicht selber ein bisschen denken?<br />
Muss hier jeder Furz vorgeschrieben und reglementiert werden?<br />
Was ist denn mit der selbstständigen Entscheidung?<br />
Ist es wirklich nötig, den Leuten immer mehr Denk- und Überlegungsprozesse abzunehmen? Wohin führt das?<br />
Könnte man nicht ganz viel Geld, Zeit und Nerven einsparen, wenn man einerseits einfach mal das Offensichtliche nicht nochmal erklärt und andrerseits die Matsche zwischen den eigenen Ohren benutzt?</p>
<p>Diese ganze Gesellschaft verblödet zusehens. Die Menschen ziehen sich auf Positionen zurück, die denen von Kleinkindern gleichen. Es wird immer weniger Verantwortung für das eigene Handeln übernommen. Wenn die Schuld auf Dritte geschoben werden kann, dann wird das auch gemacht.<br />
Das geht in die Richtung dieser immer wieder zitierten Fälle aus den USA.<br />
Wo Leute klagen (Gericht und so) weil sie sich am Kaffee verbrannt haben. Hallo? Kaffee wird gekocht? Heiß?<br />
Wo Leute klagen weil sie ihr Haustier in der Mikrowelle getrocknet haben und das danach für dieses Tier nie wieder machen mussten. (Ich bin mir allerdings nach wie vor nicht sicher, ob das nicht eine Legende ist&#8230;.)</p>
<p>Jetzt steht auf den Kaffeebechern, dass der Kaffee heiß ist.<br />
Und in den Mikrowellenhandbüchern, dass damit keine Haustiere getrocknet werden dürfen.<br />
Auf beides kann man auch unter Einsatz des eigenen Gehirns kommen.<br />
Wenn es denn eingesetzt werden würde.<br />
Aber diese Gesellschaft ist längst in einer Spirale der Verblödung gefangen. Die Leute denken weniger, es gibt mehr Regeln, die Leute denken noch weniger, es gibt noch mehr Regeln, &#8230;</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy">Idiocracy</a> lässt grüßen.</p>
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		<title>9 Monate</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 13:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gab es vor neun Monaten einen größeren Stromausfall oder eine ähnliche Katastrophe, die allenthalben Fortpflanzungsgelegenheiten schuf? In meiner näheren und ferneren Umgebung werden in diesen Tagen Kinder (hoch und weit) geworfen, dass es eine Art hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gab es vor neun Monaten einen größeren Stromausfall oder eine ähnliche Katastrophe, die allenthalben Fortpflanzungsgelegenheiten schuf?<br />
In meiner näheren und ferneren Umgebung werden in diesen Tagen Kinder (hoch und weit) geworfen, dass es eine Art hat.</p>
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		<title>Dr. a.D.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schwindsucht bei mehr oder weniger prominenten Doktortiteln greift um sich. Nach Guttenberg und Saß (Tochter des E. Stoiber) scheint nun Silvana Koch-Mehrin dran zu sein. Für den wissenschaftlichen Betrieb ist es schon ein Armutszeugnis. Die Gutachter von Doktorarbeiten und ähnlich gelagerten Werken sollten wenigstens die zweifellos verfügbaren technischen Möglichkeiten zur Entdeckung von Plagiaten nutzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwindsucht bei mehr oder weniger prominenten Doktortiteln greift um sich.<br />
Nach Guttenberg und Saß (Tochter des E. Stoiber) scheint nun Silvana Koch-Mehrin dran zu sein.</p>
<p>Für den wissenschaftlichen Betrieb ist es schon ein Armutszeugnis. Die Gutachter von Doktorarbeiten und ähnlich gelagerten Werken sollten wenigstens die zweifellos verfügbaren technischen Möglichkeiten zur Entdeckung von Plagiaten nutzen.<br />
Der Aufwand kann nicht so groß sein, dass er den Schaden, der der Titel verleihenden Stelle bei Aufdeckung eines Plagiats entsteht, nicht aufwiegt.</p>
<p>Es wäre durchaus interessant zu wissen, wer jetzt sonst noch jeden Morgen schweißgebadet aufwacht und fürchten muss, entlarvt zu werden.</p>
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		<title>Packstation</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 14:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil irgendwelche Gangster sich der Zugangsdaten (Postnummer &#38; Pin) von Packstationsnutzern bemächtigt und damit Pakete unter deren Namen empfangen, abgeholt und sich damit verpisst haben, muss man jetzt immer beweisen, dass man der rechtmäßige Besitzer der Zugangsdaten ist, wenn man ein Paket von der Packstation abholt. Indem man die Plastikkarte (&#8220;Goldcard&#8221;) durch den Computer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil irgendwelche Gangster sich der Zugangsdaten (Postnummer &amp; Pin) von Packstationsnutzern bemächtigt und damit Pakete unter deren Namen empfangen, abgeholt und sich damit verpisst haben, muss man jetzt immer beweisen, dass man der rechtmäßige Besitzer der Zugangsdaten ist, wenn man ein Paket von der Packstation abholt. Indem man die Plastikkarte (&#8220;Goldcard&#8221;) durch den Computer der jeweiligen Packstation auslesen lässt.<br />
