Käfighaltung

Thursday, August 26th, 2010 | Author: Christian

Käfighaltung

Da sitzt die ganze Zeit ein Bäcker im Kasten und bäckt (backt?) auf Knopfdruck in Sekundenschnelle die durch Knopfdruck angeforderten Backwaren.
Oder wie sonst wäre ‘Immer frisch von früh bis spät-’ zu verstehen?

Dass die Sachen da ab und zu reingepackt und warm gehalten werden, kann nicht sein. Das wäre ja eine absurde Vortäuschung falscher Tatsachen…

(Aldi, Rüdesheim am Rhein)

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Essen

Sunday, August 08th, 2010 | Author: Christian

Kürbissuppe

Kürbissuppe

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Essenmarken

Saturday, August 07th, 2010 | Author: Christian

Ich besuche mit der Gattin ihren Schwiegervater.
Der weilt zur Kur in Bad Kreuznach. Wir tappeln da so ein bisschen rum und sitzen dann auf einer Bank an der Nahe. Drei andere Spaziergänger kommen vorbei. Es zeigt sich, dass es dem Schwiegervater bekannte Kur-Kollegen sind.
Es erhebt sich eine angeregtes Gespräch, wo man jeweils am Vorabend gegessen hätte. Und an diesem Abend essen würde. Wer (lockere Gruppenbildung – der Schwiegervater ist unter anderem Mitglied einer Radfahrerclique, die sich für die Dauer der Kur Fahrräder geliehen hat und damit rumfährt) und wo. Besonders wo. Man würde heute zu $Gasthaus A gehen. Wo das denn sei. Na da die Straße hoch, am Kreisverkehr links, hinter $Restaurant B. Ach so. Und das $Restaurant B sei auch ganz gut, da sei man letztens erst gewesen. Da ist da hinten in Richtung $Restaurant C. $Gasthaus B wäre aber gar nichts. Nein, stimmt. Dafür aber $Restaurant D.
Und so weiter.
Die Herrschaften bekommen in ihren Kurkliniken drei Mahlzeiten am Tag.
Das nur so nebenbei.

Diese Stadt hat vermutlich zwei relevante Wirtschaftsfaktoren: Kurkliniken und Gastronomie.

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Blubb

Saturday, July 31st, 2010 | Author: Christian

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…aber mit Erbsen und Bohnen.

Sunday, July 25th, 2010 | Author: Christian

ohne Kohl...

Geht auch. (y)

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Zwei Stühle, eine Meinung

Wednesday, July 07th, 2010 | Author: Christian

Toom

Ein Toom.

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…denn ihnen ist das Himmelreich.

Thursday, June 24th, 2010 | Author: Christian

Eine Verkettung von unglücklichen Umständen führte dazu, dass ich mich gestern Abend, ziemlich unmittelbar nach dem Sieg der deutschen Nationalmanschaft über Ghana, mit dem Auto auf dem Weg zum Rewe befand. Für zwei Tüten Kinder-Schokobons und Haribo Goldbären in Portionstütchen. Fragen Sie nicht.

Mich persönlich interessiert dieser Sport jetzt nicht so sehr und ich breche jetzt auch nicht in große Jubelgesänge aus. Ich hab aber auch nichts gegen die Leute, die letzteres tun. Und von mir aus auch mit ihren Lärminstrumenten mal ein bisschen rumpupsen. Wenn es glücklich macht…
Der Spaß hört aber auf, wenn einem bei schwärzester Dunkelheit hinter Häuserecken vor und aus Büschen heraus fahnenbehängte, vuvuzelaschwingende und vermutlich stark alkoholisierte Knalltüten vor’s Auto springen, dabei wild winken und tröten dass es eine Art hat.
Oder wenn sich Leute bei voller Fahrt zu zwei Dritteln aus den Fenstern fahrender Autos hängen und selbige von den übermütigen Fahrern in wilden Schlangenlinien fortbewegt werden.

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Smokey my friend, you’re entering a world of pain.

Friday, June 18th, 2010 | Author: Christian

Nachdem sich am letzten Sonntag während des Verzehrs eines eher knusprigen Brötchens ein Teil des Zahnes unter Abgabe eines ungut knirschenden Geräusches abgespalten hatte und ich ob des ziemlich unkuhl abstehenden und unten noch am Zahnfleisch hängenden Teiles beim zahnärztlichen Notdienst (der einen Teil der Füllung aus der Lücke zwischen Zahn und Abspaltung entfernte woraufhin man beides wieder zusammenklappen konnte) war, kam am Dienstag der sowieso geplante Gang zu meinem Zahnarzt.
Weiter hinten war vor einer kleinen Weile schon ein seitlicher Teil einer Füllung abgebrochen, hier sollte nach zwischenzeitlichen Arbeiten die finale Reparatur erfolgen. Tat sie auch, nach Behandlung des neuen Zahnpatienten. Der passenderweise nur zwei Positionen weiter vorne residiert.
Zunächst drückte man mir einiges an Narkotikum ins Zahnfleisch, das die Abspaltung noch hielt. Sonst wurde ich immer gefragt ob ich möchte, meistens möchte ich nicht. Dass der Arzt hier von sich aus und ohne zu fragen betäubte, ließ schon Böses ahnen.
Daraufhin wurde der Separatist vom Zahnfleisch abgelöst. Das ging mit ordentlich Blut vonstatten. Das ins Becken gegurgelte Spülwasser war schön hellrot, das Zahnfleisch laut Zungenfühlung gut geschwollen.
Vorhandene scharfe Kanten von Zahn und Füllung wurden gerundet und ich mit der Aussicht auf eine Krone entlassen. Der Behandlungsplan käme mit der Post und müsse dann zur Krankenkasse.

