Alter!

Friday, March 26th, 2010 | Author: Christian

Die Gattin fragt (fernschriftlich) ob wir noch etwas aus dem real,- brauchen. Sie will dort etwas Bestimmtes kaufen und auf dem Weg nebenbei die letzten Sonnenstrahlen erhaschen. Für später ist Regen angekündigt.

Gattin: ich lauf dann mal dahin, weil grad die sonne scheint.
[...]
Gattin: bevor es regnet.
[...]
Ich: Ja, dann beeil dich mal.
[...]
Gattin: ok.
[...]
Gattin: ich düs los.
Ich: Der regen kommt aber.
[...]
Gattin: hm..
Ich: Und zwar bösartig laut Radar.
Gattin: schirm mitnehmen?
Ich: Keine Ahnung.
In diesem Moment hat sie wohl einen Blick auf’s Regenradar, das just Folgendes zeigt, geworfen.

Gattin: Ui!
Gattin: Alter!
Stimmt natürlich, aber trotzdem! Ich kann das auch! ;(
Ich: Alte!
Gattin: Da kommt noch was nach!
Ich: Hab ich doch gesagt.

Category: k | Leave a Comment

Erziehung

Monday, March 22nd, 2010 | Author: Christian

Die Schwägerin der Gattin ist mit der Nichte der Gattin bei den Großeltern der…Nichte.
Diese Nichte krabbelt dort fröhlich herum, spielt und macht auch sonst allerhand Dinge die man mit zehn Monaten eben so macht.
Zur allgemeinen Erheiterung richtet man hin und wieder eine Kamera auf das Kind und transportiert bewegte Bilder durchs Internet (Skype)
Die Gattin erzählt auf Nachfrage von ihren Erstklässlern. Die das mit der Schule noch nicht so richtig erfasst haben und von Dingen wie stillsitzen, aufpassen, zuhören etc. nicht so richtig viel halten.
Die Gattin deutet an, dass auch die Nichte früher oder später in diese Phase kommen würde.
Die Schwägerin erläutert kurz ihr Konzept: “Die wird mit dem Rohrstock erzogen. :uup:

Das mit dem Weibe und der Peitsche hat der Nietzsche damals irgendwie anders gemeint, glaube ich.

Category: familiär, irrenhaus, k | Leave a Comment

Grau

Sunday, March 21st, 2010 | Author: Christian

Gattin (schaut auf mein Haupthaar): Wir kaufen dir mal Re-Nature.
Ich: ;(

Category: k | 3 Comments

abhängen

Wednesday, March 17th, 2010 | Author: Christian

Hintergrund: Die von meinem Schwager (Kölner) erlernte Redewendung “Wie bei den Oppen!” (Wie bei den Affen!) oder variiert “Wie im Oppenhaus” (Affenhaus) ist hier zu einem stehenden Begriff für alles Mögliche geworden. Vorzugsweise als Beurteilung einer nicht eben ‘normalen’ Situation.

Nachdem ich durch das Bad gestolpert bin und hier und dort ein paar Wassertropfen abbekommen habe, gehe ich zum Ankleiden und zum Wecken der Gattin ins Schlafzimmer. Die tut sich morgens um sechs regelmäßig eher schwer.
Auch heute liegt sie verpennt im Bett rum und hat keine Lust aufzustehen.
Ich beurteile die Situation zutreffend als (s.o.) wie bei den Oppen. Nach einem kurzen Exkurs ihrerseits zu der Frage, ob die Affen (in Gefangenschaft) zum schlafen Decken haben und wie/wo die überhaupt schlafen, kommt sie, nachdem ich ihr die Decke wegziehe, zur Erkenntnis dass die Äffchen es gut hätten.
Weil die morgens einfach weiter abhängen könnten…

Category: k | Leave a Comment

Satisfaktion

Thursday, March 11th, 2010 | Author: Christian

Ein eh…entfernter Bekannter gratuliert der Gattin via Instant Messenger zum Geburtstag:

18:14:20 darph: Mögen Sie auch im kommenden Lebensjahr so jung, dynamisch und schön verbleiben, wie Sie es im vergangenen waren!
18:14:40 darph: (Machen Sie es also besser, als Ihr Mann! :D )

Deutlicher ist ein Fehdehandschuh wohl nicht hinzuwerfen.

Äxte. Im Morgengrauen.

Und meine ist definitiv scharf genug für Knochen. :evil:

Category: irrenhaus, k | 4 Comments

Sitzfleisch

Monday, March 01st, 2010 | Author: Christian

Die Gattin unterichtet vier Klassen an einer Grundschule. Und vermerkt für jede Stunde Leistungen und/oder Verhalten eines jeden Schülers. Und besondere Vorkommnisse.
Auf daß spätere Bewertungen, Benotungen und Beurteilungen Hand und den einen oder anderen Fuß haben.

Aus einer 1. Klasse…

Category: irrenhaus, k | One Comment

Scartkabel

Friday, February 12th, 2010 | Author: Christian

Die Gattin späht auf den Einkaufszettel.

Was steht da? ‘Scouthobel’? :uconfused:

Category: k | 9 Comments

Tears

Sunday, December 20th, 2009 | Author: Christian

Currywurst am Snackpoint im Loop5.
(Auf der Seite gibt es unter HIMMEL & HÖLLE auf der rechten Seite eine Übersicht über die Schärfegrade.)
Ich wollte C. Die Gattin am liebsten nur Ketchup.
Ich bestellte dann eine Worscht, zur Hälfte C, zur Hälfte A.
Wir aßen. Es war angenehm scharf für mich. Die Gattin nahm die Worschtstücke von der A-Seite der Schale und sagte dann, das Gesicht verziehend: Uhh…das war schon scharf! (Also C-Schärfe.)
Ich dachte mir nichts weiter dabei…bis ihre Augen kurz darauf ganz wässrig wurden und diverse Tränchen der Schwerkraft folgten.

