Sommerdepression

Tuesday, August 17th, 2010 | Author: Christian

Und dann schweift der Blick weg vom Bildschirm, aus dem vom Regen betrommelten und tropfnassen Bürofenster. Die Welt da draußen ist kalt, nass und grau. Und die Gedanken wandern…zu einer Dachterrasse unter blauem Himmel…einem Mojito…alte Männer spielen neben der Bar ‘Guantanamera’ und ‘Comandante Che Guevara’…ringsum die löchrigen Dächer der morbide-faszinierenden, bröckelnden Altstadt von Havanna…ach… ;(

Category: freizeit/urlaub, kultur, musik, sommer | 2 Comments

1:0

Wednesday, July 07th, 2010 | Author: Christian

Es scheinen ja doch eine Menge Spanier und/oder Deutschland-nicht-so-gut-Finder in Darmstadt zu wohnen…

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Literatur

Wednesday, July 07th, 2010 | Author: Christian

Gesucht werden: Bücher für den Urlaub. Zur Vermeidung eines zweiten Elizabeth-George-Gates. (aua)

Sachdienliche Hinweise werden hingenommen, aber nicht belohnt.

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Bei der Laterne.

Tuesday, July 06th, 2010 | Author: Christian

Heinerfest. Nummer 60.

Wie immer mit Feuerwerk (Danke, Merck.) im Herrengarten am Montagabend. Neben uns waren schätzungsweise noch hunderttausend weitere Leute da.
Naja. Aber etliche tausend. Man konnte mitunter nicht mehr treten. Und das von uns nach dem Feuerwerk zum Verlassen des Parks gewählte Tor produzierte eine kolossale drückende und schiebende Menschenmasse.
Jedenfalls. Als wir dem Ausgang entgegenstrebten, hörte ich neben mir Jemanden in sein Mobiltelefon rufen:

Wir sind hier im Herrengarten bei der Laterne!

Ja. Jeder war an diesem Abend im Herrengarten. Und die Hälfte der Leute war sicherlich irgendwie in der Nähe einer der Laternen, die die Wege illuminierten.

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Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort

Friday, June 18th, 2010 | Author: Christian

Vor langer Zeit, als ich noch jung, schön und mit der zehnten Klasse fertig war, wurde letztere (und mit ihr alle Parallelklassen) zerhackt und die angehenden Abiturienten in das bekannte System aus Grund- und Leistungskursen gesteckt.
Das gab damals einen willkommenen Anlass für eine exzessive und alkoholgetränkte Party im Garten einer Mitschülerin. Quasi als Krönung einer abgeschlossenen Schulphase.
Das heute weit verbreitete Phänomen des Komasaufens kannte damals noch niemand. Wir hatten auch keine ‘Alcopops’.

Für so einige war es eine der ersten Gelegenheiten, mal ordentlich über die Stränge zu schlagen. Und das taten wir (wohl fast) alle.
Alkoholika jeglicher Couleur war in überbordender Menge vorhanden, ich hielt mich zunächst an Bier.
Mit fortschreitender Stunde wurde die Sache dann virulent. Das Bier wurde allgemein gegen andere Dinge getauscht.
Bei mir kamen, schon der Optik nach, knallige Getränke wie (ich glaube es war Berentzen) grüner Apfel, Pflaume, Wildkirsche u.a. zum Zuge.
Korn mit fruchtigem Aroma und einigen Umdrehungen. Das unbotmäßig wilde Durcheinandertrinken führte zunächst zu…wenig.
Wir saßen da so leicht bis mittelschwer (eigene Beurteilung) angetüddelt rum (mit fortschreitender Stunde nahmen körperliche Aktivitäten ab und beschränkten sich mehr und mehr auf die Zuführung von alkoholhaltigen Flüssigkeiten) und erfreuten uns an der Sache.
Irgendwann stand ich auf um mich zu erleichtern und bemerkte nun doch die Umdrehungen der Getränke. Denn es drehte sich ein wenig um mich. Dieses Wissen muss sich nach der Rückkehr effektiv hinter irgendwelchen Gehirnwindungen versteckt haben, denn ich nahm dann wohl noch den einen oder anderen Schluck aus den kursierenden Flaschen.

Irgendwann war’s dann aber auch mal gut. Weil ich merkte dass es dann auch sitzend drehte und ich Ansätze von motorischen Ausfallerscheinungen zeigte.
Drehen geht schon mal gar nicht. Deswegen wird man mich auch nie auf irgendwelchen Fahrgeschäften finden, die im weiteren Sinne irgendwas mit Drehungen etc. zu tun haben.
Es drehte sich also so ein bisschen als ich mich mit dem Rad auf den Heimweg machte. Der betrug ein paar Kilometer und wurde von Wünschen nach einem schnellen und schmerzlosen Tod begleitet. Denn inzwischen war mir etwas…also…unwohl geworden.
Den Schnaps verfluchend, holte ich dann zuhause (in einem Stück und ohne sonstige Schäden/Beschädigungen angekommen) so einiges von den am (inzwischen) Vorabend konsumierten Lebensmitteln und Getränken wieder hervor.
Viel Schlaf gab’s dann nicht. Zum einen kann ich nicht schlafen wenn mir derartig blümerant ist, zum anderen hatten wir am Folgetag der Party noch irgendeinen Unterricht. Letzter Tag oder so.
Etliche Mitschüler fehlten, der Rest hatte wohl noch zünftig Restalkohol im Blut.