Er kam dann auch am Donnerstag und verhieß nach Abzug der gigantischen Kassenleistung (;() eine Eigenbeteiligung von rund elfhundert Euro. Krone mit keramischer Verblendung, Honorar, Labor.
(Ein Mixer ist billiger.)

Das gibt sicher noch viel Spaß.

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Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort

Friday, June 18th, 2010 | Author: Christian

Vor langer Zeit, als ich noch jung, schön und mit der zehnten Klasse fertig war, wurde letztere (und mit ihr alle Parallelklassen) zerhackt und die angehenden Abiturienten in das bekannte System aus Grund- und Leistungskursen gesteckt.
Das gab damals einen willkommenen Anlass für eine exzessive und alkoholgetränkte Party im Garten einer Mitschülerin. Quasi als Krönung einer abgeschlossenen Schulphase.
Das heute weit verbreitete Phänomen des Komasaufens kannte damals noch niemand. Wir hatten auch keine ‘Alcopops’.

Für so einige war es eine der ersten Gelegenheiten, mal ordentlich über die Stränge zu schlagen. Und das taten wir (wohl fast) alle.
Alkoholika jeglicher Couleur war in überbordender Menge vorhanden, ich hielt mich zunächst an Bier.
Mit fortschreitender Stunde wurde die Sache dann virulent. Das Bier wurde allgemein gegen andere Dinge getauscht.
Bei mir kamen, schon der Optik nach, knallige Getränke wie (ich glaube es war Berentzen) grüner Apfel, Pflaume, Wildkirsche u.a. zum Zuge.
Korn mit fruchtigem Aroma und einigen Umdrehungen. Das unbotmäßig wilde Durcheinandertrinken führte zunächst zu…wenig.
Wir saßen da so leicht bis mittelschwer (eigene Beurteilung) angetüddelt rum (mit fortschreitender Stunde nahmen körperliche Aktivitäten ab und beschränkten sich mehr und mehr auf die Zuführung von alkoholhaltigen Flüssigkeiten) und erfreuten uns an der Sache.
Irgendwann stand ich auf um mich zu erleichtern und bemerkte nun doch die Umdrehungen der Getränke. Denn es drehte sich ein wenig um mich. Dieses Wissen muss sich nach der Rückkehr effektiv hinter irgendwelchen Gehirnwindungen versteckt haben, denn ich nahm dann wohl noch den einen oder anderen Schluck aus den kursierenden Flaschen.

Irgendwann war’s dann aber auch mal gut. Weil ich merkte dass es dann auch sitzend drehte und ich Ansätze von motorischen Ausfallerscheinungen zeigte.
Drehen geht schon mal gar nicht. Deswegen wird man mich auch nie auf irgendwelchen Fahrgeschäften finden, die im weiteren Sinne irgendwas mit Drehungen etc. zu tun haben.
Es drehte sich also so ein bisschen als ich mich mit dem Rad auf den Heimweg machte. Der betrug ein paar Kilometer und wurde von Wünschen nach einem schnellen und schmerzlosen Tod begleitet. Denn inzwischen war mir etwas…also…unwohl geworden.
Den Schnaps verfluchend, holte ich dann zuhause (in einem Stück und ohne sonstige Schäden/Beschädigungen angekommen) so einiges von den am (inzwischen) Vorabend konsumierten Lebensmitteln und Getränken wieder hervor.
Viel Schlaf gab’s dann nicht. Zum einen kann ich nicht schlafen wenn mir derartig blümerant ist, zum anderen hatten wir am Folgetag der Party noch irgendeinen Unterricht. Letzter Tag oder so.
Etliche Mitschüler fehlten, der Rest hatte wohl noch zünftig Restalkohol im Blut.

Diese Sache und die damit verbundene Unpässlichkeit hatten diverse Vorteile:
Ich habe mich seither (Abgesehen von einem winzigen Zwischenfall bei dem etwas zuviel Bier, ein Garten und eine den Garten durchquerende Wasserablaufrinne eine Rolle spielten.) von obskuren und meistens hochprozentigen Alkoholika ferngehalten. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind Rum (Kuba!) in Form von Cuba Libre und Ron Collins und Wodka in Form von White Russian (Lebowski). Beides nicht unter Wirkungs- sondern Genussgesichtspunkten und in Maßen.
Ansonsten ein Bier beim Grillen und gerne Mal ein Glas Rotwein.

Irgendwelche Flüssigkeiten die ihren oft nicht unerheblichen Alkoholgehalt unter einem Mäntelchen aus harmloser Fruchtigkeit verstecken, habe ich nie wieder angepackt. Und das ist auch gut so.

Andere Menschen ziehen, wie wir seit der Alcopops-, Flatrateparty- und Komasaufenthematik wissen, ganz andere Schlüsse aus der Situation. Man bekommt zumindest den Eindruck, dass die Leute vermehrt eher versuchen, der Sache mit Abhärtung und Gewöhnung Herr zu werden.
Frei nach dem Motto:

Alkohol du böser Geist, auch wenn du mich zu Boden reißt, ich stehe auf, du boxt mich nieder, ich kotz dich aus und sauf dich wieder!

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Nuts!

Friday, June 18th, 2010 | Author: Christian

Neulich bei real,-.
Produktdesign.

Wir müssen da noch irgendwas in englisch hinschreiben!
Wieso? Alles andere auf der Packung ist doch auch deutsch. Und das wird im deutschsprachigen Raum verkauft. Außerdem steht da auch schon ‘Selection’ drauf.
Ja, trotzdem. Das wirkt dann noch cooler und so. Denk dir da mal was aus.
Aber… ;(

Nuts! (Anthony McAuliffe)
(Frei nach General McAuliffe)

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