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	<title>nutzlose gedanken &#187; kino</title>
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		<title>Sherlock Holmes</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 10:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Sherlock Holmes als&#8230;nun ja&#8230;wie soll man sagen: Action-Held. Mal was anderes. Bleibt der erfolgreiche Detektiv in den Geschichten von Arthur Conan Doyle meistens eher passiv und kann sich auf die Kraft seines Verstandes verlassen, wird hier geschossen, gehauen und kaputt gemacht, was das Zeug hält. Der Verstand ist natürlich auch wichtig um den aktuellen Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="border: 5px solid white; width: 250px; height: 373px;" src="http://www.abload.de/img/sherlock-holmes-20091wxu.jpg" alt="" width="250" height="373" align="right" /></p>
<p>Sherlock Holmes als&#8230;nun ja&#8230;wie soll man sagen: Action-Held.<br />
Mal was anderes. Bleibt der erfolgreiche Detektiv in den Geschichten von Arthur Conan Doyle meistens eher passiv und kann sich auf die Kraft seines Verstandes verlassen, wird hier geschossen, gehauen und kaputt gemacht, was das Zeug hält.<br />
Der Verstand ist natürlich auch wichtig um den aktuellen Fall mit seinen Geheimnissen, und davon gibt es allerhand, zu lösen. Aber zu hauen ist eben auch wichtig. Und dass es dann ein paar kleinere Kolleteralschäden, wie ein in der Themese versenktes Schiff eus einem Trockendock, gibt &#8211; passiert eben.<br />
Und ist wohl auch nötig um die gewünschte Zuschauerzahl ins Kino zu locken. Es tut der Sache jedenfalls keinen Abbruch. Die Rolle des Sherlock Holmes scheint für Robert Downey jr. geschrieben worden zu sein &#8211; vielleicht wurde sie das ja sogar. Jude Law bleibt als Freund Dr. Watson irgendwie ein bisschen zu blaß, aber der Film heißt mithin &#8220;Sherlock Holmes&#8221; und nicht &#8220;Dr. Watson&#8221;.<br />
Gegen Ende der 128 Minuten, wenn alles aufgelöst wird, bleiben ein paar Fragen zurück die man sich als aufmerksamer Beobachter unweigerlich stellen muss. Viele Dinge funktionieren nur weil andere Dinge vorher genau so passiert sind wie sie passiert sind, aber so ist das mit Filmen.<br />
Dass einer der bösen Buben ausgerechnet Lord Coward heißt, ist ein bisschen zu plakativ. Dass er im Angesicht der von ihm angestrebten Tötung Holmes&#8217; außerdem durch einen mehr oder weniger vollständigen Vortrag den verbrecherischen Masterplan enthüllt und beides dadurch letztendlich verhindert, ist vielleicht nötig um denjenigen Zuschauern die nicht aufgepasst haben, noch schnell die Handlung zu erklären. Völlig irrational ist es aber auch. Das sollte man in Filmen mal verbieten.<br />
Trotzdem wird einiges geboten und die Figur des vor über hundert Jahren entstandenen Sherlock Holmes (auch) durch eine ordentliche Portion Humor (an den richtigen Stellen) wirkungsvoll interessant gemacht.</p>
<p>Sieben von zehn geborgten Westen.</p>
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		<title>Männer die auf Ziegen starren</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Poster fiel mir im letzten November in der Londoner Tube zum ersten Mal auf. Sah irgendwie lustig aus und ich las dann später etwas vom Film. Das klang schon mal sehr interessant. So im Sinne von total-schräg. Also interessant. Anschauen! Das Publikumsinteresse war an diesem Samstag eher mäßig und das Kino sehr schlecht besetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 3px solid white;" src="http://www.abload.de/img/manziegstar09x8tn.jpg" alt="" width="250" height="354" /></p>
<p>Das Poster fiel mir im letzten November in der <a href="http://blog.oktolyt.net/essenmarken/london/">Londoner</a> Tube zum ersten Mal auf.<br />
Sah irgendwie lustig aus und ich las dann später etwas vom Film. Das klang schon mal sehr interessant. So im Sinne von total-schräg. Also interessant. Anschauen!<br />
Das Publikumsinteresse war an diesem Samstag eher mäßig und das Kino sehr schlecht besetzt. Ich befürchtete schon das Schlimmste.<br />
Aber im Gegenthume! Der Film ist&#8230;völlig grotesk und derartig überzeichnet dass es eine Art hat. Die handlungsgebende paranormale Einheit hat es in der Armee der USA wirklich gegeben. Sie und die Umstände ihrer Entstehung werden grandios auf die Schippe genommen. Immer wenn man denkt, es könnte nicht absurder kommen, drehen Clooney &#038; Co. weiter auf. Herrlich.<br />
Jeff Bridges als bezopfter Hippie-Kommandant, Kevin Spacey (den ich sowieso nie leiden konnte) gibt überzeugend den Verräter.<br />
Dass zwischendurch immer mal wieder die Moralkeule ausgepackt wird, verdüstert den Gesamteindruck des Filmes ein wenig. Da gibt es andere Filme die diesen Anspruch abdecken und das auch dauer- und ernsthaft tun.<br />
Der Titel ist ein bisschen irreführend, denn mithin starrt George Clooney als Lyn Cassady als Einziger der sogenannten Jedi-Soldaten mal auf eine Ziege. Und tötet die wohl auch.<br />
Aber das ist nur eine Spitzfindigkeit und tut der Sache insgesamt keinen Abbruch.<br />
Immer wieder fühlte ich mich an Werke der Coen-Brüder wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fargo_%28Film%29">Fargo</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Big_Lebowski">The Big Lebowski</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/O_Brother,_Where_Art_Thou%3F_%E2%80%93_Eine_Mississippi-Odyssee">O Brother, Where Art Thou?</a> erinnert. Und das war sehr schön.</p>
<p>Acht von zehn Einheiten LSD im Trinkwassertank.<br />
Mindestens.</p>
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		<title>13 Semester</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Alleine Handlungs- und auch Drehort geboten einem Darmstädter wie mir (zugezogen, aber immerhin!) den Besuch dieses Filmes. Gesagt, tun getan. Es geht im Kern um Moritz, der aus der Provinz nach Darmstadt kommt, um dort Wirtschaftsmathematik zu studieren. Das Fach wäre jetzt nicht meine Wahl gewesen, aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img694.imageshack.us/img694/8094/13semestertitelschriftz.jpg" alt="" /></p>
