Sie haben Post.

Thursday, December 09th, 2010 | Author: Christian

Nehmen wir mal an, ich heiße Schicklgruber. Das stimmt natürlich nicht, aber es reicht für diese Sache.
Ich heiße also Alois Schicklgruber und habe eine Gattin. Die hatte vor der Eheschließung natürlich einen Nachnamen und wollte von dem auch nicht lassen, so dass sie eine eigenwillige Doppelnamenkonstruktion gebaut hat.
Nehmen wir an, sie heißt jetzt Schicklgruber-Johansson.

Nun kommt der Postbote einer Firma, deren Paketgeschäft mal jemand “Deutsche Halunken-Liga” genannt hat.
Und dieser Postbote hat zwei Briefe dabei. Laut Aufdruck droht in Ihnen eine Teilnahme am Zensus 2011.
Sie sind an Herr Müller und Frau Müller-Jäger adressiert.
Diese Adressaten sind Personen, die schon diverse Monate nicht mehr in diesem Haus wohnen.
Und deren Namen entsprechend weder an Klingel- noch an Briefkastenschildern zu finden sind.

Der Postbote wirft beide Briefe trotzdem ein.

Wo wirft er sie ein?
Er wirft sie bei uns, also bei Schicklgruber/Schicklgruber-Johansson ein.
Und das tut er mit Bedacht und Methode. Sonst wäre wohl nur ein Brief dort gelandet. Und nicht beide.

Die Ähnlichkeiten der Namen beschränken sich auf ‘-J’ im Namen der jeweils weiblichen Personen.

Was darf man jetzt vom Geisteszustand des Postboten halten? Stellt die Post Briefe jetzt nach einem umgekehrten Lotto-Prinzip zu? Was soll der Scheiß?

Und es ist nicht das erste Mal…

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Goodbye

Tuesday, November 16th, 2010 | Author: Christian

Die durch die Gattin ausgeübte Krankheitsvertretung an einer Grundschule endet in dieser Woche.
Die Kinder sind furchtbar betrübt. Wollen nicht, dass ihre Lehrerin geht. Umarmen sie, malen Bilder für sie.
Wie bisher immer, wenn die Gattin eine Klasse abgegeben hat.

Schülerin: “Ich will nicht dass du gehst! Warum kannst du nicht bei uns bleiben, Frau $Lehrerin?”
(Herrlich, diese Verbindung von ‘Frau’ und ‘du’. Das würde ab der vierten Klasse schlagartig aufhören, sagt die Gattin.)
Gattin: (Ja, was sagt man da…?) “Der Herr $Schuldirektor hat das so entschieden.”
Schülerin: “Dann werde ich mit dem Herr $Schuldirektor reden damit du dableiben kannst!”

Während die Gattin dergleichen Geschichten erzählt, verdrückt sie ein Tränchen. Sie würde auch gerne bleiben.

Ich finde eigentlich, dass das Verhalten der Kinder ein gutes Zeichen ist. Für die Befähigung beim Umgang mit ihnen.
Um die Sache für beide Seiten weniger nervenaufreibend zu gestalten schlage ich vor, doch einfach hier und da plakativ ungerecht zu sein. Oder die Kinder im Unterricht auch gerne mal grundlos anzuschreien. Das würde jeder emotionalen Bindung wirksam einen Riegel vorschieben.

Die Gattin findet meine gute Idee nicht so gut.
Wie immer. ;(

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Certain things have come to light

Friday, September 03rd, 2010 | Author: Christian

Ich schleppe in der Tiefgarage Sperrgut zum Fahrzeug. Aus der Tür am anderen Ende der Tiefgarage kommen Leute. Zwei Stück. Einmal groß und einmal sehr klein.
Es sind Vater und Tochter der Familie, denen der Parkplatz neben meinem gehört.
Ich stopfe meinen Kram in den Kofferraum, das kleine Mädchen (2-3 Jahre alt) kommt herangetappelt, stellt sich vor mich hin kräht mir entgegen: “Wir fahren jetzt mit dem neuen Auto zu Oma und Opa!”
Ich: “Das ist ja toll!” (Man muss da bei kleinen Kindern immer ein bisschen Enthusiasmus an den Tag legen, auch wenn sie erzählen dass sie am Morgen schon gaaanz früh aufgewacht sind oder so…)
Sie kräht weiter: “Das sind Mama und Papa von meinem Papa!!”
Ich überlege fieberhaft was man da jetzt halbwegs Intelligentes und Erbauendes drauf sagen könnte, brauche aber nicht mehr tätig zu werden. Sie dreht sich nämlich ohne eine Antwort abzuwarten auf dem Absatz um und marschiert zu der Autotür, an der schon der grinsende Vater zur Verladung wartet.
Er erzählt dann noch, dass das ganz neu sei. Also dass sie gerafft hätte, dass Oma und Opa auch Mama und Papa sind. Und dass Kinder bis zu einem gewissen Zeitpunkt da nicht Oma und Opa als Großeltern sehen, sondern nur als Menschen mit grauen Haaren, die öfter mal zu Besuch sind oder besucht werden, und (ganz wichtig!) mit schönen Sachen wie Süßigkeiten etc. durchaus freigiebig sind.