Bisher reichte die Eingabe von Postnummer und Pin.<br />
Wieder eine weitere elende Karte die die Brieftasche verstopft und die (selbstverständlich wenn man unbedingt furchtbar dringend einer Lieferung habhaft werden muss) kaputt gehen kann.<br />
Ich hatte doch gerade erst meine Postnummer auswendig gelernt!</p>
<p>Was haben wir?</p>
<p>2 Gruppen von Arschgeigen.</p>
<ul>
<li>Die Verbrecher. Sie mögen an ihren Eiern (oder anderen geeigneten primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen) in der Hölle aufgehängt werden und auf ewig dort brennen!</li>
<li>Die verdammten Vollidioten, die da irgendwo ihre Packstationsdaten in vermutlich äußerst vertrauenswürdige Formulare zu denen sie durch obskure Mails gekommen sind, eingegeben haben. Die sollen bitte die gleiche Strafe erhalten. Aber doppelt so lange etc.</li>
</ul>
<p>Ich bin ganz ruhig.</p>
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		<title>Erklärbär</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/erklarbar/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 10:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist vorbei. Das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht für die Union. Anders lässt sich die Tatsache, dass wohl bald der erste grüne Ministerpräsident ausgerechnet in Stuttgart, im Ländle, regieren wird, nicht bezeichnen. Nicht an den traditionellen Feind, die SPD, wurde das Land verloren. Die SPD ist zwar fast so stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist vorbei. Das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht für die Union. Anders lässt sich die Tatsache, dass wohl bald der erste grüne Ministerpräsident ausgerechnet in Stuttgart, im Ländle, regieren wird, nicht bezeichnen. Nicht an den traditionellen Feind, die SPD, wurde das Land verloren. Die SPD ist zwar fast so stark wie die Grünen es sind, aber eben nur fast.</p>
<p>Zu nah war Fukushima. Mappus hat sich in den Wind gedreht und verloren. Vielleicht ein schönes Zeichen für die der Atomlobby hörigen Bundesregierung. Die zunächst rücksichtslos eine Laufzeitverlängerung durchpeitschte und später in hektischen und gegenteiligen Aktionismus verfiel.</p>
<p>Aber die Chancen stehen gut für die Union. Der gemeine Wähler vergisst schnell. Lässt sich gut und nachhaltig einlullen. Die Zeit ist auf der Seite derer, die Dreck am Stecken haben. Man wird sehen.</p>
<p>Bei der Union werden jetzt Wunden geleckt. Und schöngeredet.<br />
Der hessische Ministerpräsident von Roland Kochs Gnaden Volker Bouffier sprach heute früh mit dem Moderator der hr1-Morgensendung. Schützenhilfe für die waidwunde Union in BaWü.<br />
Und er hatte allerhand an seichten Argumenten und durchsichtigen Ausreden zu bieten.</p>
<p>Sinngemäß: Man müsse erst noch analysieren, wer da jetzt wen gewählt habe. Nach den ersten Auswertungen seien es vor allem die vorherigen Nichtwähler gewesen, die für die Grünen gestimmt hätten. Die Union hätte also de facto kaum Wähler verloren.</p>
<p>Neben der üblichen Schönfärberei offenbart das ein geradezu eklatantes Missverständnis der Demokratie. Dass hierzulande eine überbordende Politikverdrossenheit herrscht, ist kein Geheimnis. Die Leute sehen oft keinen Sinn darin, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es ändere sich ja doch nichts. Man kennt diese Argumente. Vielfach drängt sich dann durchaus auch der Eindruck einer Wahl zwischen Pest und Cholera auf.<br />
Das Wahlrecht ist ein Recht und keine Pflicht. Das wäre auch praktisch nicht zielführend durchsetzbar. Deshalb bleibt immer nur der Appell an die Leute, wählen zu gehen. Und es wenigstens zu versuchen.</p>
<p>In Baden-Württemberg lag die Wahlbeteiligung bei 66%. Gegenüber 53% bei der letzten Wahl 2006. Das ist schön. Deutlich mehr Menschen als 2006 haben sich bemüßigt gefühlt, zu wählen. Aus unterschiedlichen Gründen, angeführt vermutlich durch die Themen Stuttgart21 und die Atomkraft-Debatte.<br />
Die Gründe sind letztendlich egal. Die Menschen haben gewählt.<br />
Je höher die Wahlbeteiligung, desto besser für den Anspruch der Demokratie.</p>
