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	<title>nutzlose gedanken</title>
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		<title>Murmeltiertag</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aldi, Kasse.
Vor mir hat eine Frau ein paar Bananen und zwei Packungen tiefgefrorene Hähnchenschenkel (oder ähnlichen Quatsch) auf dem Band. Diese beiden Packungen liegen aufeinander. Also eine auf der anderen. Sie kommen, wie gesagt, aus dem ewigen Eis, allerhand Feuchtigkeit die sich bis dato in der Luft vergnügt hat, sammelt sich an der kalten Pappe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aldi, Kasse.<br />
Vor mir hat eine Frau ein paar Bananen und zwei Packungen tiefgefrorene Hähnchenschenkel (oder ähnlichen Quatsch) auf dem Band. Diese beiden Packungen liegen aufeinander. Also eine auf der anderen. Sie kommen, wie gesagt, aus dem ewigen Eis, allerhand Feuchtigkeit die sich bis dato in der Luft vergnügt hat, sammelt sich an der kalten Pappe. Die wird dadurch ein wenig rutschig.<br />
Das Band läuft ruckartig an, die obere der beiden Packungen kriegt das nicht auf die Reihe und rutscht nach hinten auf den Warentrenner, der dicht dran liegt.<br />
Die Frau legt die Packung wieder auf die andere.<br />
Kurz darauf läuft das Band erneut an, die obere Packung rutscht wieder runter.<br />
Die Frau legt die Packung wieder auf die andere.<br />
Kurz darauf läuft das Band&#8230;</p>
<p>Vier Mal.<br />
Sie hat das vier Mal gemacht.<br />
Das Schauspiel wurde beendet, weil die Kassiererin das Zeug an sich nahm und scannte.</p>
<p>Nach dem zweiten Mal hätte <em>ich</em> die Sachen neben- oder hintereinander gelegt. Spätestens.<br />
Aber wer bin ich schon&#8230;</p>
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		<title>Benzin ist zu billig</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu keinem anderen Ergebnis muss man kommen, betrachtet man das Gebaren der überwiegenden Mehrheit der Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen.
Daß sich die Fahrer von Firmenwagen jeglicher Art einen feuchten Kehrricht um ihren Verbrauch kümmern, ist nicht verwunderlich und möglicherweise sogar verständlich. Menschen sind eben auch nur Menschen. Und das Geld anderer auszugeben, ist einfach.
Um so verwunderlicher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu keinem anderen Ergebnis muss man kommen, betrachtet man das Gebaren der überwiegenden Mehrheit der Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen.<br />
Daß sich die Fahrer von Firmenwagen jeglicher Art einen feuchten Kehrricht um ihren Verbrauch kümmern, ist nicht verwunderlich und möglicherweise sogar verständlich. Menschen sind eben auch nur Menschen. Und das Geld anderer auszugeben, ist einfach.<br />
Um so verwunderlicher, wenn es deutlich erkennbar private Fahrzeuge sind. Die höchstwahrscheinlich aus der eigenen Tasche versogt werden müssen. Da wird auf den hundert Metern bis zur roten Ampel mit Vollgas beschleunigt, dass es eine Art hat. Um dort dann mit Nachdruck zu bremsen.<br />
Halsbrecherisch und mit röhrendem Motor wird kurz vor dem Ortseingang (vor dem ich dann langsam schon den Fuß vom Gas nehme) überholt um dann nach zweihundert Metern in die heimische Einfahrt einzubiegen.<br />
Abends am Stammtisch geht&#8217;s dann hoch her, über die Benzinpreise. Darüber, dass der Verbrauch des eigenen Gefährts künstlich hochgehalten wird, denkt niemand nach.</p>
<p>Das mit dem Nachdenken steht aber allgemein nicht besonder hoch im Kurs, in diesen Tagen. Warum sollte es hier eine Ausnahme geben.</p>
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		<title>Homofürst</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/essenmarken/homofurst/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 18:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[19:03:22 darph: Irgendein Homofürst hat meine Bohnen aufgegessen.
(Via Jabber.)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><strong>19:03:22 <a href="http://www.darph.net">darph</a>:</strong> Irgendein Homofürst hat meine Bohnen aufgegessen.</p>
<p>(Via Jabber.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>bärtig</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer mit Bartstoppeln haben Besseres zu tun, als sich jeden Tag zu rasieren. In ihrem Leben ist kein Platz für Nebensächlichkeiten.
  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Männer mit Bartstoppeln haben Besseres zu tun, als sich jeden Tag zu rasieren. In ihrem Leben ist kein Platz für Nebensächlichkeiten.</p></blockquote>
<p> <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/(y).png' alt='(y)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Desperados</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/desperados/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat hierzulande einen schweren Stand, hält man sich an die geltenden Verkehrsregeln.  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hat hierzulande einen schweren Stand, hält man sich an die geltenden Verkehrsregeln. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dark Dinner</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/essenmarken/dark-dinner/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[essenmarken]]></category>

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		<description><![CDATA[Gäste.
Xynthia.
Neun Stunden kein Strom.
Kein Licht.
Keine Heizung.
Kein Herd/Ofen.
Kerzen.
Ein Gaskocher im Keller.
  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gäste.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orkan_Xynthia">Xynthia.</a><br />
Neun Stunden kein Strom.<br />
Kein Licht.<br />
Keine Heizung.<br />
Kein Herd/Ofen.</p>
<p>Kerzen.<br />
Ein Gaskocher im Keller.</p>
<p> <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>StVO § 1  Abs. 1, &#8220;Vorsicht und gegenseitige Rücksicht&#8221;</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/stvo-%c2%a7-1-abs-1-vorsicht-und-gegenseitige-rucksicht/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/stvo-%c2%a7-1-abs-1-vorsicht-und-gegenseitige-rucksicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Xynthia hat auch im nördlichen Odenwald diverse Bäume geknickt. So viele, dass die Feuerwehr nicht alle Straßen gleichzeitig freimachen konnte. Verständlich.
So blieb auch die Straße zwischen Ernsthofen und Hoxhohl (sic!) unpassierbar und ward abgesperrt.