<p>Alleine Handlungs- und auch Drehort geboten einem Darmstädter wie mir (zugezogen, aber immerhin!) den Besuch dieses Filmes. Gesagt, tun getan. Es geht im Kern um Moritz, der aus der Provinz nach Darmstadt kommt, um dort Wirtschaftsmathematik zu studieren. Das Fach wäre jetzt nicht meine Wahl gewesen, aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied und es muss auch solche Leute geben. Sei&#8217;s drum.<br />
Mit von der Partie sind ein sich zum streberhaften Turbostudent entwickelnder Jugendfreund, der Quoteninder, ein Lebemann und natürlich Kerstin <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/usweet.gif' alt=':usweet:' class='wp-smiley' /> , die Dame des Hauptdarstellerherzens.<br />
Der Film führt Moritz durch die Irrungen des Studentenlebens, gegliedert in besagte 13 Semester, die jeweils einzeln angekündigt werden. Die Abschnitte sind mal länger, mal kürzer.<br />
Zwischendrin kann der ortskundige Zuschauer immer mal wieder denken: &#8220;Das kenn ich! Da war ich schon mal!&#8221;, diverse Leute im Kino beließen es nicht beim Gedanken.<br />
Dass man für Szenen in einem Waschsalon allerdings keine dieser in Darmstadt zahlreich vorhandenen Einrichtungen sondern ein Äquvilaent irgendwo anders verwendete, ist allerdings ein starkes Stück. Und dann auch noch so, dass der geneigte Darmstädter das sogleich erkennen musste. (Ja, ich finde immer was zum meckern.)<br />
Das Studium schlingert dann mehr oder weniger zielstrebig durch diese 13 Semester, die Liebe schaut hier und da mal kurz vorbei, diverser Studentenblödsinn wird verzapft, Alkohol konsumiert.<br />
Bei solchen Themen erinnere ich mich immer unwillkürlich an eine Szene meines eigenen Studentenlebens in Leipzig, die von Alkohol, einem Balkon über einer belebten Straße zum späten Abend, und dem lautstarken Mitbrüllen von Tom Jones&#8217; Titel Delilah handelt. Ich weiß nicht warum, aber ich werde diese Erinnerung einfach nicht los. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /><br />
Jedenfalls kommt Moritz mit seinem Studium dann doch noch zu einem glücklichen Ende, macht aber danach (wie so oft) etwas ganz anderes. Das scheint dem Studium an sich immanent zu sein.</p>
<p>Es gibt eine ganze Menge zu lachen und man wird durchaus gut unterhalten. Tiefschürfende und intellektuell anspruchsvolle Inhalte sollte man nicht erwarten, aber das ist wohl auch nicht der anspruch des Filmes.</p>
<p>7/10 Homomorphismen.</p>
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		<title>Inglourious Basterds</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/inglourious-basterds/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[DVD, nachdem ich es natürlich verbaselt hatte, rechtzeitig ein geeignetes Lichtspielhaus aufzusuchen. Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa foltert seinen Gesprächspartner bereits zu Beginn mit bloßen Worten und wiederholt das im Film mehrmals. Grandios! Dieses unterschwellige, nicht greifbare Wissen&#8230;oder sind es Vermutungen die zufällig richtig sind? Der Gesprächspartner schwebt latent in einem Zustand des panischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 3px solid white;" src="http://www.abload.de/img/inglourious-basterdsx15c.jpg" alt="" width="250" height="354" /></p>
<p>DVD, nachdem ich es natürlich verbaselt hatte, rechtzeitig ein geeignetes Lichtspielhaus aufzusuchen.<br />
Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa foltert seinen Gesprächspartner bereits zu Beginn mit bloßen Worten und wiederholt das im Film mehrmals. Grandios!<br />
Dieses unterschwellige, nicht greifbare Wissen&#8230;oder sind es Vermutungen die zufällig richtig sind? Der Gesprächspartner schwebt latent in einem Zustand des panischen Zweifels ob sein Geheimnis keins mehr ist oder nicht.<br />
Da sollte noch mehr als ein Golden Globe für Waltz drin sein.</p>
<p>Die anderen Personen sind, wie von Tarantino gewohnt, fast schon bis ins Absurde überzeichnet, was über weite Teile auch für die Handlung gilt. Die gleitet, mit kräftiger Unterstützung durch die Worte von Lt. Aldo Raine/Brad Pitt (Sinngemäß: Wenn man in einem Keller kämpft, ergeben sich eine Menge Schwierigkeiten. Und nur die erste ist, dass man in einem Keller kämpft.) stellenweise schon zum Slapstick ab. Aber auch das ist man von Tarantino gewohnt und erwartet es eigentlich auch.</p>
<p>Wer historische Genauigkeit sucht, ist bei diesem Film falsch und das weiß man schon vorher. Es geht um die Geschichte, nicht um Geschichte.<br />
Ansonsten wird viel gestorben. Oft überraschend, wenn Personen die man für die Handlung als irgendwie wichtig beurteilt hatte, mal eben erschossen oder erwürgt werden. Oft blutig, wenn die Basterds deutsche Soldaten skalpieren.<br />
Till Schweiger hat wie immer nur seinen einzigen Gesichtsausdruck dabei, das passt hier aber ausnahmsweise mal ganz gut zu dem leicht wahnsinnigen deutschen Feldwebel, der sich als Serienkiller betätigt und dann auf die andere Seite begeben hat.<br />
Die Stimme von Diane Kruger klingt wie immer irgendwie blaß und piepsig &#8211; wie man mit sowas eine Schauspielerin wird, ist mir schleierhaft. Und dass man dann auch noch eine Schauspielerin spielt&#8230;</p>
<p>Sei&#8217;s drum &#8211; Tarantino-gemäße Unterhaltung, man wird nicht enttäuscht.<br />
(Ich konnte mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass er die Gattin etwas ratlos zurückgelassen hat. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/X-D.png' alt='X-D' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Sieben von zehn deutschen Skalps.</p>
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		<title>Avatar &#8211; Aufbruch nach Pandora, 3D</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 07:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der klebrige Teppich im Foyer des Cinemaxx endlich gegen einen abwischbaren Steinfußboden ausgewechselt wurde, war schon mal ein positives Zeichen. Teppich ist zwar schön und so, aber nichts für Orte, an denen mit großen Mengen Cola in Bechern hantiert wird. Der herkömmliche Mensch ist mitunter motorisch eher unbegabt, und da landet schon mal was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 3px solid white;" src="http://www.abload.de/img/avatarm7jw.jpg" alt="" width="250" height="354" /></p>