C. Es geht noch bis F. X-D

Category: essenmarken, k | Leave a Comment

Prioritäten

Monday, December 14th, 2009 | Author: Christian

Abschlussfeier und ebensolche, also feierliche, Übergabe der Zeugnisse nach erfolgreichem Durchzerren des ersten Staatsexamens. Audimax der Unität Gießen.
Die Ankömmlinge wurden, Schlachtvieh gleich, am
Eingang in Absolventen und Begleitpack getrennt. Erstere hatten ihre reservierten Plätze im mittleren Block der aufstellten Stühle einzunehmen, zweitere mussten zusehen wo sie ihren Korpus platzieren konnten. Ich platzierte mich also.
Am Eingang war auch das Programm der Veranstaltung verteilt worden. Ein rascher Blick beschied viel Gelaber. Allerhand hohe Persönlichkeiten waren mit ‘Grußworten’ angekündigt. Der Präsident der Uni, einer von der Stadt, einer vom AStA, Zitronenfalter von irgendwelchen Ämtern innerhalb der Uni, ein Ministerialrat.
Alle sollten sprechen. Manche würden sogar etwas sagen. Aber nicht alle.
Was sie alle, bis auf den Typ vom AStA, gemeinsam hatten war, dass die eigentlichen Hauptpersonen der Veranstaltung zu Beginn der jeweiligen Rede als letzte begrüßt wurden.
‘Sehr geehrter Herr Dr…, sehr geehrter Herr Prof. …, sehr geehrter Herr Ministerialrat, …, werte Absolventen! Bla bla bla…’
So macht man das. Erst die Leute, die richtig wichtig sind.
Oder sich so sehen.
Ein Lichtblick waren noch die durchaus unterhaltsamen Musikeinlagen durch eine Band deren Name ich mir nicht ohne weiteres merken konnte, zwischen einigen der ermüdenden Wortbeiträgen.
Im Foyer wurde danach Sekt gereicht. Außerdem fand man im Foyer die Informationsstände mindestens zweier Versicherungen die dort auf Kundenfang waren.
Im Vorfeld hatte die Uni Anmeldebögen verschickt. Jeder Absolvent sollte sich über die Anzahl der Personen die er mitzubringen gedachte, aktikulieren.
Daneben lag ein mit großen runden Lettern gestaltetes Blatt auf dem man, um ein kostenloses Foto von sich mit dem Zeugnis zu erhalten, seinen Namen und seine Adresse vermerken und dann das dann abgeben sollte.
Drunter stand ganz klein, dass die Verteilung der Fotos durch die ortsansässige Agentur einer bekannten Versicherung erfolgen würde.
Ein Schelm…
Was diese Versicherung wohl mit der Adresse tun würde? Wir wollten es nicht herausfinden.

Category: k | 2 Comments

Lufthansatier

Wednesday, November 18th, 2009 | Author: Christian

Die Gattin packt zuhause den letzten Kram in die Koffer. Wie immer bei sowas, stellt sich die Frage nach dem Gewicht der Koffer.
Bei unserem letzten derartigen Unternehmen hat man bei der Gepäckaufgabe das Gewicht beider Koffer zusammen durch zwei geteilt um so das faktische Gewicht des Gepäcks pro Person zu ermitteln. Stichworte Freigepäck und Übergepäck(-gebühr). (Einer der Koffer ist größer, der andere kleiner – da kommt es schon mal zu unterschiedlichen Gewichten – erst Recht wenn man am Urlaubsort nicht über eine Waage verfügt.)
Das ist ja durchaus sinnvoll, kommt es doch überhaupt nur darauf an, dass der Durchschnitt pro Person die jeweilige magische Zahl nicht überschreitet. Theoretisch könnten ‘übrig gebliebene’ Freigepäckkontingente sogar anderen Passagieren gutgeschrieben werden. Sprich: Person 1 hat bei zulässigen 20 kg nur 15 kg dabei. Dafür könnte man dem nachfolgenden Gepäckaufgeber von seinen 7 kg Übergepäck nur zwei extra berechnen.
Aber das wäre wohl zuviel der Kundenorientierung. Ließe sich wohl auch nicht gerecht handhaben.
Jedenfalls überlegt die Gattin mit welcher Gesellschaft wir damals flogen und ob man das damals praktizierte Verteilverfahren auch jetzt wieder erwarten könne.
Schriftliche Kommunikation.
Gattin: Der Flieger war hellbalu und es stand TUI drauf. Aber ich glaube es war Condor.
Sie kramt nach dem Schnipsel der Bordkarte von damals, den man behält und den sie aus Erinnerungsgründen niemals fortwerfen würde. (Wie auch sonst nichts. ;( )
Auf dem Rest meiner Bordkarte steht “Hapagfly”. Und so ein Lufthansatier ist abgedruckt.
Ich: Aha, ein Lufthansatier.
G: Das gemeine Lufthansatier ähnelt einem Storch.
I: Soso, jetzt ist das Lufthansatier auch noch gemein.

Category: k, sommer, stuff | Leave a Comment

Login