Eine Straße, die ich nach dem morgendlichen Abliefern der Gattin an ihrer Grundschule regelmäßig befahre. Heute nicht. Kein Problem, direkt vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Xynthia hat auch im nördlichen Odenwald diverse Bäume geknickt. So viele, dass die Feuerwehr nicht alle Straßen gleichzeitig freimachen konnte. Verständlich.<br />
So blieb auch die <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&#038;source=s_d&#038;saddr=Modautal-Ernsthofen&#038;daddr=Modautal-Hoxhohl&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;mra=ls&#038;sll=49.760698,8.734174&#038;sspn=0.017521,0.033216&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Straße zwischen Ernsthofen und Hoxhohl</a> (sic!) unpassierbar und ward abgesperrt.<br />
Eine Straße, die ich nach dem morgendlichen Abliefern der Gattin an ihrer Grundschule regelmäßig befahre. Heute nicht. Kein Problem, direkt vor der Ansperrung ging&#8217;s links zu einer Zusammenrottung von Häusern rein. Noch asphaltiert. Da würden sicherlich irgendwelche wilden Feld- und Waldwege weiterführen. Wenn man sich nur weit genug von der durch das Navigationsgerät befohlenen Strecke entfernt, hört jenes auf, eine Umkehr zur eigentlich geplanten Strecke zu fordern und sucht einen anderen Weg.<br />
Tat es dann nach einer kleinen Weile auch hier.<br />
Ein Weg der dann über <del datetime="2010-03-01T09:52:33+00:00">sieben</del> Berge, <del datetime="2010-03-01T09:52:33+00:00">vorbei an sieben Zwergen</del> und über einspurige Straßen führte.<br />
Anfangs noch asphaltiert, später nur noch nass und schlammig. So sieht das Auto jetzt auch aus.<br />
Jedenfalls kam ich da so an eine Stelle an der rechts von mir ein kleiner Graben in Tateinheit mit einem Gebüsch neben der Straße dahintrottete. Links sah es grundsätzlich nicht anders aus, allerdings zweigte dort grad ein Weg ab, so daß sich die Fahrbahn temporär verbreiterte. Links, wohlgemerkt. Nicht auf meiner Seite.<br />
Und von vorne kam eine Dame in einem Golf. Ich hielt an, auf daß sie Platz hätte, weit genug in besagte Nische auf ihrer Seite zu fahren und mich passieren zu lassen. Theoretisch ganz einfach und völlig logisch.<br />
Sie fuhr dann so weit nach rechts, dass sich unsere Autos halbversetzt gegenüber standen, und glotze mich an.<br />
Ich deutete mit einer freundlichen Handbewegung an, was sie zu tun hätte.<br />
Sie schüttelte den Kopf.<br />
Hinter mir lagen hunderte Meter unbedingt einspuriger Straße. Es gab keine Alternative.<br />
Ich fragte mich kurz, ob meine Analyse der Situation einen Fehler aufwies, doch die Sache war klar. Ich hatte keine Möglichkeit auszuweichen, sie schon.<br />
Ich lehnte mich zurück. Das Gesicht meiner Kontrahentin nahm einen grimmigen Zug an. Es sagte sowas wie &#8220;WENN ICH DICH MAL OHNE AUTO ERWISCHE, FAHR ICH DICH TOT DU ARSCH!&#8221;.<br />
Rückwärtsgang. Sie hätte 2, vielleicht 3 Meter zurückstoßen müssen, fuhr aber mindestens das fünffache zurück um sich dann in Schrittgeschwindigkeit in die Nische zu tasten. Und zwar keinen Millimeter zu weit. Ich kam soeben knapp vorbei.</p>
<p>Was geht in solchen Leuten vor? Oder: Ob?</p>
<p>In der Folge begegneten mir dann weitere Fahrzeuge (Mit Fahrern und Fahrerinnen &#8211; es geht hier nicht darum, dass &#8216;Frauen nicht fahren können&#8217; <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' />  ) die diese &#8216;Umleitung&#8217; in der Gegenrichtung befuhren. Je nach Situation habe ich Platz gemacht oder mir wurde Platz gemacht. Alles wunderbar.</p>
<p>Mit den großen Problemen wird man fertig. Es sind die vielen kleinen Dinge, die zermürben. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sitzfleisch</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/k/sitzfleisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[k]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gattin unterichtet vier Klassen an einer Grundschule. Und vermerkt für jede Stunde Leistungen und/oder Verhalten eines jeden Schülers. Und besondere Vorkommnisse.
Auf daß spätere Bewertungen, Benotungen und Beurteilungen Hand und den einen oder anderen Fuß haben.
Aus einer 1. Klasse&#8230;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gattin unterichtet vier Klassen an einer Grundschule. Und vermerkt für jede Stunde Leistungen und/oder Verhalten eines jeden Schülers. Und besondere Vorkommnisse.<br />
Auf daß spätere Bewertungen, Benotungen und Beurteilungen Hand und den einen oder anderen Fuß haben.</p>
<p>Aus einer 1. Klasse&#8230;</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/stuhl9u1h.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mario</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/nerd/mario/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/nerd/mario/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 18:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei Thalia im Loop5.
Fiese Lichtverhältnisse haben die da.   
