Käffchen?

Thursday, September 28th, 2006 | Author:

Morgen ist der Tag dieses koffeinhaltigen Schwarzgebräus.

Was es nicht alles gibt.  :ugly:

Passend dazu hab ich mir heute schon (wieder) mal eine unbotmäßig große Menge der sympathischen Droge trinkenderweise zugeführt, nachdem die letzten Krümel des aromatischen Earl-Grey-Krautes unlängst in die Teekanne rieselten. ;(

Das gibt wieder ein aufs-Klo-Gerenne.  :ugly2:

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Gaffer.

Wednesday, September 27th, 2006 | Author:

Ich könnte jedes Mal aus der Haut fahren. Diese bekackten Gaffer. Glotzen was das Zeug hält. Und sonst nichts. Auch beim fahren. Besonders dann.

Ein Unfall? Hossa! Runter mit der Geschwindigkeit, damit man auch alles gut erkennen kann! X-( Je mehr Hirn von der Leitplanke tropft, desto besser.

Heute auf der Heimfahrt. Bundesstraße 42. Schon von weitem sieht man deutlich die blau zuckenden Lichter der Einsatzwagen von Polizei und Notarzt. Das nächste was man deutlich sehen kann, sind aufleuchtende Bremslichter. Eine gerade Straße der vorfahrtgebenden Art. Keinerlei Grund zu bremsen. Bis auf den Unfall. Der sich außerdem auf einer unmittelbar neben der Bundesstraße verlaufenden Straße zugetragen hatte. Keine Behinderung. Trotzdem wird man in einer Kettenreaktion vom jeweils Vorausfahrenden genötigt von (theoretisch) achtzig, auf vierzig km/h abzubremsen. Kaum ist die Unfallstelle passiert, geht es schleppend wieder schneller. Ist sowas einmal entstanden, gibt es kein Entkommen mehr. Der erste der da zum gaffen gebremst hat, sollte mal an intimen Körperstellen mit grobschlächtigem Werkzeug malträtiert werden. :twisted:Wie das wohl ist wenn diese Leute selber da liegen…verblutend…und dann kommt ein Bild-Leser-Reporter und hält mit der Kamera seines Mobiltelephons drauf…

 :uhammer:

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Hallo, kann mich irgend jemand verstehen? Spricht jemand meine Sprache? Hilfe…

Thursday, September 21st, 2006 | Author:

Jüngst beim bügeln nebenher den Fernseher laufen lassen (als bekennender Fernseh…naja, -feind nicht, aber auch nicht -freund, muss man jede Möglichkeit nutzen X-D) und da lief auf VOX oder so eine Auswander-Doku. So ein paar Familien die Teutonistan verlassen und in der Ferne ihr Heil suchen.

So weit, so gut. Ist ja grundsätzlich nichts gegen zu sagen.

Aber: Wenn ich in ein Land auswandern wollte, dessen Sprache ich nicht spreche, dann lerne ich diese Sprache vorher. Zumindest so gut, dass ich mich verständigen kann. Niemand verlangt dass man fachlich hoch angesiedelte Diskussionen eloquent meistert, aber es sollte doch selbstverständlich sein, dass eine alltägliche Konversation ohne weitere Probleme im Bereich des Möglichen liegt.

Wie gesagt – das würde ich VOR meiner Auswanderung anstreben. Andere Leute scheinen da nicht so empfindlich zu sein.

Es begab sich dass eine Familie in die USA auswanderte. Wäre jetzt meine Wahl nicht, aber egal. Das Filmteam begleitete diese Leute in ihren ersten Wochen und dokumentierte deren neues Leben. Unter anderem wurde ein Bewerbungsgespräch bei einer Klimaanlagenfirma gezeigt, in der der Auswanderungsvater/-ehemann arbeiten wollte. Klimaanlagentechniker gelernt, als was liegt näher. Und in den heißen Gegenden Nordamerikas wird bekanntlich viel klimatisiert.

Der Firmenchef versuchte nun herauszubekommen was der Mann alles könne. Ob er dies und das schon gemacht hätte, jenes Zertifikat erworben hätte und so weiter. Vater, Mutter und die zwei Kinder waren in der meisten Zeit damit beschäftigt ‘I don’t understand.’ zu sagen.

Die einfachsten Fragen wurden mit großen Augen und Schulternzucken beantwortet. ;(

Später im Supermarkt versuchte der Kassierer es mit ein wenig Smalltalk (die Waren wurden von Angestellten in Tüten gepackt, also nichts zu tun für die Einkäufer) und musste sich dabei vorgekommen sein wie jemand der mit einem Außerirdischen spricht. Schulternzucken, ratlose Blicke, kaum Antworten.

