THE HOFF IS BACK

Monday, January 03rd, 2011 | Author:

Manche Dinge sind dort, wohin sie verschwunden sind, ganz gut aufgehoben. Und sollten nicht zurückkommen.

Schlimm genug, dass Hasselhoff den (DDR/BRD-)deutschen emotionalen Notstand anno ’89 schamlos für die Platzierung seines dumpfen Jubeltitels “Looking for freedom” ausnutzte – wenn man dem Mann hierzulande weiter eine Bühne gibt, werden wir in der Welt weiterhin als die Deppen dastehen, die denken, dass er wirklich singen könnte.

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alt

Tuesday, October 26th, 2010 | Author:

Bei hr1, dem Sender der Wahl, läuft seit einiger Zeit eine Aktion bei der die Hörer anrufen können/sollen um zu sagen warum sie hr1 hören.
Wegen der Musik, wegen den Nachrichten, wegen den Beiträgen, weswegen auch immer.

Das wird dann ab und zu zwischen den Musiktiteln eingespielt.

Letztens sagte dort ein Mann dass er hr1 höre, weil die Musik seinen 41 Jahren entsprechen würde.

Danke.

;(

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Quando, quando, quando

Wednesday, September 15th, 2010 | Author:

Hat letztens einer in der Firma auf dem Flur gesummt. Jetzt krieg ich’s nicht mehr aus dem Kopp.
Vielen Dank auch. :usad:

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Sommerdepression

Tuesday, August 17th, 2010 | Author:

Und dann schweift der Blick weg vom Bildschirm, aus dem vom Regen betrommelten und tropfnassen Bürofenster. Die Welt da draußen ist kalt, nass und grau. Und die Gedanken wandern…zu einer Dachterrasse unter blauem Himmel…einem Mojito…alte Männer spielen neben der Bar ‘Guantanamera’ und ‘Comandante Che Guevara’…ringsum die löchrigen Dächer der morbide-faszinierenden, bröckelnden Altstadt von Havanna…ach… ;(

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Fortuna

Monday, June 15th, 2009 | Author:

Sehr geehrter ECHO-Leser,
herzlichen Glückwunsch!

Sie haben zwei Karten für das Konzert mit Katie Melua und Roger Hodgson am 17.Juli im Mainzer Volkspark gewonnen.

Diese werden lt. Absprache mit Herrn ****** ******** von ******* ************* (********) an der Abendkasse für Sie bereitgehalten.

Wir raten Ihnen, einen Ausdruck dieser Mitteilung mit an die Abendkasse zu nehmen
und wünschen Ihnen einen angenehmen und eindrucksvollen Konzertabend.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. ******* *******
Redaktion ROCK UND POP
im Ressort Kultur und Gesellschaft

Ein blindes Huhn tritt auch mal ins Fettnäpfchen oder so… :usweet:

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Schlossgrabenfest

Saturday, May 30th, 2009 | Author:

Die diesjährige Ausgabe.
Zu sagen, ich wäre wegen der Musik (oder was eine Menge Leute – Interpreten eingeschlossen – dafür halten) hingegangen, wäre gelogen. Nachdem die lokale Tageszeitung am Vortag mit einem großen (und bebilderten ;( ) Artikel darüber berichtet hatte, dass ein gewisser Daniel Küblböck auf dem SGF rumlaufen und irgendwelche Newcomer-Bands bewerten würde, also da war ja jegliches verbleibende kulturelle Interesse stiften gegangen.
Blieb der Tatbestand der sozialen Interaktion mit Freunden und die Zuführung von ernährungsphysiologisch höchst bedenklichen Lebensmitteln.
Gesagt, tun getan.
Wir waren gegen acht auf dem Luisenplatz. Die wenigen Schritte zum Schloss und damit zum Festgelände ließen schon nicht Gutes erahnen. Es war wie immer vor allem eines, nämlich voll. Einige Leute waren sicher auch schon voll…
Auf der Suche nach wurstartigen Fleischbrätprodukten wurden wir von der Menge die sich einem gigantischen Wurme gleich durch die engen Gassen drängte stetig vorwärts geschoben und dabei von allen Seiten mit Nachdruck beschallt. Meine Abneigung gegen derartige Menschenmengen in ähnlicher Platznot sowie besagtem Lärm wurde ein ums andere Mal bestätigt. Schließlich hatten wir Essbares gefunden und weiter ging’s zur nächsten Lärmquelle. Und irgendwann mit einem Crêpe eine Runde durch den Herrngarten der praktischerweise gleich nebenan liegt. Dort waren dann auch schon etliche Herren (und auch Damen) am vorglühen da die Einlasskontrolle beim Fest keine mitgebrachten Getränke zuließ.
Wie auch das Gelände um das Schloss wird die Stadtreinigung da später viel Freude haben. Wie jedes Jahr. Und wie auch beim Heinerfest.
Zurück auf dem Gelände war das Gedränge stellenweise noch dichter geworden. Immer weider sehr schön: Leute die in der größten Schieberei mit ihren verdammten Kippen da rumfuchteln müssen. Brandlöcher und Asche im Ohr ahoi.
Dann ins Waben. Es zeichnete sich durch ausgesucht lange Zeiträume zwischen Bestellung und Lieferung der Getränke aus. Die Leute hinter der Theke hatten aber auch eine Arschruhe, mein Gott.
Laut war’s natürlich auch. Die Damen schrieen sich an, ich beschränkte mich darauf, den regen Publikumsverkehr zu beobachten. Und das war nicht schön. Man wähnte sich teilweise in einer aufgegebenen Geisterbahn. Was heutzutage in den Augen mancher Leute als cool gilt ,geht auf keine Kuhhaut. Irgendwann setzte sich eine Gruppe aus fünf deutlich Minderjährigen an den Nebentisch. Ihr mangelndes Alter glichen sie durch allerhand fiese Visagen und ähnlich gelagerte Kleidung aus. Einer von ihnen bestellte eine Cola, der Serviceknecht kassierte sofort ab. Bei uns erst später.
Kurz nach null Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Zu Fuß. Weit war’s nicht, und die Aussicht mit Dutzenden Besoffenen und anderweitig Gestörten in einem Bus unterwegs zu sein (der H-Bus ist aufgrund seines Ziels in der Heimstättensiedlung immer gut gefüllt), hatte nichts Verlockendes.
Zuhause war die Geräuschkulisse wie bei allen Festivitäten in der Innenstadt gut zu vernehmen, hinderte mich allerdings nicht am einschlafen.

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Eloise

Thursday, September 18th, 2008 | Author:

Wenn mir mal jemand erklären könnte, warum ich mir momentan ständig ‘Eloise’ von Barry Ryan anhöre, wäre ich sehr dankbar. Letztens im Radio mal wieder gehört, bei iTunes erworben und jetzt läuft das ständig auf dem iPod  bzw. in iTunes.

Wenn man sich den Typ mal anschaut…uhm…(Okay, das war ’68, aber trotzdem.)

;(

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Schlossgrabenfest

Tuesday, June 03rd, 2008 | Author:

Das war das Schlossgrabenfest.
Bisschen laut. Für meine Ohren. Ein bisschen sehr laut.
‘Musik’ ist auch ein sehr dehnbarer Begriff.

Und wir sind jetzt um einen dickwandigen Plastikbecher für zwei Euro reicher.

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Die unerträgliche Infantilität des Seins

Tuesday, October 16th, 2007 | Author:

Bunt düdelnde, polyphone Klingeltöne zu verwenden ist schon bezeichnend. Am besten den neuesten Charthit oder ein Werbejingle (böses Wort). Und es dann immer extra lange klingeln lassen damit auch jeder Anwesende in Hörweite mitbekommt, wes Geistes Kind der Angerufene ist – das ist dann noch bezeichnender.

Aber als Erwachsener deutlich Volljähriger ausgrechnet die Titelmelodie der ‘Sendung mit der Maus’ als Klingelton zu erwählen – UND es extra lange klingeln zu lassen…was soll man da noch sagen?

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Ohrwurm

Thursday, August 30th, 2007 | Author:

Himmelarschundzwirn, was tut man bloß wenn einem ständig Lieder im Kopf rumspuken, die man eigentlich gar nicht mag?
Das passiert mir in der letzten Zeit ständig. ;(
Aktuell: ‘Wise Guys – Jetzt ist Sommer’ :uklatsch:

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