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.abload.de/img/fotoef4t.jpg" alt="" /></p>
<p>Bei <a href="http://www.thalia.de">Thalia</a> im <a href="http://www.loop5.de/">Loop5</a>.</p>
<p>Fiese Lichtverhältnisse haben die da. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kuba, Tag 8; Schuhnotstand, Sanitäre Katastrophen, Zuckerfabrik, Hershey-Express</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/bahnsinn/kuba-tag-8-schuhnotstand-sanitare-katastrophen-zuckerfabrik-hershey-express/</link>
		<comments>http://blog.oktolyt.net/bahnsinn/kuba-tag-8-schuhnotstand-sanitare-katastrophen-zuckerfabrik-hershey-express/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[bahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[freizeit/urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna
Kuba, Tag 2; Havanna
Kuba, Tag 3; Valle de Viñales
Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe
Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad
Kuba, Tag 6; Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand
Kuba, Tag 7; El Cubano, Wasserfall, Beachvolleyball, Rum
26.11.2009
Abschied vom albtraumhaften Hotel. Endlich! Halleluja. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-1-frankfurt-havanna/">Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/stuff/kuba-tag-2-havanna/">Kuba, Tag 2; Havanna</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-3-valle-de-vinales/">Kuba, Tag 3; Valle de Viñales</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-4-castillo-de-los-tres-reyes-del-morro-el-floridita-cemeterio-cristobal-colon-bettruhe/">Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-5-havanna-cienfuegos-trinidad/">Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-6-trinidad-strand/">Kuba, Tag 6; Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-7-el-cubano-wasserfall-beachvolleyball-rum/">Kuba, Tag 7; El Cubano, Wasserfall, Beachvolleyball, Rum</a></p>
<p>26.11.2009<br />
Abschied vom albtraumhaften Hotel. Endlich! Halleluja. Ein letztes Mal ein mageres Frühstück, das diesen Namen nicht verdiente.<br />
Und ab zum Bus. Die lange Fahrt nach Hershey stand uns bevor. In der Gegend zwischen Havanna und Matanzas hatte Mr. Hershey in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine sichere Zuckerquelle für die Hershey Chocolate Company gefunden und dort mehrere Zuckerfabriken gebaut. Dieser Zucker musste von der jeweiligen Fabrik dann zum Hafen gebracht werden, wozu Eisenbahnlinien gebaut wurden. Eine dieser Bahnen wird heute verwendet, um Touristen in mehr oder weniger historischen Waggons durch die Landschaft zu chauffieren. Das war auch unser Ziel.<br />
Aber vor dieser Fahrt stand zunächst die Busfahrt. Und die zog sich hin, dass es eine Art hatte.<br />
Ich las fatalerweise weiter in meinem Buch.<br />
Draußen zog die Gegend vorbei. Wuchernde Vegetation, Felder mit fruchtbaren Böden. Die Autobahn war wie immer weitgehend leer.<br />
Wir hielten dann an einer Tankstelle. Nicht um zu tanken, das erledigte der Fahrer immer wenn wir grad nicht dabei waren. Die Tankstelle verfügte über sanitäre Einrichtungen, die das Objekt der Begierde (vornehmlich der Damen) waren.<br />
Außerdem verfügte die Tankstelle über ein kleines Männchen, das handtellergroße Löcher in seinen Schuhsohlen hatte. Der lief entsprechend mit Teilen der nackten Füßen auf dem Boden. Obwohl er Schuhe trug.<br />
Und er erbat die Schuhe der sanitär wartenden Damen. Auch die der Gattin.<br />
Jetzt hat man meistens eigentlich nur das eine Paar Schuhe dabei, das soeben an den Füßen steckt. Und überhaupt&#8230;also&#8230;ehm&#8230;<br />
Das Männchen fand also keinen Ersatz bei uns. Irgendwie traurig, eigentlich. Zumal ich am Ende der Reise meine treuen und von der Gattin innig gehassten Sandalen zurück- und somit der Entsorgung anheimfallen lassen musste.</p>
<p>Der Himmel war während der Fahrt beeindruckend grau und sah ziemlich unheilverkündend aus &#8211; im Verlauf der Bahnfahrt lichteten sich die Wolken dann.<br />
Vor dieser Bahnfahrt stand aber noch das Mittagessen. Mit Müh und Not hatten wir es bis 13 Uhr zum typischen ländlichen kubanischen Touristenrestaurant geschafft. Das war wie immer überdacht, aber ansonsten offen. Und das Essen war (wie meistens) stark hühnchen-, reis- und bohnenlastig. Das musste nicht schlecht sein, war hier aber auch nicht herausragend gut.<br />
Herausragend, aber eher unvorteilhaft, waren hier die sanitären Einrichtungen. Es gab da ein kleines Häuschen ein Stück den Hang hinter dem Restaurant hoch. Davor saß eine alte Frau, spielte Klofrau und machte einen auf harmlos. Das Männerklo bestand aus einem dunklen Raum mit einem ebensolchen Boden, einem versifften Pissoir und einer ebensolchen Schüssel die nicht abgetrennt war. Der ganze Raum verfügte nicht über eine Tür. An der Wand waren noch Spuren eines Waschbeckens zu erkennen. Bolzen in der Wand, eine abgeklemmte Wasserzuleitung. Es roch mörderisch. Ich entledigte mich so schnell es ging meiner flüssigen Verdauungsendprodukte und stürzte hinaus. Dort war, wie ich jetzt feststellte, an einer Ecke des Häuschens ein Eimer aufgestellt worden, in den sich eine Wasserleitung mehr oder weniger stark ergoß. Hände waschen und bloß weg da.<br />
Im, der holden Weiblichkeit vorbehaltenen Teil der Örtlichkeit soll es nicht besser ausgesehen haben.<br />
Ab in den Bus und ab zurück zur Bahnstation. Dort waren wir vor dem Essen schon mal, da weder Busfahrer noch Reiseleiterin sich der Gegend, zumindest aber der Mittagessenlokalität, wohl nicht so sicher waren. Diese Bahnstation war ein kleines Gebäude mit einem erhöhten Betonstreifen unmittelbar neben einem Bahnübergang der völlig ungekennzeichnet war.<br />
Wir würden vor Abfahrt des Zuges noch eine kleine Rundfahrt durch die Stadt die Mr. Hershey seinerzeit für seine Arbeiter um die Zuckerfabrik herum angelegt hatte, unternehmen. An der Bahnstation stand eine schmutzige alte Diesellok, unter ihrem Blech bebte das Aggregat vor lauter Drehmoment und versetzte die Umgebung in Schwingungen. Angehängt waren zwei Waggon von denen einer nur wenig besser aussah als der andere.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey01avu5.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir lachten und scherzten, daß das unser Zug sei und bereits auf uns warten würde. Haha.<span id="more-1588"></span><br />
Rundfahrt durch die Siedlung. Die Zuckerfabrik selber&#8230;ich hab nicht ganz herausbekommen ob die wenigstens stellenweise noch irgendetwas produzierte oder (wie es den Anschein hatte) ihrer völligen Zersetzung entgegenrostete. Die Optik, das lernt man in diesem Land schnell, hat nicht zwingend etwas mit einer möglicherweise vorhandenen Nutzung zu tun.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey02u8t8.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey038m4w.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey04hvyb.jpg" alt="" /></p>
<p>In einer Halle unmittelbar neben (oder noch auf) dem Gelände der Zuckerfabrik hatte sich eine italienische Firma niedergelassen und fabrizierte Fliesen.<br />
Einige wenige der Häuschen in der Siedlung waren allerliebst restauriert und renoviert, die meisten gammelten aber so vor sich hin. Letztere wiesen vielfach Zeichen momentaner (Wohn-)Nutzung auf.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey05j7vz.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey063vng.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey07gkur.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey087j0d.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Rundfahrt war kurz und wir schon bald wieder an der Bahnstation. Der Zug stand noch da. Wir würden mit diesem Zug fahren. Okay.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey09s7dh.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey10h758.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey117ve6.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey126we3.jpg" alt="" /></p>