<p>Dass der klebrige Teppich im Foyer des Cinemaxx endlich gegen einen abwischbaren Steinfußboden ausgewechselt wurde, war schon mal ein positives Zeichen. Teppich ist zwar schön und so, aber nichts für Orte, an denen mit großen Mengen Cola in Bechern hantiert wird. Der herkömmliche Mensch ist mitunter motorisch eher unbegabt, und da landet schon mal was von dem Zuckerwasser auf dem Boden. Und krallt sich in dessen Fasern.</p>
<p>Dann: Mein erster 3D-Film. Halleluja.<br />
Diese ganze 3D-Sache nimmt momentan ordentlich an Fahrt auf, da kann man sich sowas auch schon mal antun.<br />
Vom Film an sich habe ich schon vorher nicht so richtig viel erwartet. Die Handlung sollte recht vorhersehbar und nicht unbedingt neu sein.<br />
Blieb der 3D-Effekt. In der 3D-Vorschau für &#8216;Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen&#8217;  kullerten Hamburger auf den Zuschauer zu, das war ganz lustig weil ungewohnt.<br />
Es ging dann los und war tatsächlich halbwegs dreidimensional. Je nach Szene bemerkte man davon mal mehr, mal weniger. Was ich vor allem bemerkte, war ab und zu eine ziemliche Unschärfe am linken Bildrand. Wir saßen ziemlich weit links, keine Ahnung ob das damit etwas zu tun hatte.<br />
Um zuerst die positiven Dinge zu nennen: Das alles sieht gut aus. Sehr sogar. Aber das sollte man vielleicht auch erwarten können, wenn an einem Film so lange rumgefummelt wird, wie an diesem.<br />
Mit Rechenleistung wurde nicht gegeizt, und das sieht man Pandora auch an. Exotische Tiere und Pflanzen, eine Menge Gegend und nicht zuletzt das eingeborene Volk, die Na&#8217;vi sind fotorealistisch zu bestaunen.<br />
Das alles, oder zumindest eine Menge davon, soll im Film zerstört werden. Womit man auch schon bei der nicht ganz so innovativen Handlung ist. Unter dem Baum, den ein Na&#8217;vi-Stamm bewohnt, gibt es ein großes Rohstoffvorkommen. Das will der Konzern RDA (Resources Development Administration) ausbeuten. Dazu muss oberirdisch alles weg. Auch die Na&#8217;vi. Die da in Harmonie mit der Natur leben, blabla.<br />
RDA schreckt auch vor Gewalt, in Form des eigenen militärischen Sicherheitsdienstes, nicht zurück.<br />
Nachdem der Zuschauer also weiß, wer die Guten und wer die Bösen sind, nimmt die Geschichte des Soldaten der in seiner Welt gelähmt ist, sich aber mittels eines gezüchteten Na&#8217;vi-Körpers wieder bewegen kann, ihren Lauf.<br />
Dazu transferiert man das Bewusstsein oder was auch immer in diesen Körper. Ja.<br />
Alsbald verschiebt sich dessen Loyalität, was auch mit der Laison mit der eh&#8230;Häuptlingstochter zu tun hat.<br />
Hier darf man sich nun aussuchen, wo James Cameron das her hat, neu ist es nicht. Pocahontas und John Smith, Old Shatterhand und Winnetous Schwester, ein bisschen auch Romeo und Julia.<br />
Es geht natürlich gut aus, die Welt der Na&#8217;vi wird selbstverständlich (das sind schließlich die Guten&#8230;) nach einer fulminanten und bildgewaltigen Schlacht gerettet. Wer hätte das gedacht.</p>
<p>Erstmals verwischen die Grenzen zwischen realen Schauspielern/echter Kulisse und computergenerierter Gegend mit darin rumhoppelnden Wesen deutlich. Für mein Empfinden gab es vorher noch keinen Film, der das so eindrucksvoll geschafft hat.</p>
<p>Das entschädigt für die schwache Handlung und die mitunter sehr klischeehaft überzeichneten Charaktere. Zumindest ein bisschen.</p>
<p>Für die technische Demonstration der aktuellen Möglichkeiten neun, für den Rest fünf von zehn (= sieben von zehn) Unobtainiumvorkommen.</p>
<p>PS.<br />
Beim Erwerb der Karten musste man gleichzeitig eine 3D-Brille erwerben. 1 EUR. Und das wird man wohl bei jedem neuen 3D-Film wieder tun müssen. Sagte man.<br />
Es wird also mit dem Ticket obligatorisch eine neue Brille verkauft. Ich habe meine noch. Sie ist kaum benutzt, in einem tadellosem Zustand und ich werde sie beim nächsten Mal mitnehmen und wieder benutzen. Und ich habe dann keine Lust, obligatorisch eine weitere Brille zu erwerben die ich a) nicht brauche und die b) für Hersteller/Kinobetreiber vermutlich einen Reingewinn von 90 Cent bedeutet.</p>
<p>Verfluchte Wegwerfgesellschaft!</p>
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		<title>Verblendung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 08:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich das Buch im Urlaub innerhalb kürzester Zeit zwei Mal durchgelesen hatte, nun der Film. Will man so ein Buch von mithin (in der aktuellen Heyne-Taschenbuch-Version) 700 Seiten verfilmen, steht man als Regisseur immer vor einem Problem. Der ganze Kram zwischen Seite 1 und Seite 700 passt nicht in einen Film. Selbst dann nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="border: 3px solid white;" src="http://www.abload.de/img/34630_1254322528091692zdoo.jpg" alt="" width="250" height="354" />Nachdem ich das Buch im Urlaub innerhalb kürzester Zeit zwei Mal durchgelesen hatte, nun der Film.</p>
<p style="text-align: justify;">Will man so ein Buch von mithin (in der aktuellen Heyne-Taschenbuch-Version) 700 Seiten verfilmen, steht man als Regisseur immer vor einem Problem. Der ganze Kram zwischen Seite 1 und Seite 700 passt nicht in einen Film. Selbst dann nicht, wenn er (wie hier) 153 Minuten lang ist. Dinge müssen weggelassen werden. Trotzdem muss die Sache insgesamt rund bleiben.<br />
So fielen auch hier etliche Dinge und Nebenhandlungsstränge weg oder wurden auf ein Minimum reduziert. Das ist schade, aber wohl nicht zu vermeiden.<br />
Gerade die Fähigkeit Larssons, die Verzweigungen der Geschichte immer wieder gekonnt zusammenzuführen hat mir im Buch sehr gefallen. Aber das ist wohl weder dem Autor noch dem Regisseur anzulasten. Letzterer hat es durchaus geschafft das, worum es im Buch geht, vollständig und unter Erhaltung von Spannung und Zusammenhang in einen Film zu packen.<br />
Mit lauter (mir) unbekannten schwedischen Schauspielern die man folgerichtig nicht mit irgendwelchen anderen Figuren assoziiert.<br />
Dass Lisbeth Salander auf dem Filmplakat aussieht wie Bill Kaulitz ist nicht schön, aber es gibt Schlimmeres.