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geschärft

Wednesday, August 04th, 2010 | Author: Christian

maximal

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Buch! Ein Zimmer! Bei uns!

Tuesday, July 27th, 2010 | Author: Christian

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Wozu man irgendwie und mehr oder weniger direkt einen Daumen braucht

Friday, June 18th, 2010 | Author: Christian

  • Kaffee kochen
  • Zähne putzen
  • Haare waschen
  • abtrocknen
  • Kontaktlinsen aus den Augen popeln
  • Klotür verriegeln
  • tippen (Leertaste)
  • Zurück-Taste an der linken Seite der Maus drücken (Gefühlte hundert Jahre alte MS Intellimouse optical – Keine andere Maus konnte ihr bisher das Wasser reichen. Auch nicht die mächtige von Apple. Und so hat sie am ersten Tag die fiese Fujitsu-Maus in der Firma ersetzt.)
  • mit einem Füller schreiben
  • Text auf dem iPhone schreiben
  • Nase putzen
  • Kaffeetasse halten
  • Geschirrspülmaschine ausräumen
  • Butterbrot machen
  • schalten (Auto)
  • nach Kram in einer Tasche wühlen
  • schalten (Fahrrad)
  • Apfel essen
  • Daumen-hoch zeigen
  • Türen aufschließen
  • öffnen/schließen von Reißverschlüssen, Knöpfen, BH-Verschlüssen
  • Hände schütteln (nicht als Selbstzweck, sondern zur Begrüßung)
  • Flaschen öffnen
  • Schnürsenkel zubinden

more…

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Zeichen

Monday, June 07th, 2010 | Author: Christian

Jaja. ;(

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Maniküre

Wednesday, June 02nd, 2010 | Author: Administrator

Vor einer kleinen Weile gewöhnte mir meine damalige Verlobte, rechtzeitig zur Hochzeit, das unwillkürliche manische Abkauen meiner Fingernägel ab.
Immer wieder hatte ich das vorher schon selber versucht und immer wieder Rückfälle erlitten. Grund dafür ist vermutlich ein Trauma aus meiner Kindheit, vielleicht wurde ich im Alter von wenigen Wochen mal im Zug vergessen, habe einen Honecker-Witz gehört oder sonstwas.
Jedenfalls kaue ich seit ein paar Jahren meine Fingernägel nicht mehr ab.
Das wäre grundsätzlich eine tolle Sache. Ich müsste meine Finger nicht mehr beschämt unter der Tischplatte oder sonstwie verstecken.
Müsste.
Denn in der Praxis sind die Nägel jetzt (fast) immer zu lang. Und zwar deutlich. Mehr so in eine Richtung, die Frauen mit viel Mühe anstreben.
Abkauen konnte ich immer und überall. Schneiden/feilen braucht Werkzeug. Das ich nicht immer dabei habe. Von der Gelegenheit es einzusetzen, ganz zu schweigen.
Und natürlich denke ich an die Nagelpflege bei einer verfügbaren Gelegenheit in Tateinheit mit ebenso verfügbarem Werkzeug nicht.
Die Dinger brechen auch nicht von alleine ab, jedenfalls nicht bevor ich damit Leute erstechen könnte. Die Gattin jammert immer mal wieder, dass ihre Nägel brechen und feilt dann um akute Kanten zu glätten.
Ich kann derweil mit bloßen Fingernägeln Schrauben festdrehen.

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Es wird gebeten…

Friday, May 14th, 2010 | Author: Christian

…von Wortmeldungen Abstand zu nehmen.

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Flora

Tuesday, March 30th, 2010 | Author: Christian

Ich glaube ich bin nicht der Einzige, der hier regelmäßig die Reste aus der Kaffeetasse in den Topf der Birkenfeige kippt.
Das sieht nicht gut aus.
Für die Birkenfeige.

Category: essenmarken, stuff | 5 Comments

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