<p>Also alle rein. Der erste und optisch ansprechendere Waggon hatte in einem früheren Leben die 1. Klasse beherbergt und war schon von einer anderen Reisegruppe besetzt. Nach dem Sieg der Revolution gab es natürlich keine gesellschaftlichen Unterschiede mehr &#8211; der frühe Vogel kriegt den besseren Platz. Die 2. Klasse im zweiten Waggon verfügte über vier, nicht über drei Plätze nebeneinander. Die Polsterung war&#8230;nicht der Rede wert, die Fenster bestanden aus mehr oder weniger blinden Glasscheiben in einfachen Holzrahmen, die mit einem simplen System aus Holzleisten offen (nach oben geschoben &#8211; wie man es von Fenstern im nordamerikanischen Kulturkreis mitunter kennt) oder geschlossen an ihrer Position gehalten wurden.<br />
Über dem Gang in der Mitte verlief ein durchhängendes und ziemlich dünnes Seil an dem man sich als Stehplatzinhaber wohl festhalten sollte. Es gab genügend Sitzplätze.<br />
Der Zug setzte sich rumpelnd und unter einigem Getöse (Würde die betagte Lok, aus vermutlich frühsowjetischer Produktion, uns zum Ziel bringen?) in Bewegung und die Waggons stolperten die Schienen entlang.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey17rv5b.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey18vksr.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey19tjjh.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey20kwuh.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/hershey30w7p5.jpg" alt="" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uky0afbwEfk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/uky0afbwEfk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mKofzv_Vqzc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/mKofzv_Vqzc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im vorderen Waggon setzte ein ordentliches Getöse ein &#8211; vor der Abfahrt war eine Band zugestiegen. Ein paar Musiker, ein paar Tänzerinnen. Was das bedeutete, sollten wir Zweitklässler auch bald erfahren.<br />
Zunächst gab&#8217;s erstmal was zu trinken. All inclusive. Was man wollte. Die Becher waren, angesichts der rüttelnden Bahn, irritierend gut gefüllt. Ich hielt meinen Kopf ein bisschen aus dem offenen Fenster und ließ mich vom Fahrtwind kühlen. Dabei galt es allerdings aufzupassen. Diese Bahnstrecke wurde offenbar selten oder mit schmaleren Waggons befahren &#8211; der seitliche Bewuchs schrammelte regelmäßig außen an der Wand entlang, das konnte für heraushängende Köpfe eher unvorteilhaft sein. Teilweise waren das richtig harte, holzige und stachelige Sachen, die beim vorbeifahren auch ordentlich ins Fenster reinpeitschten.<br />
Zuhause hat die Schwiegermutter der Gattin einen in seiner Grundform dreieckig emporwachsenden Kaktus in einem Blumentopf &#8211; hier ließ man sich daraus einen Zaun wachsen:</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey33b7mx.jpg" alt="" /></p>
<p>Dann kam die Musik. In Form der Band, die lärmend in unseren Wagen einzog. Die Tänzerinnen tanzten und jeder der nicht grad einen vollen Becher oder ein Gipsbein hatte, wurde genötigt, mitzutanzen. 1-2-Cha-Cha-Cha.<br />
Ich hatte zum Glück einen vollen Becher und verwendete außerdem demonstrativ die Kamera. Generell gibt es für mich aber auch nur ein kurzes Zeitfenster, in dem ich zur dergleichen und ähnlichen Tanzbetätigungen bereit bin. Nämlich der Moment zwischen &#8217;sturzbetrunken&#8217; und &#8216;alkoholbedingtem völligen Verlust der Motorik&#8217;. Diese kleine Lücke zwischen ausreichender Enthemmung und Bewusstseinsverlust ist schwer zu treffen, zu leicht schießt man beim Wirkungstrinken darüber hinaus. Deswegen versuche ich es gar nicht erst, sondern höre auf wenn mir komisch wird.</p>
<p>Aber egal. Unter den Mitreisenden gab es dankenswerterweise genug Leute, die einerseits keine Hemmungen hatten, andrerseits aber auch keine völlig blöde Figur beim tanzen machten.<br />
Entsprechende Filmaufnahmen können hier aufgrund von ausschweifenden Persönlichkeitsrechten nicht gezeigt werden und dienen ausschließlich zur Urlaubserinnerung und der persönlichen Belustigung des Autors sowie der Gattin.</p>
<p>Die Band wanderte während der gut einstündigen Fahrt zwischen den beiden Waggons hin und her und Musikanten wie Tänzerinnen waren bald schweißnass. Nicht aufgrund der Temperaturen, die sich ganz gut aushalten ließen.<br />
Der Ziel&#8217;bahnhof&#8217; stand dem am Abfahrtsort in nichts nach &#8211; eher im Gegenteil.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey34w71j.jpg" alt="" /></p>
<p>Über eine kleine Steigung kletterten wir dann zum dazugehörigen Ort bzw. der Ansammlung halbverfallener Häuser bei der der Bus wartete.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey36pw3s.jpg" alt="" /></p>
<p>Dort ließ sich dann noch der sichtlich stolze Besitzer eines kaum gebrauchten Plymouth (ein frühes Vor-Revolutions-Modell) mit seinem Fahrzeug von den blassen Touristen fotografieren.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/hershey37uvcd.jpg" alt="" /></p>
<p>Damit war der erste Teil der Operation Kuba, nämlich die Rundreise, fast zuende. Der Bus brachte uns an diesem Tag noch zur Halbinsel Varadero und dort nach und nach zu den Hotels für den Bade-Teil des Urlaubs. Für mich und die Gattin hieß das: 10 Tage Sonne, Strand, Pool, All Inclusive.</p>
<p>An der Zufahrt zur Halbinsel gab es eine Kontrollstation bei der der Fahrer, um passieren zu dürfen, eine Summe in mir unbekannter Höhe zahlen musste. Zumindest früher durfte ein handelsüblicher Kubaner diese Halbinsel, ohne dort einer entsprechenden Tätigkeit nachzugehen, nicht betreten. Ich weiß nicht ob das noch immer so ist, viel war aber auf den Straßen auch hier nicht los.<br />
Das kann allerdings auch daran gelegen haben, dass es auf der Halbinsel außer Hotels einfach nichts weiter gab. Die reihten sich an der Nordseite (Floridastraße) wie die Perlen einer Kette aneinander. Und je weiter man nach Osten kam, desto teurer wurde es, raunten die Mitreisenden.<br />
Wir wohnten im ehem&#8230;vorletzten <acronym title="Paradisus Princesa del Mar">Hotel</acronym> Richtung Osten und stiegen zusammen mit einem weiteren Paar als Letzte aus dem Bus.</p>
<p>Das Hotel erwies sich zumindest schon mal optisch als der Beschreibung in Reisekatalog und Internet entsprechend. Wir wurden persönlich begrüßt, um unsere Reiseunterlagen gebeten und für einen kurzen Zeitraum auf einer der zahlreichen Sitzmöglichkeiten im offenen Eingangsbereich geparkt. Ehe wir das von der Lobbybar kredenzte Getränk geleert hatten, erhielten wir schon die Karten für die Zimmertüren, einige Hinweise zum Hotel und den Abläufen und wurden dann in einer wilden Fahrt mit einem elektrischen Golfwagen durch die Parkanalage zu dem Haus das unser Zimmer beherbergte, gebracht.<br />
Der Fahrer und ein Kofferträger schleppten die Koffer in die zweite (und zugleich oberste) Etage und ich gab brav Trinkgeld. Ein bisschen auspacken, umziehen, Abendessen und dann ab ins Bett. Am nächsten Morgen konnte zum ersten Mal in diesem Land ausgeschlafen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zirkus</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit/urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Und zwar der große russische Staats-ebenjener. In Darmstadt. 31 EUR für zwei Personen. Ziemlich happig. Auch wenn man bedenkt, dass dieser Preis außerhalb der zwei-für-eins-Aktion pro Person gilt. In der Kategorie zwei. Die Preisliste ging da noch weiter hoch.