Und das ohne dass diese native speaker einen schrecklichen Dialekt oder eine grausame Aussprache gehabt hätten. Die waren (bis der Sprecher der Doku anfing für die Zuschauer zu übersetzen) sehr gut zu verstehen. :usad:

Ich spring mal ins tiefe Wasser. Mal sehen ob ich schwimmen kann. ;(

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Dreiundzwanzig zwanzig.

Thursday, September 14th, 2006 | Author:

Toll.

Vier Wochen, vier Kästchen, ohne Spiel77, ohne SuperSex…eh…..6.

Einsatz: 25 Euro.

Gewinn durch drei Richtige: 23,20 Euro.

Bilanz: -1,80 Euro.

Eine erschreckende Diskrepanz.  :usad:

Wie soll man so zur ersten und zweiten und dritten…Million kommen?  ;(

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get in early and build a strong position

Tuesday, September 12th, 2006 | Author:

> —–Original Message—–
> From: Freida [mailto:Freida@angro.de]
> Sent: Tuesday, September 12, 2006 4:16 AM
> To: my address
> Subject: get in early and build a strong position
>
>

It’s often a person’s mouth broke their nose. Possible Interpretation: Not everything is what it appears to be. Play on ‘An apple a day keeps the doctor away’ He who laughs last laughs best. A bird in the hand is worth two in the bush.
Hunger makes good kitchen. Don’t burn your bridges before they’re crossed. A good man in an evil society seems the greatest villain of all.
Definition: A situation almost impossible to complete Make hay while the sun shines. Possible Interpretation: Great achivements take time. Nor pot to piss out in. (variant of neither a pot to piss in nor a window to throw it out.)
Kill two birds with one stone. Better late than never. Laughter is the shortest distance between two people. Life’s a bitch and then you die You can’t milk a cow with your hands in your pants. The grass is always greener on the other side of the fence.
Faint heart ne’er won fair lady. Worrying is like sitting in a rocking chair. It gives you something to do but it doesn’t get you anywhere Attributed to Benjamin Franklin; Poor Richard’s Almanac. Alternative: Liquor on beer, have no fear. Beer on liquor, never sicker.
The head and feet keep warm, the rest will take no harm. Beggars can’t be choosers. Give a man a fish and you feed him for a day; teach a man to fish and you feed him for a lifetime. Red sky at night: shepherd’s delight. Red sky in the morning: shepherd’s warning. A friend to all is a friend to none 

Was will der Spammer damit sagen?

Kein Anhang an der Mail, kein eingebettetes Bild, kein HTML, kein Link, kein gar nichts. Nur dieser Text.

WTF? :ugly2:

Sind jetzt sogar die Spammer blöd im Kopf geworden? 

(Oder um es mit Walter Sobchak zu sagen: HAS THE WHOLE WORLD GONE CRAZY?  AM I THE ONLY ONE HERE WHO GIVES A SHIT ABOUT THE RULES?)

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Ausnahmezustand

Friday, September 08th, 2006 | Author:

An diesem Wochenende ist die Taunus-Bergprüfung 2006.

Zwischen Pfaffenthal und Rüdesheim, OT Presberg.

Presberg. Wo ich wohne.

Das Fahrerlager ist in der Straße in der ich wohne.

Der ganze Ort wird abgeriegelt.

Hundertsiebenundzwanzig Fahrzeuge.

Das wird bestimmt sehr beschaulich.  :ugly2:

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3, 5, 39

Friday, September 08th, 2006 | Author:

Drei Richtige.  ;(

Es ist zum Mäuse melken. (Was natürlich nicht geht, weil man unter eine Maus keinen Eimer drunter kriegt.)

Immer nur drei Richtige. Wenn überhaupt. Meistens gar nichts.  ;(

Die Welt ist hart und ungerecht und böse und fies und gemein und hämisch und verdorben und teuflisch und… :usad:

(Weshalb es mich so irritiert dass ich nicht mit ihr klar komm.)

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Lotto Hessen Internet Benutzerinformation Gewinn

Thursday, September 07th, 2006 | Author:

Sehr geehrte/r Spielteilnehmer/in,wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Los Nr. bei der Ziehung Lotto am Mittwoch am 6.09.2006 gewonnen hat. Falls Sie im Internet gespielt haben, überprüfen Sie bitte Ihr Wettkonto. Die Gewinne werden nach der Freigabe der Quoten gutgeschrieben.

Bitte beachten Sie:

XLL-Gewinne werden immer direkt auf Ihr Auszahlungskonto überwiesen.

Falls Sie mit Ihrer Kundenkarte in den Verkaufsstellen gespielt haben, können Sie sich Gewinne bis 5.000,- Euro innerhalb von 5 Wochen dort auszahlen lassen, danach werden diese auf Ihr Auszahlungskonto überwiesen (nicht auf das Wettkonto im Internet).