</p>
<p style="text-align: justify;">Acht von zehn offensiv eingesetzten MacBooks.</p>
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		<title>Harry Potter und der Halbblutprinz</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Nummer sechs setzt die Tradition der immer düsterer und &#8216;erwachsener&#8217; werdenden Filme weiter fort. Hatte die Sache mal als Kinderbuch/-film begonnen, ist davon schon länger und auch hier nichts mehr übrig. Aber das ist nichts Neues. Trotz der Länge von 153 Minuten fehlen einige Details, mir ist hier speziell die namensgebende und fehlende Geschichte des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nummer sechs setzt die Tradition der immer düsterer und &#8216;erwachsener&#8217; werdenden Filme weiter fort. Hatte die Sache mal als Kinderbuch/-film begonnen, ist davon schon länger und auch hier nichts mehr übrig. Aber das ist nichts Neues. Trotz der Länge von 153 Minuten fehlen einige Details, mir ist hier speziell die namensgebende und fehlende Geschichte des Halbblutprinzen im Gedächtnis geblieben. Es gibt ihn. Aber das ist auch schon alles, was man darüber im Film erfährt. Dafür hat man andere Dinge, aus mir nicht ersichtlichen Gründen, dazuerfunden.<br />
Das Studium des Buches oder zumindest einer qualifizierte Zusammenfassung desselben ist hilfreich.<br />
Generell ist die Luft aus der Sache ein bisschen raus.
</p>
<p style="text-align: justify;">Fünfeinhalb von zehn Horkruxen.</p>
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		<title>Illuminati</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/illuminati/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 14:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder im Original &#8220;Angels and Demons&#8221;. Ein Titel, den ich für deutlich besser gelungen halte, als &#8220;Illuminati&#8221;. Aber das kann man ja nicht dem Film oder dem zugrunde liegenden Buch vorwerfen. Tom Hanks ist wieder Robert Langdon, scheint aber Probleme mit seiner Stimme zu haben. Neuerdings klingt er, als hätte er eine Maulsperre und kriegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="border: 3px solid white; width: 270px; height: 390px;" src="http://www.abload.de/img/illuminati_plakat6dwp.jpg" alt="" width="270" height="390" align="right" /></p>
<p style="text-align: justify;">Oder im Original &#8220;Angels and Demons&#8221;. Ein Titel, den ich für deutlich besser gelungen halte, als &#8220;Illuminati&#8221;. Aber das kann man ja nicht dem Film oder dem zugrunde liegenden Buch vorwerfen.<br />
Tom Hanks ist wieder Robert Langdon, scheint aber Probleme mit seiner Stimme zu haben. Neuerdings klingt er, als hätte er eine Maulsperre und kriegt den Kiefer nicht auseinander. Irgendwie gepresst. Eins der Dinge die bei Filmen so überhaupt gar nicht haben kann, ist ein Wechsel der Synchronstimme ohne Not.<br />
Google sagt, dass der Synchronsprecher der gleiche wie allermeistens ist. Trotzdem klingt die Stimme anders. Nicht besser. Aber auch das sollte man dem Film nicht anlasten. Wohl aber die stellenweise deutliche Abweichung vom Buch. Dinge die im Buch einfach viel besser passen, wie etwa die Tatsache dass Signora Vetra die Adoptivtochter des ermordeten und bestohlenen Physikers und Priesters und nicht &#8216;nur&#8217; eine Forscherkollegin ist.<br />
Oder dass der Tod verbreitende und in Illuminati-Diensten stehende Killer im Film ein gemeiner Söldner mit Laptop und Handy ist. Im Buch darf er noch ein waschechter Assassine sein. Und wo war Maximilian Kohler? Was ist mit&#8230;ach egal. Die Liste (Die ziemlich veränderten Motive des Camerlengo sollen noch erwähnt sein.) ist lang und ihre Existenz schade.<br />
Ansonsten gibt es alles um Spannung zu erzeugen. Keine Zeit, Rätsel, drohender Tod und so weiter.<br />
Die (relativ) langen Haare passen noch immer nicht zu Tom Hanks, zu dem von ihm verkörperten Harvardprofessor auch nicht.<br />
Ansonsten gute Unterhaltung, aber eben auch nicht mehr.
</p>
<p style="text-align: justify;">Sechs von zehn Illuminati-Ambigramme.</p>
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		<title>Sieben Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 20:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aktuelle Film mit Willi Schmidt. Nach dem einigermaßen mysteriösen Trailer gab&#8217;s den Film gestern Abend. Im Citydome in der Innenstadt. Da sind die Sitze viel breiter als im Cinemaxx. Die Gänge auch. Und es gibt Abstellmöglichkeiten für Becher und anderen Kram. Sollte man mal öfter hingehen. Allerdings gibt es Mäuse. Zumindest nach der hysterischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="border: 5px solid white; width: 233px; height:330px;" src="http://img1.abload.de/img/b529x330t56m.jpg" alt="" width="233" height="330" align="right" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der aktuelle Film mit Willi Schmidt. Nach dem einigermaßen mysteriösen Trailer gab&#8217;s den Film gestern Abend. Im <a href="http://citydome.de/">Citydome</a> in der Innenstadt. Da sind die Sitze viel breiter als im Cinemaxx. Die Gänge auch. Und es gibt Abstellmöglichkeiten für Becher und anderen Kram. Sollte man mal öfter hingehen.<br />
Allerdings gibt es Mäuse. Zumindest nach der hysterischen Ansicht einer Dame im Kino. Die nach der (vermeintlichen?) Entdeckung einer Maus mit ihrem Begleiter den Saal fluchtartig verließ. Manche Menschen sind schon komisch.<br />
Egal.<br />
Der Film dramatisierte dann so vor sich hin, sehr ernsthaft und durchaus anspruchsvoll. Während der ganzen 123 Minuten zwei Szenen zum schmunzeln, ansonsten viel gute Unterhaltung. Man erfährt in kurzen Sequenzen immer ein weiteres Stück über die Geschichte und die Gründe, die Ben Thomas zu dem getrieben haben, was er tut. Aus der Werbung weiß man, dass er sieben Leben verändern kann. Nachhaltig. Mehr sei nicht verraten. Selber anschauen! Lohnt sich.<br />
Für die besonders zart Besaiteten: Am Ende ein Taschentuch bereithalten.
