exzessiv
Tuesday, January 26th, 2010 | Author: Christian
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Category: nerd | 4 Comments
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Thursday, January 21st, 2010 | Author: Christian
Werter Hausmeister/Gärtner/wasauchimmer,
wären Sie bitte so freundlich, mit Ihrem Laubbläser jetzt mal bald in die Grube zu fahren?
Herrgott nochmal! Wegen drei Blättchen Laub so ein Lärm! Und dann wird der Kram nur zur Seite ins Gebüsch gepustet. Der nächste Windstoß trägt es wieder auf den Rasen.
Diese elenden Laubbläser!
Die, die diese Geräte ersonnen haben, sollen von Albträumem gegeißelt werden, sie sollen keine Ruhe finden und die Gicht soll in ihre Glieder fahren! Sie und ihresgleichen sollen verflucht sein bis in die neunte Generation und unter der Last der Verantwortung ächzen auf dass sie nimmermehr irgendwelche Erfindungen hervorbringen!
BRENNEN SOLLEN SIE!
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Tuesday, January 19th, 2010 | Author: Christian
Kuba, Tag 1; Frankfurt – Havanna
Kuba, Tag 2; Havanna
Kuba, Tag 3; Valle de Viñales
Kuba, Tag 4; Castillo de los Tres Reyes del Morro, El Floridita, Cementerio Cristóbal Colón, Bettruhe
Kuba, Tag 5; Havanna – Cienfuegos – Trinidad
24.11.2009
Nach einer kalten Dusche (unfreiwillig!) einem katastrophalen Frühstück fuhren wir mit unserem Bus die paar Kilometer nach Trinidad. Dort galt es in der Öffentlichkeit herumzulaufen. Wir waren auf größere Entfernung sicherlich als Touristen erkennbar, sehschwache Kubaner konnten uns dann aus der Nähe auch an dem modischen roten Plastikarmband erkennen. Das war nur unter Verlust seiner strukturellen Integrität zu entfernen und wies uns als all-inclusive-Gäste des Hotels aus. (Reiseleiterin und Busfahrer hatten auch Armbänder, allerdings bezahlte der kubanische Staat ihnen wohl lediglich Voll- oder Halbpension – ihre Armbänder waren andersfarbig.)
Bei mir hatte schon das angelegt-bekommen des Armbandes am Vorabend ein merkwürdiges Stigmatisierungsgefühl ausgelöst. Gebrandmarkt, auf dass man die vergnügungssüchtigen Kapitalisten erkennen und mit offenen Händen bestürmen möge.
Wer es bis hier noch nicht gemerkt hat – das war meine erste Erfahrung mit derartiger all-inclusive-Markierungspraxis. Und es war keine gute Erfahrung.
Aber da konnte man wohl nichts machen.
Auf dem Weg von der Halbinsel herunter nach Trinidad, kamen wir wieder an so gut wie keinem anderen motorisierten Gefährt vorbei. Dafür waren am Straßenrand ab und zu Leute damit beschäftigt, den Bewuchs (hier mehrheitlich Gras) kurz zu halten. Das taten sie diesmal nicht mit züngelnden Flammen, sondern mit einer Art Sensenprügel. Ich weiß nicht wie man es nennen soll, es schien mir aber in der Tat wie eine Kreuzung aus Sense und Knüppel. Für letztere Assoziation war die charakteristische Arbeitsbewegung verantwortlich. Das Gerät war wohl halb so lang wie ein typisches Gartengerät hierzulande, irgendwo auf der Hälfte abgeknickt und bestand ab dort wohl aus einer metallenen Schneide. Durch die Kürze der Dinges mussten die Anwender sich ein Stück herunterbeugen und prügelten dann in heftigen Bewegungen seitlich auf den Boden ein. Irgendwie. So sah es aus. Unnötig zu erwähnen, dass sie dabei vermutlich schwitzen wie nur was, da es schon am frühen Morgen unbotmäßig warm/schwül war.
Das Meer da um die Halbinsel rum lag voller rostiger Schiffswracks. Keine Ahnung was das sollte…


Die Hauptstraße die wir in Trinidad passierten, waren voller Geschäftigkeit. Ziemlich viele Menschen waren unterwegs, mit irgendwelchen Dingen befasst. Man konnte wieder durch die offenen Fensterläden in die Häuser schauen. Die Fenster an den Straßen waren in der Mehrzahl vergittert, was eine bedenkenlose Öffnung wohl erst ermöglichte.
