Mario
Saturday, February 27th, 2010 | Author: Christian
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Friday, February 26th, 2010 | Author: Christian
Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna
Kuba, Tag 2; Havanna
Kuba, Tag 3; Valle de Viñales
Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe
Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad
Kuba, Tag 6; Trinidad, Strand
Kuba, Tag 7; El Cubano, Wasserfall, Beachvolleyball, Rum
26.11.2009
Abschied vom albtraumhaften Hotel. Endlich! Halleluja. Ein letztes Mal ein mageres Frühstück, das diesen Namen nicht verdiente.
Und ab zum Bus. Die lange Fahrt nach Hershey stand uns bevor. In der Gegend zwischen Havanna und Matanzas hatte Mr. Hershey in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine sichere Zuckerquelle für die Hershey Chocolate Company gefunden und dort mehrere Zuckerfabriken gebaut. Dieser Zucker musste von der jeweiligen Fabrik dann zum Hafen gebracht werden, wozu Eisenbahnlinien gebaut wurden. Eine dieser Bahnen wird heute verwendet, um Touristen in mehr oder weniger historischen Waggons durch die Landschaft zu chauffieren. Das war auch unser Ziel.
Aber vor dieser Fahrt stand zunächst die Busfahrt. Und die zog sich hin, dass es eine Art hatte.
Ich las fatalerweise weiter in meinem Buch.
Draußen zog die Gegend vorbei. Wuchernde Vegetation, Felder mit fruchtbaren Böden. Die Autobahn war wie immer weitgehend leer.
Wir hielten dann an einer Tankstelle. Nicht um zu tanken, das erledigte der Fahrer immer wenn wir grad nicht dabei waren. Die Tankstelle verfügte über sanitäre Einrichtungen, die das Objekt der Begierde (vornehmlich der Damen) waren.
Außerdem verfügte die Tankstelle über ein kleines Männchen, das handtellergroße Löcher in seinen Schuhsohlen hatte. Der lief entsprechend mit Teilen der nackten Füßen auf dem Boden. Obwohl er Schuhe trug.
Und er erbat die Schuhe der sanitär wartenden Damen. Auch die der Gattin.
Jetzt hat man meistens eigentlich nur das eine Paar Schuhe dabei, das soeben an den Füßen steckt. Und überhaupt…also…ehm…
Das Männchen fand also keinen Ersatz bei uns. Irgendwie traurig, eigentlich. Zumal ich am Ende der Reise meine treuen und von der Gattin innig gehassten Sandalen zurück- und somit der Entsorgung anheimfallen lassen musste.
Der Himmel war während der Fahrt beeindruckend grau und sah ziemlich unheilverkündend aus – im Verlauf der Bahnfahrt lichteten sich die Wolken dann.
Vor dieser Bahnfahrt stand aber noch das Mittagessen. Mit Müh und Not hatten wir es bis 13 Uhr zum typischen ländlichen kubanischen Touristenrestaurant geschafft. Das war wie immer überdacht, aber ansonsten offen. Und das Essen war (wie meistens) stark hühnchen-, reis- und bohnenlastig. Das musste nicht schlecht sein, war hier aber auch nicht herausragend gut.
Herausragend, aber eher unvorteilhaft, waren hier die sanitären Einrichtungen. Es gab da ein kleines Häuschen ein Stück den Hang hinter dem Restaurant hoch. Davor saß eine alte Frau, spielte Klofrau und machte einen auf harmlos. Das Männerklo bestand aus einem dunklen Raum mit einem ebensolchen Boden, einem versifften Pissoir und einer ebensolchen Schüssel die nicht abgetrennt war. Der ganze Raum verfügte nicht über eine Tür. An der Wand waren noch Spuren eines Waschbeckens zu erkennen. Bolzen in der Wand, eine abgeklemmte Wasserzuleitung. Es roch mörderisch. Ich entledigte mich so schnell es ging meiner flüssigen Verdauungsendprodukte und stürzte hinaus. Dort war, wie ich jetzt feststellte, an einer Ecke des Häuschens ein Eimer aufgestellt worden, in den sich eine Wasserleitung mehr oder weniger stark ergoß. Hände waschen und bloß weg da.
Im, der holden Weiblichkeit vorbehaltenen Teil der Örtlichkeit soll es nicht besser ausgesehen haben.
Ab in den Bus und ab zurück zur Bahnstation. Dort waren wir vor dem Essen schon mal, da weder Busfahrer noch Reiseleiterin sich der Gegend, zumindest aber der Mittagessenlokalität, wohl nicht so sicher waren. Diese Bahnstation war ein kleines Gebäude mit einem erhöhten Betonstreifen unmittelbar neben einem Bahnübergang der völlig ungekennzeichnet war.
Wir würden vor Abfahrt des Zuges noch eine kleine Rundfahrt durch die Stadt die Mr. Hershey seinerzeit für seine Arbeiter um die Zuckerfabrik herum angelegt hatte, unternehmen. An der Bahnstation stand eine schmutzige alte Diesellok, unter ihrem Blech bebte das Aggregat vor lauter Drehmoment und versetzte die Umgebung in Schwingungen. Angehängt waren zwei Waggon von denen einer nur wenig besser aussah als der andere.

Wir lachten und scherzten, daß das unser Zug sei und bereits auf uns warten würde. Haha. more…
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Friday, February 26th, 2010 | Author: Christian
Und zwar der große russische Staats-ebenjener. In Darmstadt. 31 EUR für zwei Personen. Ziemlich happig. Auch wenn man bedenkt, dass dieser Preis außerhalb der zwei-für-eins-Aktion pro Person gilt. In der Kategorie zwei. Die Preisliste ging da noch weiter hoch.
