Mahlzeit
Tuesday, November 01st, 2011 | Author: Christian

(aus der ersten Klasse der Beamtenanwärterin)
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Tuesday, November 01st, 2011 | Author: Christian

(aus der ersten Klasse der Beamtenanwärterin)
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Monday, October 03rd, 2011 | Author: Christian
Nach einer halben Flasche 2005er Brunello di Montalcino versucht, der Gattin Schrödingers Katze zu erklären.
Gescheitert. Hab’s nach Lektüre des Wikipedia-Artikels dann sogar selbst nicht mehr verstanden.
Prost!
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Tuesday, September 13th, 2011 | Author: Christian

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Tuesday, September 13th, 2011 | Author: Christian
Erstaunlich spät ist nun auch das WeihnachtsHerbstgebäck wieder in den Läden eingetroffen.
Hohoho.
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Friday, August 05th, 2011 | Author: Christian
Ich sitze mit der Gattin in Italien auf einer von der untergehenden Sonne golden beleuchteten Terrasse mit Blick auf den See.
Auf meinem Teller liegen nur noch wenige Gnocchi mit Gorgonzolasoße, die anderen haben bereits auf meiner Zunge diverse Geschmacksorgasmen veranstaltet.
Die Gattin speist etwas mit Kalbsfleisch und flötet davon ebenso in höchsten Tönen.
Ich: Ich esse ja keine Tierkinder.
(Provokativ und gelogen, denn ich esse schon mal Tierkinder. Die können sehr gut schmecken.)
Gattin: Hab ich auch mal gesagt, die sind aber lecker!
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Sunday, July 31st, 2011 | Author: Christian

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Wednesday, May 18th, 2011 | Author: Christian
In einem früheren Leben wäre ich vermutlich in jungen Jahren elend verhungert.
Mindestens bis zu dem Zeitpunkt, an dem das mit der Überflussgesellschaft eingesetzt hat, hätte ich aber auf jeden Fall ernste Probleme damit gehabt, meine Ernährung sicherzustellen.
Bekanntermaßen gab es in der Vergangenheit Zeiten, in denen man es nicht so dicke hatte. Das war zeitweise bis weit ins letzte Jahrhundert der Fall. Nach dem letzten Krieg auf deutschem Boden wurde jede Menge Hunger gelitten.
Und wenn man schon mal etwas Nahrhaftes ergattert hatte, dann wurde das auch gegessen. So ein Stück Fleisch war dann eben nicht nur Filet. Da gab’s dann sicher auch allerhand Fett und Knorpel und solches Kroppzeug.
Dinge, deren bloße Vorstellung meinen Magen veranlasst, seinen Inhalt nach oben zu pumpen. Und das ist keine Dramatisierung.
Ich kann mit diesen Dingen nichts anfangen. Fett, heißt es, ist ein Geschmacksträger. Ein Stück Fleisch soll ‘gut durchwachsen’ sein. Schinken trägt eine Fettkante. Und so weiter.
Die Liste der Merkmale, die Fleisch als ganz besonders ‘gut’ adeln, ist lang.
Und so lange ich zurückdenken kann, hat der Gedanken auf etwas anderes, als reines Fleisch zu beißen, bei mir Brechreiz ausgelöst.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein schönes mageres und völlig knorpel- und sehnenfreies Stück Fleisch ist in Ordnung. Versteckt sich darin jedoch irgendetwas, das dort nicht sein sollte, wird mir schlagartig kotzübel.
more…
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Saturday, April 02nd, 2011 | Author: Christian
Es ist viertel vor neun, ich sitze in Shorts und ärmelfrei mit einem cuba libre (viel Rum, wenig Cola) nach erfolgreichen Grillaktivitäten auf dem Balkon.
Das Thermometer bescheinigt eine Außentemperatur von 18,6°C.
Manchmal ist das Leben gar nicht sooo scheiße.
Manchmal.
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Friday, April 01st, 2011 | Author: Christian
In Schleswig-Holstein wurde im Rahmen einer Projektwoche vor Fünftklässlern ein Kaninchen geschlachtet, verarbeitet und zubereitet.
Die Wellen schlagen hoch. Den Kindern werden in den Medien irreparable seelische Schäden attestiert. Das ginge ja gar nicht, wie konnte man sowas nur zulassen.
Ich finde das auch nicht in Ordnung.
Die Tatsache, dass die Tiere aus denen die Wurst auf dem Pausenbrot und der Sonntagsbraten gemacht werden mal gelebt haben und geschlachtet werden, wird hier grandios verzerrt dargestellt.
Es heißt, dass das Kaninchen sei (durch den Vater eines der Kinder, der selber Landwirt und Sozialpädagoge ist) regelrecht (im Sinne von ‘ohne unnötige Gewalt oder Qual für das Tier’) getötet worden. Man könnte sagen “human”.
So geht es aber in der Fleisch”produktion” heute nicht zu. Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit dieser Thematik befasst weiß, dass dort nach menschlichen Maßstäben geradezu gefoltert wird. Von den ‘Lebens’bedingungen der Tiere vor der Schlachtung ganz zu schweigen.
Man sieht im Supermarkt nur noch das fein säuberlich abgepackte Fleisch. Die vorherige Brutalität ist unsichtbar. Ich empfehle hier unbedingt die Lektüre von Tiere essen (Jonathan Safran Foer). Auch für Kinder.
Es gibt Leute die sagen, dass man für ein Schulprojekt mit dem Titel “Ernährung in der Steinzeit” auch Getreide mahlen und Brot backen könnte.
Das ist sicher richtig. Aber mit einer Ernährung durch Brot kann man kein Mammut erlegen. Da braucht Energie. Und da ist mit tierischer Nahrung auf Dauer eben mehr zu holen.
“Moderne Untersuchungen haben ergeben, dass die steinzeitlichen Menschen etwa zwei Drittel ihrer Energie aus tierischer Nahrung bezogen und nur 1/3 aus pflanzlicher Quelle.”
Da wurde also gejagt, geschlachtet und Fell abgezogen dass es eine Art hatte.
Und ich gehe mal davon aus, dass man sich mit solchem Firlefanz wie einer Betäubung vor der Schlachtung (wie in Schleswig-Holstein erfolgt) damals nicht aufgehalten hat.
Und dass Kinder pädagogisch wertvoll von den Schlachtungen ferngehalten wurden, ist wohl auch eher unwahrscheinlich.
Trotzdem existiert die Menschheit bis heute.
Noch vor wenig mehr als zwanzig Jahren wurde auf dem Hof meiner Großeltern geschlachtet. Als ich dazukam, waren es noch Schweine, Hühner und Kaninchen. Von den Kühen habe ich nichts mehr mitbekommen.
Und wir Kinder mussten helfen.
Ich erinnere mich noch, dass wir zusahen, wie unsere Oma Hühnern die Kehle durchschnitt und sie ausbluten ließ.
Wie Schweine mit einem Bolzenschussgerät getötet wurden (da durften wir immerhin nicht dabei sein) und wir danach Eimer voller Blut und die Aufgabe bekamen, die dunkle, rote Flüssigkeit durch rühren leidlich flüssig zu halten. Blutwurst fällt eben nicht vom Himmel.
Meine seelischen Schäden halten sich trotz allem bis heute in Grenzen.
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