Illuminati

Thursday, May 28th, 2009 |  Author: Christian

Oder im Original “Angels and Demons”. Ein Titel, den ich für deutlich besser gelungen halte, als “Illuminati”. Aber das kann man ja nicht dem Film oder dem zugrunde liegenden Buch vorwerfen.
Tom Hanks ist wieder Robert Langdon, scheint aber Probleme mit seiner Stimme zu haben. Neuerdings klingt er, als hätte er eine Maulsperre und kriegt den Kiefer nicht auseinander. Irgendwie gepresst. Eins der Dinge die bei Filmen so überhaupt gar nicht haben kann, ist ein Wechsel der Synchronstimme ohne Not.
Google sagt, dass der Synchronsprecher der gleiche wie allermeistens ist. Trotzdem klingt die Stimme anders. Nicht besser. Aber auch das sollte man dem Film nicht anlasten. Wohl aber die stellenweise deutliche Abweichung vom Buch. Dinge die im Buch einfach viel besser passen, wie etwa die Tatsache dass Signora Vetra die Adoptivtochter des ermordeten und bestohlenen Physikers und Priesters und nicht ‘nur’ eine Forscherkollegin ist.
Oder dass der Tod verbreitende und in Illuminati-Diensten stehende Killer im Film ein gemeiner Söldner mit Laptop und Handy ist. Im Buch darf er noch ein waschechter Assassine sein. Und wo war Maximilian Kohler? Was ist mit…ach egal. Die Liste (Die ziemlich veränderten Motive des Camerlengo sollen noch erwähnt sein.) ist lang und ihre Existenz schade.
Ansonsten gibt es alles um Spannung zu erzeugen. Keine Zeit, Rätsel, drohender Tod und so weiter.
Die (relativ) langen Haare passen noch immer nicht zu Tom Hanks, zu dem von ihm verkörperten Harvardprofessor auch nicht.
Ansonsten gute Unterhaltung, aber eben auch nicht mehr.

Sechs von zehn Illuminati-Ambigramme.

Tags »   

Trackback: Trackback-URL | Comments Feed: RSS 2.0
Category: kino

You can leave a response.

2 Responses

  1. 1
    neous 

    Ich gebe ihm keine sechs von zehn. Wenn man bedenkt, dass die Bauten in Rom auch alle nur nachgebaut sind, sind nicht einmal die Bilder schön oder toll.
    Unabhängig vom Buch gesehen (wo ich dir aber voll zustimme: viel zu viel verändert, gestrichen, etc.) ist die Geschichte nicht besonders interessant, weil viel zu viele Informationen fehlen. Spannung? Naja. Manchmal. Dann aber wieder sehr unrealistische Dinge, die alles aufheben.
    Einzig Armin Müller-Stahl fand ich gut. Die Darstellung der Konklave und dem Drumherum hat vielleicht noch funktioniert.

    Von mir vier von zehn.

  2. 2
    Christian 

    Stimmt, den Armin hatte ich ganz vergessen. Der war gut. (y)

Leave a Reply

Login