Weiter vorne hätte man allerdings auch bessere Sitzmöbel gehabt. Die ausgeleierten Schalensitze auf denen wir saßen, waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und zwar der große russische Staats-ebenjener. In Darmstadt. 31 EUR für zwei Personen. Ziemlich happig. Auch wenn man bedenkt, dass dieser Preis außerhalb der zwei-für-eins-Aktion pro Person gilt. In der Kategorie zwei. Die Preisliste ging da noch weiter hoch.<br />
Weiter vorne hätte man allerdings auch bessere Sitzmöbel gehabt. Die ausgeleierten Schalensitze auf denen wir saßen, waren eher unbequem.<br />
Die Vorstellung allerdings weitgehend kurzweilig und durchaus interessant.<br />
Ich war zuletzt in sehr jungen Jahren im Zirkus und hatte nur noch relativ unscharfe Erinnerungen an Artisten die sich unter der Zeltkuppel abarbeiteten, Tiere die allerhand Kunststücke zeigten und Clowns. Natürlich Clowns. Clowns waren für Kinder immer wichtig.<br />
Hier wurde auf den Plakaten mit Oleg Popow geworben. Der mittlerweile 79jährige und in Deutschland lebende Veteran hatte allerdings eher wenige Auftritte, bewegte sich pro Vorstellung aber vermutlich mehr als andere (auch jüngere) Senioren hierzulande in einer Woche.<br />
Als klassischer Pausenclown präsentierte sich ein jüngerer Charlie-Chaplin-Imitator der mithin auch ganz lustig war.<br />
Akrobaten, Schlangenmenschen, Zauberer, Balancekünstler, Trapezturner, Löwen, Hunde, Karnickel, Ratten, Motorräder in einer Kugel &#8211; gute Unterhaltung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alter, warte mal!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist meine Jacke? Ich hab meine Jacke vergessen! Warte! Da ist alles drin! Mein Handy, mein Geld, mein Leben. Meine Männlichkeit!
Gestern in der Umkleide des Jugendstilbades gehört.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wo ist meine Jacke? Ich hab meine Jacke vergessen! Warte! Da ist alles drin! Mein Handy, mein Geld, mein Leben. <strong>Meine Männlichkeit!</strong></p></blockquote>
<p><em>Gestern in der Umkleide des <a href="http://www.jugendstilbad.de/">Jugendstilbades</a> gehört.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute ausnahmsweise alles wie immer</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aldi, Lidl &#38; Co. haben diese Tage neben den Schildern mit den Öffnungszeiten Zettel an ihren Türen. Da stehen die Öffnungszeiten für Rosenmontag und Aschermittwoch drauf. Die unterscheiden sich von den regulären Öffnungszeiten auf dem Schild nebendran nicht.
Natürlich nicht. Warum auch? Sind ja mithin völlig normale Werktage.
Also&#8230;ich weise hier explizit darauf hin, dass ich heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aldi, Lidl &amp; Co. haben diese Tage neben den Schildern mit den Öffnungszeiten Zettel an ihren Türen. Da stehen die Öffnungszeiten für Rosenmontag und Aschermittwoch drauf. Die unterscheiden sich von den regulären Öffnungszeiten auf dem Schild nebendran nicht.<br />
Natürlich nicht. Warum auch? Sind ja mithin völlig normale Werktage.</p>
<p>Also&#8230;ich weise hier explizit darauf hin, dass ich heute ganz zünftig bluten würde wenn ich mir ordentlich in den Finger schneiden täte.</p>
<p>Im Übrigen nervt das ganze Karneval-/Fastnachts-/Faschingsgwürge ganz furchtbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Scartkabel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[k]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gattin späht auf den Einkaufszettel.
Was steht da? &#8216;Scouthobel&#8217;?  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gattin späht auf den Einkaufszettel.</p>
<blockquote><p>Was steht da? &#8216;Scouthobel&#8217;? <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/uconfused.gif' alt=':uconfused:' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Diagnostik</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/diagnostik/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 19:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Friseur.
Der, der an mir rumschnitzt sagt zu seinem Kollegen nebendran:
Du, ich hab da so eine Beule am Hinterkopf. Ist bestimmt ein Tumor. Fühl mal!
Kollege (fühlt und sagt):
Ach, das ist nur ein Aneurysma.
  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Friseur.<br />
Der, der an mir rumschnitzt sagt zu seinem Kollegen nebendran:</p>
<blockquote><p>Du, ich hab da so eine Beule am Hinterkopf. Ist bestimmt ein Tumor. Fühl mal!</p></blockquote>
<p>Kollege <em>(fühlt und sagt)</em>:</p>
<blockquote><p>Ach, das ist nur ein Aneurysma.</p></blockquote>
<p> <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':|' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Preisvorteil</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/geldgeldgeld/preisvorteil/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[automobil]]></category>
		<category><![CDATA[geldgeldgeld]]></category>
		<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Nutzen Sie den Preisvorteil!
Steht auf einem Werbebanner, das eine Aral Tankstelle auf ihrem Gelände aufgespannt hat. In unmittelbarer Nähe zur Preisanzeige. In deren unmittelbarer Nähe, nämlich direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite, befindet sich die Preisanzeige einer bft-Tankstelle. Dort ist jede Treibstoffart immer mindestens einen Cent billiger.