Die Seitenstraßen waren dann nicht mehr so voll.
Der Bus verblieb schließlich in einer Straße und wir legten den Rest des Weges zu Fuß zurück. Die eigentliche Innenstadt wäre für das große Fahrzeug aufgrund von baulichen Gegebenheiten sowieso wohl nicht befahrbar gewesen. Ansonsten waren dort auch sehr wenige andere Fahrzeuge zu sehen. Ein Großteil der Straßen ist mit scheinbar nahezu kugelrundem Kopfsteinpflaster versehen, steil und schmal – letzteres produziert natürlich auch enge Kurven. Man war zu Fuß deutlich besser unterwegs.
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Tuesday, January 19th, 2010 | Author: Christian

DVD, nachdem ich es natürlich verbaselt hatte, rechtzeitig ein geeignetes Lichtspielhaus aufzusuchen.
Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa foltert seinen Gesprächspartner bereits zu Beginn mit bloßen Worten und wiederholt das im Film mehrmals. Grandios!
Dieses unterschwellige, nicht greifbare Wissen…oder sind es Vermutungen die zufällig richtig sind? Der Gesprächspartner schwebt latent in einem Zustand des panischen Zweifels ob sein Geheimnis keins mehr ist oder nicht.
Da sollte noch mehr als ein Golden Globe für Waltz drin sein.
Die anderen Personen sind, wie von Tarantino gewohnt, fast schon bis ins Absurde überzeichnet, was über weite Teile auch für die Handlung gilt. Die gleitet, mit kräftiger Unterstützung durch die Worte von Lt. Aldo Raine/Brad Pitt (Sinngemäß: Wenn man in einem Keller kämpft, ergeben sich eine Menge Schwierigkeiten. Und nur die erste ist, dass man in einem Keller kämpft.) stellenweise schon zum Slapstick ab. Aber auch das ist man von Tarantino gewohnt und erwartet es eigentlich auch.
Wer historische Genauigkeit sucht, ist bei diesem Film falsch und das weiß man schon vorher. Es geht um die Geschichte, nicht um Geschichte.
Ansonsten wird viel gestorben. Oft überraschend, wenn Personen die man für die Handlung als irgendwie wichtig beurteilt hatte, mal eben erschossen oder erwürgt werden. Oft blutig, wenn die Basterds deutsche Soldaten skalpieren.
Till Schweiger hat wie immer nur seinen einzigen Gesichtsausdruck dabei, das passt hier aber ausnahmsweise mal ganz gut zu dem leicht wahnsinnigen deutschen Feldwebel, der sich als Serienkiller betätigt und dann auf die andere Seite begeben hat.
Die Stimme von Diane Kruger klingt wie immer irgendwie blaß und piepsig – wie man mit sowas eine Schauspielerin wird, ist mir schleierhaft. Und dass man dann auch noch eine Schauspielerin spielt…
Sei’s drum – Tarantino-gemäße Unterhaltung, man wird nicht enttäuscht.
(Ich konnte mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass er die Gattin etwas ratlos zurückgelassen hat.
)
Sieben von zehn deutschen Skalps.
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Tuesday, January 19th, 2010 | Author: Christian
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Dass der klebrige Teppich im Foyer des Cinemaxx endlich gegen einen abwischbaren Steinfußboden ausgewechselt wurde, war schon mal ein positives Zeichen. Teppich ist zwar schön und so, aber nichts für Orte, an denen mit großen Mengen Cola in Bechern hantiert wird. Der herkömmliche Mensch ist mitunter motorisch eher unbegabt, und da landet schon mal was von dem Zuckerwasser auf dem Boden. Und krallt sich in dessen Fasern.
Dann: Mein erster 3D-Film. Halleluja.
Diese ganze 3D-Sache nimmt momentan ordentlich an Fahrt auf, da kann man sich sowas auch schon mal antun.
Vom Film an sich habe ich schon vorher nicht so richtig viel erwartet. Die Handlung sollte recht vorhersehbar und nicht unbedingt neu sein.
Blieb der 3D-Effekt. In der 3D-Vorschau für ‘Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen’ kullerten Hamburger auf den Zuschauer zu, das war ganz lustig weil ungewohnt.
Es ging dann los und war tatsächlich halbwegs dreidimensional. Je nach Szene bemerkte man davon mal mehr, mal weniger. Was ich vor allem bemerkte, war ab und zu eine ziemliche Unschärfe am linken Bildrand. Wir saßen ziemlich weit links, keine Ahnung ob das damit etwas zu tun hatte.