<p>Bouffier &#8216;entschuldigt&#8217; das schwache Abschneiden der Union in BaWü nun damit, dass ja plötzlich Menschen gewählt haben, die das vorher nicht getan haben.</p>
<p>Dabei ist genau das eine vollständig positive Entwicklung. Wenn wir nur die Leute wählen lassen würden die schon immer die Union gewählt haben, gibt es natürlich ein schönes Ergebnis aus der Sicht der Union. Aber aus der Sicht der Demokratie als solcher ist das Ergebnis, wie es auch aussehen mag, am besten, wenn so viele Menschen wie möglich abstimmen. In diesem Land gibt es das Prinzip der Volkssouveränität.</p>
<p>Dass die vorherigen Nichtwähler sich nicht für die Union entschieden haben &#8211; nun ja. Das ist eine ganz andere Baustelle und sollte den feinen Damen und Herren zu denken geben.</p>
<p>Ein weiteres Bonmot Bouffiers ließ mich um Haaresbreite in mein Glas Milch erbrechen (sinngemäß): Der arme Herr Mappus wäre ja nun nicht so lange im Amt gewesen [knapp über einem Jahr] und hätte kein Zeit gehabt, den Wählern seine Politik und generell die der Union zu erklären.</p>
<p>Wie viel Zeit braucht es, um das was die da treiben zu erklären?<br />
Und sprechen nicht die Taten für sich?<br />
Was gibt es da noch zu erklären? Und was genau meinte er mit &#8216;erklären&#8217;? Erklären im Sinne von &#8216;überreden&#8217;?</p>
<p>Wenn ein Wähler das was eine Partei treibt nicht befürwortet, wählt er sie nicht. Das ist eine Willensäußerung die sich so leicht nicht &#8216;wegerklären&#8217; lässt.<br />
Das läuft nach dem SISO-Prinzip. Shit in, shit out.<br />
Wenn ich sehe wie meine Katze überfahren wird, kann mir der Fahrer des Autos erklären was er will &#8211; die Katze bleibt überfahren. Daran ist nicht zu rütteln.</p>
<p>Hier eine kleine Anekdote aus einem früheren Leben. Ein ehemaliger Arbeitgeber veranstalte regelmäßig interne Befragungen zu Entscheidungen und Strategien der Firma. Die Mitarbeiter sollten die Dinge bewerten. Irgendein zur Bewertung anstehender Punkt fiel bei der großen Mehrheit der Beschäftigten glatt durch. In der Folge wurde unendlich viel potentielle Arbeitszeit damit verbrannt, dass die Abteilungsleiter ihren Untergebenen die Sache &#8216;erklären&#8217; sollten. Das wurde wörtlich so bezeichnet. Schon damals habe ich mich gefragt, wie man mir jetzt meine Meinung &#8216;wegerklären&#8217; wolle.<br />
Hat dann auch nicht funktioniert. Nicht nur bei mir.</p>
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		<title>klebrig</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 13:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/klebrigcraj5.jpg" alt="" /></p>
<p>…</p>
<p> <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Internetausdrucker</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/internetausdrucker/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 05:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern: ARD-Brennpunkt zum Thema Fukushima. Der Moderator trägt über der Stirn einen fesch auftoupierten Haarberg. Schräg vor sich hat er ein MacBook(Pro) stehen. Der Apfel im Displaydeckel ist natürlich dezent abgeklebt, der geneigte Beobachter erkennt das Gerät trotzdem an der charakteristischen Form, der Farbe und nicht zuletzt an den Anschlüssen auf der linken Seite. Alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern: ARD-Brennpunkt zum Thema Fukushima.<br />
Der Moderator trägt über der Stirn einen fesch auftoupierten Haarberg. Schräg vor sich hat er ein MacBook(Pro) stehen. Der Apfel im Displaydeckel ist natürlich dezent abgeklebt, der geneigte Beobachter erkennt das Gerät trotzdem an der charakteristischen Form, der Farbe und nicht zuletzt an den Anschlüssen auf der linken Seite. Alle leer.<br />
Je nachdem wie lange die Sendung vorbereitet wurde und dann lief &#8211; man fragt sich schon, ob das Notebook mit Akku oder gar nicht läuft. Der Moderator schaut auch niemals auf&#8217;s Display.<br />
Im Verlauf der Sendung kommt ein sogenannter Experte hinzu. Der hatte sich schon während der Sendung im Internet mit Leuten unterhalten. Der Moderator verwendet das Wort &#8220;Chat&#8221;.<br />
Der sogenannte Experte hat einige der ihm im Chat gestellten Fragen dabei, um sie inkl. seiner Antwort nochmal für die Zuschauer vorzulesen.</p>
<p>Er hat sie ausgedruckt. Jede Frage ein A4-Blatt Papier.</p>
<p>Ist das alles jetzt noch lustig oder schon traurig?</p>
<p>(Dass da Bäume völlig umsonst gestorben sind, ist natürlich alleine für sich schon traurig&#8230;)</p>
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