Weiter vorne hätte man allerdings auch bessere Sitzmöbel gehabt. Die ausgeleierten Schalensitze auf denen wir saßen, waren eher unbequem.
Die Vorstellung allerdings weitgehend kurzweilig und durchaus interessant.
Ich war zuletzt in sehr jungen Jahren im Zirkus und hatte nur noch relativ unscharfe Erinnerungen an Artisten die sich unter der Zeltkuppel abarbeiteten, Tiere die allerhand Kunststücke zeigten und Clowns. Natürlich Clowns. Clowns waren für Kinder immer wichtig.
Hier wurde auf den Plakaten mit Oleg Popow geworben. Der mittlerweile 79jährige und in Deutschland lebende Veteran hatte allerdings eher wenige Auftritte, bewegte sich pro Vorstellung aber vermutlich mehr als andere (auch jüngere) Senioren hierzulande in einer Woche.
Als klassischer Pausenclown präsentierte sich ein jüngerer Charlie-Chaplin-Imitator der mithin auch ganz lustig war.
Akrobaten, Schlangenmenschen, Zauberer, Balancekünstler, Trapezturner, Löwen, Hunde, Karnickel, Ratten, Motorräder in einer Kugel – gute Unterhaltung.
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Wednesday, February 17th, 2010 | Author: Christian
Wo ist meine Jacke? Ich hab meine Jacke vergessen! Warte! Da ist alles drin! Mein Handy, mein Geld, mein Leben. Meine Männlichkeit!
Gestern in der Umkleide des Jugendstilbades gehört.
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Tuesday, February 16th, 2010 | Author: Christian
Aldi, Lidl & Co. haben diese Tage neben den Schildern mit den Öffnungszeiten Zettel an ihren Türen. Da stehen die Öffnungszeiten für Rosenmontag und Aschermittwoch drauf. Die unterscheiden sich von den regulären Öffnungszeiten auf dem Schild nebendran nicht.
Natürlich nicht. Warum auch? Sind ja mithin völlig normale Werktage.
Also…ich weise hier explizit darauf hin, dass ich heute ganz zünftig bluten würde wenn ich mir ordentlich in den Finger schneiden täte.
Im Übrigen nervt das ganze Karneval-/Fastnachts-/Faschingsgwürge ganz furchtbar.
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Friday, February 12th, 2010 | Author: Christian
Die Gattin späht auf den Einkaufszettel.
Was steht da? ‘Scouthobel’?
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Friday, February 12th, 2010 | Author: Christian
Beim Friseur.
Der, der an mir rumschnitzt sagt zu seinem Kollegen nebendran:
Du, ich hab da so eine Beule am Hinterkopf. Ist bestimmt ein Tumor. Fühl mal!
Kollege (fühlt und sagt):
Ach, das ist nur ein Aneurysma.
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Friday, February 05th, 2010 | Author: Christian
Nutzen Sie den Preisvorteil!
Steht auf einem Werbebanner, das eine Aral Tankstelle auf ihrem Gelände aufgespannt hat. In unmittelbarer Nähe zur Preisanzeige. In deren unmittelbarer Nähe, nämlich direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite, befindet sich die Preisanzeige einer bft-Tankstelle. Dort ist jede Treibstoffart immer mindestens einen Cent billiger.
Ist dieser Spruch jetzt eine Aufforderung zu bft zu fahren?
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Friday, February 05th, 2010 | Author: Christian
Eine Auswahl der Suchbegriffe die jüngst herführten:
ich hack ein loch in unser raumschiff
Nach wie vor ständig dabei. Auch wenn der Suchende hier thematisch vermutlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein wird.
rohrstock mutter | mutter rohrstock
Ist da jetzt der Wunsch der Vater des Gedanken oder ist die Sache schon gelaufen?
trinkwasser in deutschland hat einen anderen wert als in kuba oder afrika
Naja, auf Kuba gibt es schon genug Wasser und so. Für Afrika gilt das vermutlich nicht.
Google glänzt an dieser Stelle nicht unbedingt – kommen die Wörter zwar alle hier vor, aber nicht in hinlänglichem Zusammenhang.
braune wandmalerei
Uhm…? Wie jetzt?
darm aus po
Autsch. Mit Hämorrhoiden ist nicht zu spaßen. Vielleicht einen Proktologen befragen. Oder die Jungs von der ArschArt-Galerie.
Auf jeden Fall sollte man nicht warten, bis ein K62.2 draus geworden ist.
witzige reinigungsutensilien
Ja, ich muss beim putzen auch immer lachen…
weltverschwörung der floristen valentinstag
Weil es verdammt nochmal so ist!
DKB Visa in Kuba
Funktioniert nicht. Nicht immer alles glauben was irgendein Depp im Internet schreibt.
Wartburg 353 auf Kuba
Den Sozialismus (und seine Fahrzeuge) in seinem Lauf, halten weder Rost noch Motorschaden auf!
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Thursday, February 04th, 2010 | Author: Christian
Wer zu doof ist die Kabinentür in der Schwimmbadumkleide zu verriegeln, sollte sich nicht wundern wenn er, wie Gott ihn geschaffen hat, gesehen wird.
Man sollte meinen in einer Welt voller Verrückter zu leben, wäre irrsinnig komisch. Dabei ist es nur deprimierend.
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