Ist dieser Spruch jetzt eine Aufforderung zu bft zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><strong>Nutzen Sie den Preisvorteil!</strong></p>
<p>Steht auf einem Werbebanner, das eine Aral Tankstelle auf ihrem Gelände aufgespannt hat. In unmittelbarer Nähe zur Preisanzeige. In deren unmittelbarer Nähe, nämlich direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite, befindet sich die Preisanzeige einer bft-Tankstelle. Dort ist jede Treibstoffart <em>immer</em> mindestens einen Cent billiger.<br />
Ist dieser Spruch jetzt eine Aufforderung zu bft zu fahren?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wer suchet, der findet.</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/nerd/wer-suchet-der-findet/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 07:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[nerd]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oktolyt.net/?p=1549</guid>
		<description><![CDATA[Eine Auswahl der Suchbegriffe die jüngst herführten:
ich hack ein loch in unser raumschiff
Nach wie vor ständig dabei. Auch wenn der Suchende hier thematisch vermutlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein wird.
rohrstock mutter &#124; mutter rohrstock
Ist da jetzt der Wunsch der Vater des Gedanken oder ist die Sache schon gelaufen?
trinkwasser in deutschland hat einen anderen wert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Auswahl der Suchbegriffe die jüngst herführten:</p>
<p><strong>ich hack ein loch in unser raumschiff</strong><br />
Nach wie vor ständig dabei. Auch wenn der Suchende hier thematisch vermutlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein wird.</p>
<p><strong>rohrstock mutter | mutter rohrstock</strong><br />
Ist da jetzt der Wunsch der Vater des Gedanken oder ist die Sache schon gelaufen?</p>
<p><strong>trinkwasser in deutschland hat einen anderen wert als in kuba oder afrika</strong><br />
Naja, auf Kuba gibt es schon genug Wasser und so. Für Afrika gilt das vermutlich nicht.<br />
Google glänzt an dieser Stelle nicht unbedingt &#8211; kommen die Wörter zwar alle hier vor, aber nicht in hinlänglichem Zusammenhang.</p>
<p><strong>braune wandmalerei</strong><br />
Uhm&#8230;? <a href="http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/schei%DF+die+wand+an!">Wie jetzt?</a></p>
<p><strong>darm aus po</strong><br />
Autsch. Mit Hämorrhoiden ist nicht zu spaßen. Vielleicht einen Proktologen befragen. Oder die Jungs von der ArschArt-Galerie.<br />
Auf jeden Fall sollte man nicht warten, bis ein K62.2 draus geworden ist. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/X-(.png' alt='X-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>witzige reinigungsutensilien</strong><br />
Ja, ich muss beim putzen auch immer lachen&#8230; <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>weltverschwörung der floristen valentinstag</strong><br />
Weil es verdammt nochmal so ist!</p>
<p><strong>DKB Visa in Kuba</strong><br />
Funktioniert nicht. Nicht immer alles glauben was irgendein Depp im Internet schreibt. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/frown.gif' alt=';(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wartburg 353 auf Kuba</strong><br />
Den Sozialismus (und seine Fahrzeuge) in seinem Lauf, halten weder Rost noch Motorschaden auf!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nackt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zu doof ist die Kabinentür in der Schwimmbadumkleide zu verriegeln, sollte sich nicht wundern wenn er, wie Gott ihn geschaffen hat, gesehen wird.
Man sollte meinen in einer Welt voller Verrückter zu leben, wäre irrsinnig komisch. Dabei ist es nur deprimierend.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zu doof ist die Kabinentür in der Schwimmbadumkleide zu verriegeln, sollte sich nicht wundern wenn er, wie Gott ihn geschaffen hat, gesehen wird.</p>
<p>Man sollte meinen in einer Welt voller Verrückter zu leben, wäre irrsinnig komisch. Dabei ist es nur deprimierend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230;und alles ist furchtbar</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/irrenhaus/und-alles-ist-furchtbar/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 19:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[irrenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man verschläft:
das geht ganz einfach und dann schaut man auf den Wecker und es ist 7:45 Uhr und alles ist furchtbar
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man verschläft:</p>
<blockquote><p>das geht ganz einfach und dann schaut man auf den Wecker und es ist 7:45 Uhr und alles ist furchtbar</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kuba, Tag 7; El Cubano, Wasserfall, Beachvolleyball, Rum</title>
		<link>http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-7-el-cubano-wasserfall-beachvolleyball-rum/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit/urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.oktolyt.net/?p=1538</guid>
		<description><![CDATA[Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna
Kuba, Tag 2; Havanna
Kuba, Tag 3; Valle de Viñales
Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe
Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad
Kuba, Tag 6; Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand
25.11.2009
Dieser Tag führte uns nach einem, am nach wie vor katastrophalen Buffet, kargen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-1-frankfurt-havanna/">Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/stuff/kuba-tag-2-havanna/">Kuba, Tag 2; Havanna</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-3-valle-de-vinales/">Kuba, Tag 3; Valle de Viñales</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-4-castillo-de-los-tres-reyes-del-morro-el-floridita-cemeterio-cristobal-colon-bettruhe/">Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-5-havanna-cienfuegos-trinidad/">Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad</a><br />
<a href="http://blog.oktolyt.net/freizeiturlaub/kuba-tag-6-trinidad-strand/">Kuba, Tag 6; Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand</a></p>
<p>25.11.2009<br />
Dieser Tag führte uns nach einem, am nach wie vor katastrophalen Buffet, kargen Frühstück in den Naturpark El Cubano, also &#8216;der Kubaner&#8217;.<br />