</p>
<p style="text-align: justify;">Acht von zehn IRS-Agenten.</p>
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		<title>Buddenbrooks</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 11:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweieinhalb Stunden Film ohne Pause, Altersdurchschnitt im Kino: 50. Ersteres hieß: Einhalten oder hochziehen und ausspucken. Zweiteres: Nicht die typische Klientel die man sonst zu oft bei den gängigen Filmen antrifft. Das war schon mal ein gutes Vorzeichen. Dann ging es los. In Lübeck, vor einer kleinen Weile. Damals wussten die Leute noch wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zweieinhalb Stunden Film ohne Pause, Altersdurchschnitt im Kino: 50.<br />
Ersteres hieß: Einhalten oder hochziehen und ausspucken. Zweiteres: Nicht die typische Klientel die man sonst zu oft bei den gängigen Filmen antrifft. Das war schon mal ein gutes Vorzeichen.<br />
Dann ging es los. In Lübeck, vor einer kleinen Weile. Damals wussten die Leute noch wie man sich kleidet. Und wie man wohnt. Und die Filmausstatter wussten das auch.<br />
Und die Leute im Kino sind immer noch erfreulich ruhig, es wird nicht rumgelabert und mit Popcorn geworfen und so weiter. Herrlich.<br />
Der Film schleppt sich dann stellenweise ein wenig, erst Recht wenn man die Geschichte kennt. Aber das geht schon, denn sooo lang ist es auch nicht.<br />
Leider sind einige Sprünge in der Zeitlinie (die ganze Geschichte spielt über einen Zeitraum von ca. 40 Jahren) für Unkundige nicht so ganz nachzuvollziehen. Außerdem werden viele wichtige Ereignisse in ihren Ursachen nur angedeutet. Intrigen treten erst in ihrem Ergebnis und nicht während der Entstehung und mit den Beteiligten auf. Die Schauspieler altern ziemlich ungleichmäßig, am wenigsten tut das Antonie, dargestellt von Jessica Schwarz. Mit ihr sind die Maskenbildner gnädig. Erst ganz am Ende sieht man ihr die vergangenen Jahre an.
</p>
<p style="text-align: justify;">Aber im Großen und Ganzen ein sehr schöner Film mit tollen historischen Bildern und dem Thema des Niedergangs der Familie und der Firma als aktueller Bezug zum Zeitgeschehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sieben von zehn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Courantmark">Courantmark</a>.</p>
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		<title>Fledermaus</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 18:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend. Der dunkle Ritter. 20:30 Uhr. Vorher war ich mit der Gattin noch auf dem Flugplatzfest in Griesheim. Erster Flugplatz Deutschlands. 100 Jahre und so. Dort kam dann noch eine Person hinzu, mit der ich dann später ins Kino gehen sollte. (Der Name besagter Person ist geheim, dem Autor dieser Zeilen aber bekannt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignright" style="border: 5px solid white; width: 200px; height: 296px;" src="http://www.oktolyt.net/blogpix/the_dark_knight.jpg" alt="" width="200" height="296" align="right" />Gestern Abend. Der dunkle Ritter. 20:30 Uhr.<br />
Vorher war ich mit der Gattin noch auf dem <a href="http://www.100-jahre-august-euler.de/k2augusteuler/1/2/3/index.php?lg=de&amp;cy=de&amp;ar=1">Flugplatzfest in Griesheim</a>. Erster Flugplatz Deutschlands. 100 Jahre und so. Dort kam dann noch eine Person hinzu, mit der ich dann später ins Kino gehen sollte. (Der Name besagter Person ist geheim, dem Autor dieser Zeilen aber bekannt und lautet &#8216;Florian&#8217;.)<br />
Für die Gattin ist der dunkle Ritter nichts. Ebensowenig für die Gefährtin besagter Person. (Die bis auf ein &#8216;h&#8217; den gleichen Namen trägt wie die Gattin. Verschwörung.)<br />
Wie dem auch sei. Wir beschlossen also, um 20:30 Uhr ins Kino zu gehen. Gesagt, tun getan. Auf dem Rückweg vom Flugplatz am Kino vorbei und Karten kaufen. Die Zeit war schon ein wenig fortgeschritten. Bei Reservierungen muss man das dann 30 Minuten vor dem Beginn des Filmes abholen und so&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei. Karten gekauft für 20:30 Uhr. 19:30 Uhr lief der Film schon in einem anderen Saal.<br />
Dann heimgeradelt und geduscht und wieder los. Bevor ich mich erneut auf den Drahtesel schwang, noch schnell einen Blick auf die Kinokarte. Also ob sie noch dabei ist. Ich bin auch so paranoid, mich ständig zu fragen ob ich auch auf den Zentralverriegelungsknopf des Automobilschlüssels gedrückt habe&#8230;<br />
Jedenfalls stand auf der Kinokarte 19:30 Uhr. Und es war ungefähr 20:25 Uhr.<br />
Ehem&#8230;Schreck.<br />
Zum Kino gefahren, dort den Mit-Kinogänger gefragt ob er mal auf seine Karte geschaut habe.<br />
Hatte er nicht und war danach sichtlich irritiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Der gute Mann von Cinemaxx hatte uns Karten für die 19:30 und nicht für die 20:30 Uhr-Vorstellung verkauft. Toll. Die lief seit einer Stunde. Naja, vermutlich seit einer halben. Werbung und so.<br />
Zum Glück hat uns die nette junge Frau am Schalter die Karten umgetauscht. In sogar noch ganz passable Plätze. Aber das nur so am Rande.</p>
<p style="text-align: justify;">Werbung und dann der Film.<br />
Ich bin ja grundsätzlich nicht so der Batman-Fan. Für Kinder mag das ganze Superheldengedönz in Ordnung sein, aber ich bin eh&#8230;27. Und ein Typ der sich da als Fledermaus verkleidet und böse Burschen jagt&#8230;also bitte.<br />
Nur sagte man allenthalben dass dieser Film wohl doch ganz gut sei. Naja. Selber ein Urteil bilden.<br />
Und was soll ich sagen&#8230;nur wenn die Karte mit 7,90 EUR nicht unverschämt teuer gewesen wäre, häte der Abend einen noch besseren Eindruck hinterlassen.<br />
Christian Bale&#8230;naja. Für mich leider ein Unsympath. Kann man nichts machen. Aber Heath Ledger als Joker&#8230;Hossa! Vielleicht wird der jetzt nur so hochgelobt weil er tot ist&#8230;das hat sowas mystisches&#8230;wer weiß. Fakt ist, dass ich das nicht besser gekonnt hätte. Mit meinem echten Wahnsinn. Und der hat das &#8216;nur&#8217; gespielt.