Höhere Gewinne werden immer überwiesen, dies erfolgt eventuell wegen der durchgeführten Einzelprüfung nicht sofort. Melden Sie sich bei Rückfragen bitte per Mail bei uns oder telefonisch unter der Nummer 0611 3612-150.

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

Mit freundlichen Grüßen

Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen

:ugly2:

Jaja, drei Richtige, wie immer, hm? ;(

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Assoziation

Wednesday, September 06th, 2006 | Author:

Jüngst sah ich auf der Autobahn (die so wenig mit “Bahn” aber so viel mit “Auto” zu tun hat – aber das nur am Rande) einen Mercedes-Transporter wie sie von allerhand Rettungsdiensten gerne und häufig verwendet werden. Teilverglast, weiß mit grellroten Aufklebern und so weiter. Hinten stand groß “Katastrophenschutz” dran. Aha. So weit, so gut.

In der mir eigenen gesitteten und vernünftigen Art und Weise überholte ich das Vehikel und entdeckte an der Seite eine weitere Aufschrift.

“Schnelleinsatzgruppe”

Ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, tauchten in meinem Kopf Bilder von Panzern auf. Und von Soldaten. Und von diversen anderen militärisch gearteten Fahrzeugen. Mit den Insignien der deutschen Wehrmacht. Und Menschen die zusammengetrieben werden und Schlimmeres. ;(

Da ich mich in früheren Zeiten viel mit dieser unrühmlichen Zeit in der Geschichte Zentraleuropas befasst hatte, waren mir sofort ganz andere Einsatzgruppen in den Sinn gekommen.

Es ist irritierend wie schnell und unwillkürlich das Gehirn Zusammenhänge herstellt, Bilder abruft und Informationen liefert, zu Dingen die einfach nur durch bloße (Teil-)Wörter erscheinen.

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Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt und drei macht neune.

Saturday, September 02nd, 2006 | Author:

Dass dem deutschen Schüler im Allgemeinen gerne verminderte Fähigkeiten in schulischen Belangen nachgesagt werden, ist bekanntlich nicht neu.

Man hat diese Angelegenheit beizeiten mit dem Wort PISA um die Ohren geschlagen bekommen.

Bewegt man sich aufmerksam durch die (deutsche) Welt, sind Zweifel an diesen Ergebnissen nicht angebracht.

Auf meiner Jäger der verlorenen Hose-Tournee wurde ich schließlich im beschaulichen Städtchen Mainz fündig. In einer Lokalität der vorher geschmähten schwedischen Nähstube. An der Kasse stand eine junge Frau vor mir. Frau…Mädchen…der Übergang ist ja fließend und subjektiv.

Jedenfalls hatte die eine Hose in ihren Händen und präsentierte sie dem Kassierer mit den Worten: “Was kostet die denn, da ist kein Schild dran.”

Für diese Erkundigung hätte ICH persönlich mich nicht zehn Minuten in die Kassenschlange gestellt, denn muss man doch darauf gefasst sein, dass der Preis für das persönlich Empfinden zu hoch ist.

Egal. Der Verkäufer nimmt das Kleidungsstück und konsultiert einen Kollegen der im Laden rumlaufenderweise tätig ist, kommt zurück, meint: “39,95 EUR, wird aber um 50% reduziert.” und schaut die Kundin erwartungsvoll an.

Die schaut zurück und meint kurz darauf: “Ja, und was kostet das dann?” ;(

Jaaaa…wenn man vierzig durch zwei teilt…was ist dann das Ergebnis? Ich wusste es in dem Moment auch nicht. Man hätte mal die örtliche Universität besuchen und um die Benutzung eines teuren Hochleistungscomputers bitten können. Damit ließe sich diese hochkomplexe Aufgabe gewiss in einem überschaubaren geologischen Zeitraum lösen.

Zum Glück für die Anwesenden war der Verkäufer in höherer (und vielleicht auch niederer) Mathematik beschlagen (und verfügte wahrscheinlich über diverse Doktoren- und Professorentitel auf beiden Gebieten) und konnte das Ergebnis im Bruchteil einer Sekunde liefern.

“Zwanzig.” brachte er lakonisch hervor.

Eine Zahl die mir nach späteren langen und intensiven Überlegungen als durchaus geeignet schien, obwohl sie nicht das korrekte Ergebnis war. Der Preis, wie die Kasse verkündete, betrug dann nämlich 19,97 EUR! HA! :ugly2:

Spaß beiseite.

Rhetorische Frage: Wie arm ist es, nicht mal für sich selber fünfzig Prozent von neununddreißig Komma fünfundneunzig näherungsweise bestimmen zu können?

Armes Land. ;(

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