Der Bus verließ die asphaltierte Straße hinter Trinidad, nahm eine Frau mittleren Alters auf die die anstehende Wanderung führen würde, und schaukelte dann eine ganze Weile einen schmalen Weg entlang. Äste kratzen über das Dach und der Fahrer geriet ein ums andere Mal ordentlich ins Schwitzen. Dieser Weg führte uns schließlich zum Ausgangspunkt der Wanderung die an einem Wasserfall enden sollte. An diesem Ausgangspunkt gab es auch ein Restaurant in dem wir nach der Rückkehr zu Mittag speisen würden. Ich hatte psychosomatisch direkt den Geruch von Hühnchen in der Nase.<br />
Vor dem Abmarsch wurde an der Bar des Restaurants noch ein regionales und rumhaltiges Getränk gereicht.<br />
Dann ging es aber los über Stock und Stein. Im Sinne des Wortes. Der Weg schlängelte sich an einem kleineren Wasserlauf entlang und überquerte diesen ab und zu auch mal. Mit Brücken oder einfach so. In letzterem Fall lagen dann da ein paar größere Steine in einer mehr oder weniger geordneten Reihe im Bachbett.</p>
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<p><span id="more-1538"></span><br />
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<p>Leicht lädierter Termiten&#8217;hügel&#8217;:</p>
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<p>Jetzt war diese Wanderung nicht besonders schwierig oder anstrengend. Sicher musste man ab und zu gewisse Steigungen überwinden und der Weg war meistens auch alles andere als eben. Aber insgesamt war es eine angenehme Strecke für jemanden, der über ein normales Maß an Körperkaft und Koordinierungsfähigkeit verfügte. An der Stelle der dezent älteren Dame, die vor der Gattin lief, wäre ich nach den ersten Metern umgekehrt und hätte ein bisschen ruhige Zeit in dem Restaurant bei dem einen und anderen rumlastigen Getränk verbracht.<br />
Die Frau stolperte über jeden zweiten Felsbrocken, machte nicht eben den sichersten Eindruck beim gehen und wurde mehr als ein Mal von der Gattin vor einem sicheren Sturz bewahrt.</p>
<p>Zwischendurch erklärte unsere kubanische Wanderführerin hier und da Flora und Fauna. Unter anderem gab es da die &#8216;Touristenbäume&#8217;, eine Baumart, deren Stamm aussah als sei er mit rotem Schorf. Diese Bäume hießen so, da sie an englische Touristen gemahnten, deren sonnenabstinente Haut nach kurzer Zeit unbedeckt so aussah, wie diese Baumstämme.<br />
Aha. Englischen Touristen wurde die Sache vermutlich mit verbrannten deutschen Touristen erklärt&#8230;<br />
Außerdem wies man uns auf ein Gewächs hin, dessen abgefallene Blätter grau und zusammengeschrumpelt aussahen. Ein Aufguß mit diesen Blättern oral zugeführt, würde bei Männern eine Bauchlage anhaltend und wirkungsvoll verhindern. Die Gruppe würde dann weitergehen und man(n) könnte schnell soviel dieser Blätter aufraffen und einpacken wie man(n) wolle.<br />
Eine Möglichkeit auf die ich selbstverständlich verzichtete.<br />
Ich nahm erst auf dem Rückweg mehrere Kubikmeter der Blätter mit. <img src='http://blog.oktolyt.net/wp-includes/images/smilies/X-D.png' alt='X-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine Pause machten wir an einer traditionellen Hütte die da so am Weg lag und von ein paar Hühnern umtrippelt wurde. Diese Hütte war Anschauungsobjekt und tatsächliches Wohnhaus zugleich &#8211; dort wohnte ein altes Paar, dass soweit ich das verstanden habe, da so auf die Gegend aufpasste. Park Ranger sozusagen. Die Hütte bestand aus drei oder vier Räumen, war völlig aus verwittertem Holz gebaut. Drinnen roch es stark nach Rauch, was mit dem offenen Kochfeuer und dem ebenso offenen Abzug durch das Dach zusammenhing. Der Boden bestand aus gestampfter Erde.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/wasserfall32j6xi.jpg" alt="" /><br />
(Vor Schreck scheine ich da irgendwie das fotografieren vergessen zu haben&#8230;)</p>
<p>Wir schauten uns um, dachten alle an unsere Wohnungen mit Bad, Heizung und Fußboden in Deutschland und wanderten dann weiter.</p>
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<p>Irgendwann erreichten wir den Wasserfall.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/wasserfall52u6pn.jpg" alt="" /></p>
<p>Der war nicht sonderlich hoch, aber recht malerisch von Felsen und urwaldartigem Bewuchs umgeben. Das Becken in das sich das Wasser vor dem Abfluss ins Tal ergoß erstrecke sich noch ein ganze Stück hinter dem herabstürzendem Wasser in den Felsen. Dort sollte es Feldermäuse zu sehen geben.</p>
<p>Nun gab es drei Möglichkeiten. Man konnte unten ins Wasser gehen, ein Stück Richtung Wasserfall schwimmen und so in das höhlenartige Feldermausbiotop gelangen. Man konnte aber auch seitlich die Felsen hochklettern und unter großem Hallo aus ansehnlicher Höhe ins Wasser springen. Das hatte neben dem großen Spaß des Springens noch den Vorteil, dass man nicht so weit schwimmen musste.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/wasserfall54h56x.jpg" alt="" /><br />
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<p>Oder man konnte es einfach ganz bleiben lassen und allenfalls mal vorne bis zu den Knien ins Wasser gehen.<br />
Ich entschied mich für die letzte Option.</p>
<p>Aus unserer Gruppe hatte genau eine einzige Person genug Mumm, von oben zu springen. Ich war es nicht.<br />
Seiner Aussage zufolge, waren die Fledermäuse wohl grad irgendwie auf Dienstreise oder so. Jedenfalls keine zu sehen.<br />
Mir reichte es schon, die Füße ins Wasser zu halten. Das war nämlich ein kleines bisschen frisch. Außerdem waren die großen Steine die da in dem Becken lagen, mit wenigen ebenen Flächen zum drauftreten ausgestattet. Und die wenigen Stellen auf die man seine Füße setzen konnte, waren badeverheißend glatt und glitschig.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/wasserfall60m5k7.jpg" alt="" /><br />
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<img src="http://www.abload.de/img/wasserfall66a6fe.jpg" alt="" /></p>
<p>Außer uns war schon eine andere Gruppe dort, die sich für meine Ohren auf französisch verständigten. Die sind gesprungen wie die Weltmeister.</p>
<p>Auf dem Rückweg schaffte es eine der Damen, bei einer Wasserüberquerung von einem der Steine abzurutschen und einen Fuß tief ins Wasser zu halten. Das hat dann gewiss gut gescheuert.</p>