</p>
<p style="text-align: justify;">Neun von zehn explodierende Ölfässer.</p>
<p>Weniger als <a href="http://blog.oktolyt.net/kino/juno/">Juno</a>.</p>
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		<title>Dude</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 10:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[k]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben unsere beiden Birkenfeigen auf den Balkon gestellt und dort zur Sicherung am Geländer vertäut. Auf dass ein hoffentlich bald mal wieder einsetzender Regen die Blätter nachhaltig von dem dort massiv anzutreffenden Staub reinigen möge. Kostenlos und ohne Zeitaufwand für uns. Ich finde ja dass das Wohnzimmer jetzt viel geräumiger wirkt. Weil die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wir haben unsere beiden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birkenfeige">Birkenfeigen</a> auf den Balkon gestellt und dort zur Sicherung am Geländer vertäut. Auf dass ein hoffentlich bald mal wieder einsetzender Regen die Blätter nachhaltig von dem dort massiv anzutreffenden Staub reinigen möge. Kostenlos und ohne Zeitaufwand für uns.<br />
Ich finde ja dass das Wohnzimmer jetzt viel geräumiger wirkt. Weil die beiden Gewächse ausladend sind und jetzt eben fehlen. Ich äußere das auch. Und dass die gerne da draußen bleiben können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gattin:</strong> Aber die haben das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht!<br />
<strong>Ich </strong>(spontan und ohne weiter nachzudenken)<strong>:</strong> Nein, <em>das</em> macht der Teppich.</p>
<p>Woran merkt man, dass man einen Film zu oft gesehen hat?</p>
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		<title>Hancock</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 09:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Will Smith als saufender, obdachloser Superheld. Der mit seinen super-duper-Superkräften mehr zerstört als alles andere. Schon mal eine nette Idee. Kein Kostüm mit Maske und Strumpfhose (jedenfalls erstmal nicht). Kein geheimes Geheimversteck aus dem der strahlende Ritter loszieht, um den Armen und den Schwachen beizustehen. Dafür eine Parkbank und Schnaps. Und Bartstoppeln. Und ein idealistischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img style="border: 5px solid white; width: 200px; height: 283px;" src="http://www.oktolyt.net/blogpix/Hancock.jpg" alt="" width="114" height="161" align="right" />Will Smith als saufender, obdachloser Superheld. Der mit seinen super-duper-Superkräften mehr zerstört als alles andere. Schon mal eine nette Idee. Kein Kostüm mit Maske und Strumpfhose (jedenfalls erstmal nicht). Kein geheimes Geheimversteck aus dem der strahlende Ritter loszieht, um den Armen und den Schwachen beizustehen.<br />
Dafür eine Parkbank und Schnaps. Und Bartstoppeln.<br />
Und ein idealistischer PR-Berater der zwanghaft an das Gute im Menschen (und im Superhelden) glaubt und die Welt verändern will.<br />
Außerdem Charlize, ein wenig Situationskomik und eine doch relativ interessante Entwicklung der Geschichte mit allerdings irgendwann recht vorhersehbarem Ende.
</p>
<p style="text-align: justify;">Will Smith muss man nicht unbedingt mögen (<a href="http://www.oktolyt.net/blogpix/charlize.jpg">sie</a> allerdings schon <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/(y).png' alt='(y)' class='wp-smiley' /> ), um sich von dem Film ziemlich kurzweilig unterhalten zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Sechseinhalb von zehn Schnapsflaschen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der alte Mann und der Glaskopf</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/der-alte-mann-und-der-glaskopf/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 08:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[Indiana Jones]]></category>

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		<description><![CDATA[Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Das jüngste Werk mit Opa Ford, der im Juli mithin 66 Jahre alt wird. Sean Connery (78) wollte nicht noch einmal Henry Jones sr. spielen. Dafür findet man Karen Allen als Marion Williams wieder, die schon im ersten Film bei der Suche nach der Bundeslade dabei war. Neu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Das jüngste Werk mit Opa Ford, der im Juli mithin 66 Jahre alt wird. Sean Connery (78) wollte nicht noch einmal Henry Jones sr. spielen. Dafür findet man Karen Allen als Marion Williams wieder, die schon im ersten Film bei der Suche nach der Bundeslade dabei war.<br />
Neu ist ein irgendwie schmieriger James Dean-Verschnitt (mir persönlich hier eher unsympathisch: Shia LaBeouf) als Sohn von Marion Williams, und Cate Blanchett als böse rrrrrrussische Agentin.<br />
Womit man auch schon beim Thema ist. 1957, kalter Krieg, Kommunistenjagd, McCarthy-Ära. Auch Professor Jones wird nach einem Vorfall auf Area51 verdächtigt ein Kommunist zu sein und muss seinen Lehrstuhl aufgeben.<br />
Und dann geht es los mit dem, womit es auch in den vorherigen drei Filmen der Reihe irgendwann immer los ging. Schatzsuche. Im Dschungel, auf Flüssen, in Flugzeugen, auf Booten, in Autos…was immer es auch braucht, um den Russen in die Kristallschädelsuppe zu spucken. Dass das am Ende klappt ist wohl kein Geheimnis. Nach zwei Stunden ist klar, dass das ein echter Indiana-Jones-Film ist. Mit alles was dazu gehört. Trotzdem gibt es allerhand Ungereimtheiten (aber das haben Filme ja so an sich) und etliche Stellen an denen man ein gutes Stück über das Ziel hinausgeschossen ist. Aber man soll ja nicht päpstlicher sein als der Papst, außerdem gibt es explizit aufgrund Harrison Fords Alters etliche durchaus unterhaltende (selbst)ironische und erheiternde Szenen. Außerdem ist das immerhin ein Indiana-Jones-Film, also acht von zehn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kristallsch%C3%A4del#Bekannte_Kristallsch.C3.A4del">Kristallschädeln aus Idar-Oberstein</a>. Basta.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Rote Baron</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/der-rote-baron/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 20:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Baron]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Der war gar nicht rot. Nur sein Flugzeug. Und ein Baron war er auch nicht. Sondern ein &#8216;Freiherr von&#8217;. Da hat man dann den &#8216;Baron&#8217; draus gemacht. So lautet die Legende. Wie bei diesem Thema überhaupt eine Menge Legende enthalten ist. Diese ganze Riterlichkeitskiste bei den ersten echten und andauernden Luftkämpfen in der Militär- wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Der war gar nicht rot. Nur sein Flugzeug. Und ein Baron war er auch nicht. Sondern ein &#8216;Freiherr von&#8217;. Da hat man dann den &#8216;Baron&#8217; draus gemacht. So lautet die Legende.<br />
Wie bei diesem Thema überhaupt eine Menge Legende enthalten ist.<br />
Diese ganze Riterlichkeitskiste bei den ersten echten und andauernden Luftkämpfen in der Militär- wie auch der Fluggeschichte.<br />
Und dann spielt auch noch Til Schweiger mit. Oft genug keine gute Voraussetzung für einen <a href="http://www.imdb.com/title/tt0365675/">Film</a>.<br />
Sei es drum. Mich hat der ganze historische Aspekt deutlich mehr interessiert.<br />
Wie auch schon den <a href="http://blog.oktolyt.net/kino/keinohrhasen/">Boulevardfotografen</a>, konnte ich Schweighöfer den Manfred Freiherr von Richthofen nicht so ganz und gar abnehmen.<br />
Jaha! Im gleichen Jahr und in der gleichen Stadt wie ich geboren zu sein, bringt keinen Bonus! Ha! (Und viel mehr Geld zu bekommen/zu haben erst Recht nicht. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/usad.gif' alt=':usad:' class='wp-smiley' />  )<br />
Wobei es ja durchaus sein kann, dass der Freiherr ein entsprechendes Auftreten an den Tag legte. Der war ja zum Zeitpunkt seines Todes tatsächlich grad erst 26 Jahre alt, und damit ein Jahr jünger als der ihn jetzt darstellende Barde.<br />
Sei es drum.<br />
Sehr interessant fand ich allerdings noch Maxim Mehmet als jüdischen Piloten, der im Film wie die meisten der namentlich bekannten Piloten den Tod fand. War er uns doch erst vor <a href="http://blog.oktolyt.net/kino/der-mensch-ist-kein-beilagenesser/">Kurzem</a> in der tragischen Figur des Heinz Strunk im Kino begegnet.<br />
Ansonsten zeichnete sich der Film durch große und irgendwie unverhoffte Sprünge in der Zeit und in der Handlung aus. Plötzlich ist viel Zeit vergangen und man merkt es nur langsam, wenn überhaupt. Das hat mich immer wieder sehr irritiert.<br />
Weniger irritiert hat Lena Headey, die als Krankenschwester und Gespielin Richthofens eine sehr gute Figur machte, und vor allem deutlich erwachsener wirkte. Kein Kunststück, ist sie doch mithin acht Jahre älter als Schweighöfer.<br />
Wirklich sehr schön (im Sinne des Filmgenusses) waren die relativ kurzen Szenen in denen der Krieg gezeigt wurde. Schützengräben, Soldaten (lebend, tot, dazwischen), Bomber die über Schlachtfeldern eh ja&#8230;eben Bomben abwerfen.