Um zuerst die positiven Dinge zu nennen: Das alles sieht gut aus. Sehr sogar. Aber das sollte man vielleicht auch erwarten können, wenn an einem Film so lange rumgefummelt wird, wie an diesem.
Mit Rechenleistung wurde nicht gegeizt, und das sieht man Pandora auch an. Exotische Tiere und Pflanzen, eine Menge Gegend und nicht zuletzt das eingeborene Volk, die Na’vi sind fotorealistisch zu bestaunen.
Das alles, oder zumindest eine Menge davon, soll im Film zerstört werden. Womit man auch schon bei der nicht ganz so innovativen Handlung ist. Unter dem Baum, den ein Na’vi-Stamm bewohnt, gibt es ein großes Rohstoffvorkommen. Das will der Konzern RDA (Resources Development Administration) ausbeuten. Dazu muss oberirdisch alles weg. Auch die Na’vi. Die da in Harmonie mit der Natur leben, blabla.
RDA schreckt auch vor Gewalt, in Form des eigenen militärischen Sicherheitsdienstes, nicht zurück.
Nachdem der Zuschauer also weiß, wer die Guten und wer die Bösen sind, nimmt die Geschichte des Soldaten der in seiner Welt gelähmt ist, sich aber mittels eines gezüchteten Na’vi-Körpers wieder bewegen kann, ihren Lauf.
Dazu transferiert man das Bewusstsein oder was auch immer in diesen Körper. Ja.
Alsbald verschiebt sich dessen Loyalität, was auch mit der Laison mit der eh…Häuptlingstochter zu tun hat.
Hier darf man sich nun aussuchen, wo James Cameron das her hat, neu ist es nicht. Pocahontas und John Smith, Old Shatterhand und Winnetous Schwester, ein bisschen auch Romeo und Julia.
Es geht natürlich gut aus, die Welt der Na’vi wird selbstverständlich (das sind schließlich die Guten…) nach einer fulminanten und bildgewaltigen Schlacht gerettet. Wer hätte das gedacht.
Erstmals verwischen die Grenzen zwischen realen Schauspielern/echter Kulisse und computergenerierter Gegend mit darin rumhoppelnden Wesen deutlich. Für mein Empfinden gab es vorher noch keinen Film, der das so eindrucksvoll geschafft hat.
Das entschädigt für die schwache Handlung und die mitunter sehr klischeehaft überzeichneten Charaktere. Zumindest ein bisschen.
Für die technische Demonstration der aktuellen Möglichkeiten neun, für den Rest fünf von zehn (= sieben von zehn) Unobtainiumvorkommen.
PS.
Beim Erwerb der Karten musste man gleichzeitig eine 3D-Brille erwerben. 1 EUR. Und das wird man wohl bei jedem neuen 3D-Film wieder tun müssen. Sagte man.
Es wird also mit dem Ticket obligatorisch eine neue Brille verkauft. Ich habe meine noch. Sie ist kaum benutzt, in einem tadellosem Zustand und ich werde sie beim nächsten Mal mitnehmen und wieder benutzen. Und ich habe dann keine Lust, obligatorisch eine weitere Brille zu erwerben die ich a) nicht brauche und die b) für Hersteller/Kinobetreiber vermutlich einen Reingewinn von 90 Cent bedeutet.
Verfluchte Wegwerfgesellschaft!
Category: geldgeldgeld, irrenhaus, kino | Leave a Comment
Thursday, January 14th, 2010 | Author: Christian

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Thursday, January 14th, 2010 | Author: Christian
Was kosten ein Fensterumschlag, ein Blatt Papier und ein bisschen Toner/Druckerschwärze?
Das Porto betrug schon mal 0,55 EUR…

Category: geldgeldgeld, irrenhaus | 2 Comments
Sunday, January 10th, 2010 | Author: Christian
Freitag zufällig rausgefunden, dass das iPhone die Musikwiedergabe via Bluetooth an dafür empfängliche Geräte schicken kann. Und dass das Radio-/Navigations-/Computergedönz im Auto das Ganze empfangen und als externe Audioquelle zu den Lautsprechern schicken kann.
Man sollte vielleicht doch mal Bedienungsanleitungen lesen.
Category: automobil, nerd | Leave a Comment
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