Diese Sache und die damit verbundene Unpässlichkeit hatten diverse Vorteile:
Ich habe mich seither (Abgesehen von einem winzigen Zwischenfall bei dem etwas zuviel Bier, ein Garten und eine den Garten durchquerende Wasserablaufrinne eine Rolle spielten.) von obskuren und meistens hochprozentigen Alkoholika ferngehalten. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Rum (Kuba!) in Form von Cuba Libre und Ron Collins und Wodka in Form von White Russian (Lebowski). Beides nicht unter Wirkungs- sondern Genussgesichtspunkten und in Maßen.
Ansonsten ein Bier beim Grillen und gerne Mal ein Glas Rotwein.

Irgendwelche Flüssigkeiten die ihren oft nicht unerheblichen Alkoholgehalt unter einem Mäntelchen aus harmloser Fruchtigkeit verstecken, habe ich nie wieder angepackt. Und das ist auch gut so.

Andere Menschen ziehen, wie wir seit der Alcopops-, Flatrateparty- und Komasaufenthematik wissen, ganz andere Schlüsse aus der Situation. Man bekommt zumindest den Eindruck, dass die Leute vermehrt eher versuchen, der Sache mit Abhärtung und Gewöhnung Herr zu werden.
Frei nach dem Motto:

Alkohol du böser Geist, auch wenn du mich zu Boden reißt, ich stehe auf, du boxt mich nieder, ich kotz dich aus und sauf dich wieder!

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Spocht

Tuesday, June 15th, 2010 | Author: Christian

Jun 15, 2010 16.51 km 1h:07m:10s Cycling, transportation

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Sommer

Monday, May 24th, 2010 | Author: Christian

Abend
Abend

(Nicht nur im Wald rauscht es…)

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Ja, mir san mit’m Radl da…

Wednesday, April 28th, 2010 | Author: Christian

Ja, mir san mit'm Radl da...

Verdauungsspazierfahrt.

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Zurück

Tuesday, December 08th, 2009 | Author: Christian

Scheißkalt ist es hier.
Doofer Breitengrad.

Und die ganzen Autos auf der Straße…sehr merkwürdig.

Irgendwas passiert, inzwischen?
Bis auf ein bisschen Deutsche Welle TV, waren wir auf Kuba ganz wunderbar von der Welt abgehängt. (y)

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Lufthansatier

Wednesday, November 18th, 2009 | Author: Christian

Die Gattin packt zuhause den letzten Kram in die Koffer. Wie immer bei sowas, stellt sich die Frage nach dem Gewicht der Koffer.
Bei unserem letzten derartigen Unternehmen hat man bei der Gepäckaufgabe das Gewicht beider Koffer zusammen durch zwei geteilt um so das faktische Gewicht des Gepäcks pro Person zu ermitteln. Stichworte Freigepäck und Übergepäck(-gebühr). (Einer der Koffer ist größer, der andere kleiner – da kommt es schon mal zu unterschiedlichen Gewichten – erst Recht wenn man am Urlaubsort nicht über eine Waage verfügt.)
Das ist ja durchaus sinnvoll, kommt es doch überhaupt nur darauf an, dass der Durchschnitt pro Person die jeweilige magische Zahl nicht überschreitet. Theoretisch könnten ‘übrig gebliebene’ Freigepäckkontingente sogar anderen Passagieren gutgeschrieben werden. Sprich: Person 1 hat bei zulässigen 20 kg nur 15 kg dabei. Dafür könnte man dem nachfolgenden Gepäckaufgeber von seinen 7 kg Übergepäck nur zwei extra berechnen.
Aber das wäre wohl zuviel der Kundenorientierung. Ließe sich wohl auch nicht gerecht handhaben.
Jedenfalls überlegt die Gattin mit welcher Gesellschaft wir damals flogen und ob man das damals praktizierte Verteilverfahren auch jetzt wieder erwarten könne.
Schriftliche Kommunikation.
Gattin: Der Flieger war hellbalu und es stand TUI drauf. Aber ich glaube es war Condor.
Sie kramt nach dem Schnipsel der Bordkarte von damals, den man behält und den sie aus Erinnerungsgründen niemals fortwerfen würde. (Wie auch sonst nichts. ;( )
Auf dem Rest meiner Bordkarte steht “Hapagfly”. Und so ein Lufthansatier ist abgedruckt.
Ich: Aha, ein Lufthansatier.
G: Das gemeine Lufthansatier ähnelt einem Storch.
I: Soso, jetzt ist das Lufthansatier auch noch gemein.

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