</p>
<p align="justify">Alles in Allem explizit für letztere Abschnitte durchaus sehenswert, die Geschichte des roten Barons als solchen schien mir doch ein wenig zu sehr dramatisch überzeichnet. Naja.</p>
<p align="justify">Sechseinhalb von zehn roten Fokker-Dreideckern</p>
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		<item>
		<title>Bist du wirklich ein Lama?</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/bist-du-wirklich-ein-lama/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 07:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[Lama]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kommen aus dem Kino zurück, ich blättere im Aufzug nochmal die Filmwerbezeitung die man kostenlos mitnehmen kann, durch. Ziemlich weit hinten (wohl eher im Bereich &#8216;Programmkino&#8217;) findet sich die Filmankündigung &#8217;10 Fragen an den Dalai Lama&#8217;. Ich lese der Gattin den Titel vor und setze hinzu: &#8220;Eine Frage wüsste ich schon.&#8221;. Und gleichzeitig nennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Wir kommen aus dem Kino zurück, ich blättere im Aufzug nochmal die Filmwerbezeitung die man kostenlos mitnehmen kann, durch.<br />
Ziemlich weit hinten (wohl eher im Bereich &#8216;Programmkino&#8217;) findet sich die Filmankündigung &#8217;10 Fragen an den Dalai Lama&#8217;.<br />
Ich lese der Gattin den Titel vor und setze hinzu: &#8220;Eine Frage wüsste ich schon.&#8221;.
</p>
<p align="justify">Und gleichzeitig nennen wir beide diese Frage.</p>
<p align="justify"><a href="http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/der-dalai-lama/">Zwei Dumme, ein Gedanke.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Mensch ist kein Beilagenesser</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/der-mensch-ist-kein-beilagenesser/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[Akne]]></category>
		<category><![CDATA[Strunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Fleisch ist mein Gemüse. Der Film. Wir waren im Kino fast alleine. Also ich und die Gattin. Kurz vor Beginn fanden sich noch zwei weitere Pärchen ein, so dass lediglich sechs der insgesamt ca. 60 Plätze des eher kleinen Kinos besetzt waren. Naja. Aber verständlich. Wer das dem Film zugrunde liegende Buch, respektive das Hörbuch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.kino.de/kinofilm/fleisch-ist-mein-gemuese/100001.html">Fleisch ist mein Gemüse. Der Film.</a><br />
Wir waren im Kino fast alleine. Also ich und die Gattin. Kurz vor Beginn fanden sich noch zwei weitere Pärchen ein, so dass lediglich sechs der insgesamt ca. 60 Plätze des eher kleinen Kinos besetzt waren. Naja.<br />
Aber verständlich. Wer das dem Film zugrunde liegende Buch, respektive das Hörbuch, nicht kennt, wird kaum etwas mit dem Film anfangen können. Schon der zugegebenermaßen eher sonderbare Titel schreckt eher ab. Aber das hat Programmkino meistens so an sich.<br />
Interessierten sei auf jeden Fall der vorherige Konsum des Buches, noch besser aber der Konsum des Hörbuches empfohlen. Ansonsten sieht es wirklich sehr schlecht aus, mit dem Film. Alternativ könnten Erfahrungen als Mitglied einer Tanzmusikband oder als Opfer von <a href="http://www.medizinfo.de/hautundhaar/akne/acneconglobata.htm">acne conglobata</a> beim Verständnis helfen.<br />
Der Film hält sich, so kurz er auch ist, in dem was er zeigt über lange Strecken wörtlich an die Vorlage, so dass etliche der wildesten Dialoge und Aussprüche genossen werden können. Der Protagonist agiert erwartet tragisch-komisch, und die ganzen 101 Minuten lang schafft der Film es (wie auch Buch und Hörbuch), permanent auf einer Linie zwischen beiden Zuständen entlang zu torkeln. Mal ein wenig mehr Tragik, mal ein wenig mehr Komik.<br />
Insgesamt wie gesagt, für mit der Materie Vertraute, 1a-Unterhaltung. Wenn auch leider etwas kurz.