<p><img src="http://www.abload.de/img/wasserfall70x5w5.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.abload.de/img/wasserfall7196gw.jpg" alt="" /></p>
<p>Außerdem gab es dann auf dem Rückweg fast vor dem Ziel einen Zwischenfall an dem die nicht ganz so trittsichere ältere Dame, eine ihrer Gesichtshälften und Felsen am Boden beteiligt waren. Da war dann grad niemand dicht genug dran, um verhindernd einzugreifen. Besagtes Gesichtshälfte expandierte in der Folge (und den Folgetagen) nicht unerheblich und veränderte ihre Farbe in Richtung grün, blau und violett.</p>
<p>Im Restaurant wurde neben dem Essen entsprechend auch Eis zur Kühlung gereicht. Soeben ankommenden Gruppen nahmen ihr Mittagessen zeitgleich mit uns ein und würden dann wohl danach die Wanderung machen. Ein glücklicher Zufall beziehungsweise Kalkül &#8211; denn so hatten die unvermeidlichen Musiker eine maximale Anzahl von Zuhörern. Nach den bekannten Liedern wurde Geld gesammelt. Wie immer. Und es wurden CDs angeboten. Wie immer.</p>
<p>Unser Bus schaukelte uns dann zurück zur befestigten Straße und zurück zum Hotel auf die Halbinsel. Wir erfuhren noch, dass wir im Bus geschaukelt wurden weil man seitens TUI auf ein anderes &#8216;Erlebnis&#8217; temporär verzichtete. Nämlich auf die Beförderung der Touristen auf großen, schweren LKWs russischer Bauart. Dergleichen gibt es auf Kuba zuhauf. Oft dreckige, klappernde und oder röhrende Dreckschleudern, die der Beförderung (Sitzbänke auf der Ladefläche) eine ganz besondere, urige Note verleihen sollten. Nun war vor wenigen Tagen so ein LKW an einer Bergstraße vom Weg abgekommen und einen Hang herabgepurzelt. Inklusive der Fahrgäste.<br />
Ein Vorfall, der die Sache wohl etwas zum stocken brachte. Nicht zum Erliegen, denn als wir den Parkplatz in unserem klimatisierten Bus verließen, kam so ein LKW mit einer Menge Leute auf der Ladefläche angepoltert.</p>
<p>Am frühen Nachmittag waren wir dann wieder im Hotel und schickten uns an, den Strand zu besuchen. Und natürlich die Strandbar. Um für die Schmach unserer roten Armbänder zünftig Rum einzufordern.<br />
Ich konzentrierte mich auf cuba libré, der wie am Vortag in kreativen Mischungen ausgeschenkt wurde. Meistens mit viel Rum. Der Plan des Barkeepers war möglicherweise, die Leute schnell besoffen zu machen auf das sie die Bar nicht mehr aufsuchen könnten. Der Plan ging nicht auf, führte jedoch dazu, dass wir dann ziemlich angetrunken auf die Idee verfielen, Beachvolleyball zu spielen. Meine Hand-Auge-Koordination ließ bei solchen Ballspielen schon immer deutlich zu wünschen übrig, der Rum machte die Sache da nicht besser.<br />
Wir spielten zwei gegen zwei, mit wechselnden Spielern. Ich spielte zunächst auf der linken Seite des Feldes. Dem allgemeinen Zustand entsprechend, lag man oft im Sand (und erwischte den Ball trotzdem nicht). Nachdem ich auf die rechte Seite des Feldes gewechselt hatte, sprang mein Mitspieler ziemlich schnell mit dem rechten Knie auf einen unter dem Sand verborgenen Stein. Blutende Wunde und so. Wechsel. Der neue Mitspieler machte nach kurzer Zeit das Gleiche, was wie das ganze Spiel, von den zuschauenden Frauen der Spieler mit viel Gelächter und großer Heiterkeit quittiert wurde. Auch hier: Loch im Knie. Blut.<br />
Mitspieler 1 hatte sich derweil auf seinen Liegestuhl neben dem Feld bei den Zuschauern niedergelassen und kalauerte: &#8220;Wenn diese Wunde hier jetzt noch nässen würde, hätte ich jetzt hier Loch Näss!&#8221; Ich erwähnte es bereits &#8211; es war viel Alkohol im Spiel.<br />
Insgesamt ein sehr schöner Nachmittag. Erst Recht da ich der Anziehungskraft des Killersteins unter dem Sand erfolgreich widerstanden hatte.<br />
(Eine der Blessuren würde sich später in Deutschland noch zu einer Entzündung mit folgender Schleimbeutelentzündung entwickeln.)</p>
<p>Am Abend sammelten wir uns und fuhren mit dem Bus wieder nach Trinidad zum &#8216;Farewell&#8217;-Abendessen. Letzter Abend (der Rundreise) und so. Das fand glücklicherweise im Iberostar Grand Hotel in der Innenstadt eh&#8230;statt. 5 Sterne in einem schmucken kolonialen Gebäude. Ein Buffet, das dem in unserem Hotel in jeder Hinsicht deutlich überlegen war.</p>
<p>Zurück im Hotel saßen wir noch eine Weile in der Anlage rum. Mit Getränken aus der Bar. In einem kleinen Kreis ging es dann noch bis ein oder zwei Uhr, inzwischen am Pool auf Liegen, weiter.</p>
<p>Nachdem die Damen sich auf die Zimmer zurückgezogen hatten, wankten Marco und ich (beide zünftig angeheitert) noch ein letztes Mal zum trinidad&#8217;schen Strand. (Am nächsten Tag&#8230;nein, eigentlich später an diesem Tag würden wir ja nach Varadero in verschiedene Hotels fahren.) Der Strand lag in völliger Dunkelheit da und erst langsam gewöhnten sich die Augen daran. Vorne wo die Sellen sacht ans Ufer schlugen standen ein paar Liegestühle in einer Reihe. Wir stolperten da also so durch den Sand, unterhielten uns und erschraken ein bisschen als wir von einer der liegen aus angesprochen wurden. Da lagen zwei oder drei Kubaner und befassten sich damit, da zu liegen und auf das schwarze Meer hinauszuschauen. Angestellte des Hotels, ich glaube der Animateur war auch dabei. Wir unterhielten uns ein bisschen mit von ihnen mit, auf beiden Seiten, gebrochenem Englisch. (Nach so viel Havana Club fallen einem die einfachsten Vokabeln nicht mehr ein.)<br />
Als er begann, um das Hemd das Marco trug zu feilschen, verzogen wir uns dann endgültig auf unsere Zimmer.<br />
Dort herrschte ja nach wie vor ein fieser Schimmelgeruch, was mich dazu veranlasste einen Großteil der Nacht auf der Terrasse zu verbringen. Es gab zwei Liegestühle und das Bett bestand aus allerhand Laken. Auf einem der Liegestühle baute ich mir ein Bett und schlief bald unter dem martialischen zirpen der Grillen ein.<br />
Ein anderer Mitreisender hatte schon in der vergangenen Nacht komplett draußen geschlafen, da ihm diese Schimmelgeschichte atemtechnisch schwer zu schaffen machte. Beschwerden beim Hotelmanager verblieben fruchtlos &#8211; dieser beschied, dass es ihm egal sei. Entsprechend wenig Skrupel hatte Torsten dann auch, eine Matratze draußen auf den Boden zu legen und dort zu nächtigen.</p>
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