</p>
<p align="justify">Sieben von zehn entzündeten Aknegeschwüren. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/(y).png' alt='(y)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgedreht</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/abgedreht/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/abgedreht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 11:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[VHS]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oktolyt.net/kino/abgedreht/</guid>
		<description><![CDATA[Trottel Jerry magnetisiert sich bei einem Anschlag (wie das gehen soll, sei mal dahingestellt) und löscht bald darauf sämtliche Videos in der Videothek in der sein Freund arbeitet. Das kommt davon, wenn man mit einem Küchensieb auf dem Kopf rumläuft und glaubt, dass die Regierung (im Form des FBI) die Menschen mittels eines Kraftwerkes kontrolliert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Trottel Jerry magnetisiert sich bei einem Anschlag (wie das gehen soll, sei mal dahingestellt) und löscht bald darauf sämtliche Videos in der Videothek in der sein Freund arbeitet.<br />
Das kommt davon, wenn man mit einem Küchensieb auf dem Kopf rumläuft und glaubt, dass die Regierung (im Form des FBI) die Menschen mittels eines Kraftwerkes kontrolliert.<br />
Dann wollen aber die Leute Filme ausleihen und so kommt man zu der Idee, die Blockbuster einfach selber nachzudrehen. Ein Film dauert 20 Minuten und ist damit ebenso kurz wie gruselig. Komischerweise finden die Leute das gut und wollen mehr Filme.</p>
<p align="justify">Bis hierhin weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Dann kommt der interessante Teil. Es müssen immer mehr Filme gedreht werden. Weil die Leute eben immer mehr der &#8216;geschwedeten&#8217; Filme sehen wollen.<br />
Sowas passiert natürlich nur im Film, im wahren Leben wären die beiden Produzenten längst mit einem nassen Handtuch aus dem Laden geprügelt worden.<br />
Aber im Film kommen jetzt allerhand derartig skurrile Effekte, Kostüme und Handlungen dass es eine Art hat.<br />
Leider sieht man davon viel zu wenig &#8211; es hätte ruhig noch der eine oder andere Film &#8216;gedreht&#8217; werden können.
</p>
<p align="justify">Aber irgendwann kommen die Anwälte der Filmindustrie als Spielverderber und beenden das wilde Treiben. (Anwältin Sigourney Weaver hätte ja in dem einen oder anderen Film mitspielen können. Was mit Außerirdischen vielleicht&#8230;)</p>
<p align="justify">Und so wird dann noch ein einziger Film gedreht (ein neuer, ohne Copyright) und der Film geht seinem Ende zu. Das dann irgendwie halboffen bleibt, wobei man wohl weiß wie es ausgeht. Trotzdem komisch.</p>
<p align="justify">Für den Kinotag mit seinen verminderten Preisen in Ordnung, umgehauen hat mich der Film allerdings nicht.</p>
<p align="justify">Fünf von zehn ausgeleierten VHS-Bändern.</p>
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		<title>Juno</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 21:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Juno allenthalben über den grünen Klee gelobt (und beoscart) wurde, haben wir uns den Film mal zugeführt. Die Story sollte dem geneigten Publikum bekannt sein. Wenn nicht: Juno, 16 Jahre alt, wird ungewollt schwanger und sucht Adoptiveltern für das Baby. Die werden auch gefunden. Wie das Leben aber so ist, gibt es dann immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Nachdem <a href="http://www.imdb.com/title/tt0467406/">Juno</a> allenthalben über den grünen Klee gelobt (und be<em>oscar</em>t) wurde, haben wir uns den Film mal zugeführt.<br />
Die Story sollte dem geneigten Publikum bekannt sein. Wenn nicht: Juno, 16 Jahre alt, wird ungewollt schwanger und sucht Adoptiveltern für das Baby. Die werden auch gefunden. Wie das Leben aber so ist, gibt es dann immer noch irgendwelche unvorhergesehenen Kapriolen.</p>
<p align="justify">Und eh&#8230;ich sage ja eher ungern das was alle (oder zumindest eine große Mehrheit) sagen, aber: Hossa!<br />
Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr dermaßen das Gefühl gehabt, für das Kinogeld so viel guten Film bekommen zu haben.<br />
Alleine die zynisch-sarkastisch-pragmatische Art der durch Ellen Page dargestellten Juno&#8230;herrlich.</p>
<p>Und Aussprüche wie:</p>
<blockquote><p> &#8220;In my opinion, the best thing you can do is find a person who loves you for exactly what you are. Good mood, bad mood, ugly, pretty, handsome, what have you, the right person will still think the sun shines out your ass. That&#8217;s the kind of person that&#8217;s worth sticking with.&#8221;<em> (Mac MacGuff)</em></p></blockquote>
<p align="justify"> oder</p>
<blockquote><p> &#8220;Well, honey, doctors are sadists who like to play God and watch lesser people scream&#8230;&#8221; <em>(Brenda MacGuff)</em></p></blockquote>
<p align="justify"> oder</p>
<blockquote><p> &#8220;My dad had this weird obsession with Roman or Greek mythology or something and he decided to name me after Zeus&#8217; wife. [...] Yeah and I mean Zeus had tons of lays but I&#8217;m pretty sure Juno was his only wife. And apparently she was supposed to be super beautiful but really mean, like Diana Ross.&#8221; <em>(Juno MacGuff)</em></p></blockquote>
<p align="justify">Neuneinhalb von zehn ungewollten Teenagerschwangerschaften.</p>
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		<title>P.S. Ich liebe dich.</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 22:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[300]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann doch noch. Dienstag. Kinotag. Der Film läuft ja nun schon ein paar Tage, entsprechend (und weil es unter der Woche war) wenig gefüllt war das Kino. Die Spiegel-Werbung nach der BLÖDBild-Werbung war sehr intell&#8230;intelik&#8230;gut platziert. Kannte ich noch gar nicht. &#160; Und dann ging der Film los und Leonidas lief hinter einer Frau her. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Dann <a href="http://blog.oktolyt.net/kino/nun-wer-soll-dein-herzblatt-sein/">doch noch</a>.<br />
Dienstag. Kinotag.<br />
Der Film läuft ja nun schon ein paar Tage, entsprechend (und weil es unter der Woche war) wenig gefüllt war das Kino. Die Spiegel-Werbung nach der <strike>BLÖD</strike>Bild-Werbung war sehr <strike>intell</strike>&#8230;<strike>intelik</strike>&#8230;gut platziert. Kannte ich noch gar nicht.
</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Und dann ging der Film los und <a href="http://imdb.com/name/nm0124930/">Leonidas</a> lief hinter einer Frau her. Merkwürdig. So ganz ohne Speer, Schild und Schwert. Dafür aber mit einem Anzug und ohne Bart.<br />
Ach so. Anderer Film. Trotzdem musste ich ständig an 300 denken, wenn Gerry erschien. Das war nicht ganz so oft der Fall, denn die meiste Zeit der 12x Minuten ist er bekanntlich tot.<br />
Trotzdem fand ich es sehr irritierend.<br />
Dass Hillary Swank eine sehr wie soll man sagen&#8230;anstrengende Synchronstimme hat, wusste ich vorher. Keine Überraschung.<br />
Ansonsten lief der Film da so vor sich hin, sehr unterhaltsam, teilweise sehr lustig, teilweise sehr traurig. Letzteres aus Sicht der Gattin, die die eine und andere Träne vergossen hat. (Wie auch die Dame die auf meiner anderen Seite saß. &#8211; Keine Missverständnisse: Ich kannte die nicht und sie war auch mit einem männlichen Begleiter da.)
</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Sieben von zehn Karaokebars.</p>
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